Beiträge von physioclaudi

    Huhu, ich grätsche hier mal mit einer Frage rein...

    Ich hab gestern einen Scooter von einer Bekannten bekommen. Würde das gerne mit Lucifer anfangen, damit der auch mal seine Beine Strecken kann.

    Zum einen brauche ich ein Zuggeschirr. Weiß jemand wo ich sowas im Berliner Raum mit einer vernünftigen Beratung bekomme? nepolino hast Du da ne Adresse?

    Und als völliger Neuling frage ich mich auch, wie ihr die entsprechenden Kommandos aufbaut. Wäre ja ganz schön der Hund würde rechts, links und vor allen Dingen HALT kennen. MAcht ihr sowas beim Gassi, oder schon in nem Zuggeschirr und dann am Canicrossgürtel (hab noch einen), oder schon vor dem Scooter?

    Fragen über Fragen :see_no_evil_monkey:

    Daaaanke :sweet:

    Ich hab am kommenden WE mit Lucifer einen Kurs. Bei Micha, wo ich schon dreimal zu Einzeltrainings und auch schon einmal auf einem Kurs war. Dieser Kurs wird von einer RR-Züchterin organisiert, für ihre Kunden.

    So langsam .... mache ich mir da ein bisschen Gedanken. Die RR, die ich kenne sind alle eher die ruhigen Riesen. Bei den meisten bin ich nicht mal sicher, ob die ne Stimme haben :lol: . Und dann kommen Lucifer und ich...

    Lucifer kann beim Gassi, mit entsprechend enger Führung inzwischen reeeelativ gut an anderen Hunden vorbei. Ich kann ihn auch absetzen und andere Hunde vorbei lassen. Aber LEISE ist er dabei selten. Letzte Woche hatte er ein Playdate mit einer Bobtail-Dame, sagen wir so, das hat meine Sorge nicht gerade reduziert.

    Wir haben von diesem Kurs eine Whatts App Gruppe, da hab ich mal vorgewarnt. Einstimmiger Tenor, "ach das macht doch nix. Der wird sich dann schon beruhigen...." Also nein, das denke eher ich nicht. :hust:

    Bin also in höchstem Maße gespannt. Auf den Kurs, auf meinen Hund und auf die Gesichter der anderen :headbash:

    (ich brauche keinen Amoklauf im Zelt, nur weil Bambi draußen Darmwinde hat, dafür war der Krempel zu teuer).

    Haha, danke für das Bild. Lucifers Empörung, wenn sich wild lebendes Getier unserem Womo nähert, geht auch in die Richtung.

    Inzwischen möchte ich Komfort. D.h. auch im Winter abends im Camper, im leichten Jogger und Pulli, mit einem Glas Rotwein in Raumtemperatur, gemütlich Netflix guckend den Tag ausklingen lassen können. Oder auch eine heisse Dusche nehmen können im Camper, nachdem ich 3Std. mit dem Hund bei 3C Außentemperatur wandern war.

    Exakt so ist es bei mir auch. Mit Mitte 50.... naja, genau genommen schon drüber weg :see_no_evil_monkey: hab ich es auch gerne bequem, warm und trocken. Und nett Serien gucken ist auch nicht verkehrt. Ich hab ja Abstriche in der Größe gemacht, dafür jetzt eben ein deutlich neueres Fahrzeug, weil ich halt große Strecken fahre. Damit hab ich jetzt zum einen das wendige Fahrzeug, aber auch das hoffentlich weniger pannenanfällige. Und der Verbrauch ist trotz höherer Geschwindigkeit auch niedriger.

    Diesen Sommer in der Toskana war mir der Harry genau richtig, denn kleine Serpentinenstraßen mit meinem Alten, das wäre echt nicht soooo geil gewesen.

    Früher mit den Kids waren wir im Wowa unterwegs. Da hatten wir einige Highlights. Zwei Dachluken verloren, das erste ist einfach rott gewesen, beim zweiten hab ich mir echt Sorgen gemacht. Es war ein Qek, der ja ein echt großen Hubdach hat. Mein Mann hatte vergessen es zu verriegeln und sich bei einer Pause auf der Fahrt, wo er was aus der kleinen Murmel holen wollte, gewundert, dass es so hell da drin war :headbash:. hat nen Moment gedauert, bis er das geschnallt hat. Ich hab mir echt Sorgen gemacht, dass irgendwer dieses große Dach abbekommen hat. Vermutlich haben wir es allerdings schon deutlich vor der AB auf einer eher wenig befahrenen Landstraße verloren.

    Na und dann hat mein Mann den anderen Wowa, einen uralten Karmann Postillon 5000 (ein echtes Schätzchen) rückwärts gegen einen Bauzaun gesetzt. Dabei hat sich eine Metallstange in die Aussenhaut gebohrt. Der Gatte fährt wieder an und reißt das Blech hinten vom Wowa ab und damit den halben, schon innen ziemlich verrotteten, weil offensichtlich undichten, Wowa auseinander. Wir haben den dann tatsächlich über insgesamt knapp 2 Jahre wieder aufgebaut. Wieder dicht bekommen haben wir ihn HINTEN auch. Irgendwann ist der Bug dann weggegammelt und dann hab ich ihn an einen Bastler verschenkt. Was ich sehr schade fand, der war wirklich toll.

    Aber auf solche Abenteuer hab ich schlicht keinen Bock mehr.

    Aber man hat so im Laufe seines Camperlebens einige Geschichten erlebt, ich hätte noch reichlich auf Lager *in Erinnerungen schwelg*, werde euch aber verschonen |)

    Muss man halt schauen, ob der Rüde wirklich gar keine andren Rüden mag, oder bei seiner Familie eine Ausnahme macht. Ich kenne einige fremdhundaggressive Hunde, die trotzdem problemlos in einer Gruppe leben und auch ihre Gruppenmitglieder gern haben.

    Jo, mein Emil ja auch. Hasst fremde Rüden, aber Lucifer ist voll ok. Fiete war es allerdings nicht.

    Ich würde auch eher nen Rüden dazu setzen. Eher ein leicht zu beeindruckendes Modell.

    Weder Collie, noch Sheltie gehen freiwillig ins Wasser. Aber Regen ist kein Thema. Wir gehen los und nach etwa 10 Minuten Regen mache es "puuuuff" und ich habe zwei Kugelfisch. Die plustern krass auf, wenn sie nass werden.

    Beide haben Regenmäntel. Aber der Collie nur für mich. Nasser, Langhaar Hund im Haus ist ätzend. Emil möchte ich nicht nass und irgendwann kalt haben wegen seines Halswirbelschadens.

    Das Colliekind findet Baden zwar blöd, aber springt auf Ansage in die Badewanne. Weil hochheben ist Höchststrafe.

    Aber nichtsdestotrotz lerne ich morgen mal Shelties live kennen und wahrscheinlich werde ich mich da auch verlieben.

    Oh ja, das wirst. Du.

    Guck, was Dich erwartet (und der ist schon 8, also kein Welpenbonus):

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    Oder so als Welpe:

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    Ja, leider muss ich Dir mitteilen, dass du dann schockverliebt sein wirst.

    Morgen ist es soweit mit dem Besuch der Trainerin und dann zieht die Kleine vllt um. Sehr aufregend. Vllt lerne ich sie ja kennen, wenn sie bei dir bleibt Blubberl . Mein Emil hat zwar keinen Bock auf Fremdhunde, aber Lucifer um so mehr. Und da er mit zwei kleinen Hunden aufgewachsen ist, ist er sehr vorsichtig.

    Ne Schleckmatte mit Dosenfutter beschmiert ist übrigens auch ne gern angenommene Beschäftigung :relieved_face:

    Kann man auch nicht jeden Hund mit allein lassen, Lucifer isst die Matte gleich mit |) . Unfreiwillig getestet.

    Also ich weiß nicht. Am Beginn des ersten Threads war der Tenor der TE: Ich bin körperlich eingeschränkt, ich hätte gerne einen Husky und mit dem geh ich dann auf die Hundewiese. Mal sehr vereinfacht. Das DF schlug zu Recht Wellen.

    • Jetzt hat die TE einen kleinen 5-jährigen Mix in Aussicht, den sie auf Anraten des DF NICHT sofort mitgenommen hat (Chapeau, ich hätte nur schwer widerstehen können).
    • Sie geht mit einer Trainerin hin und holt sich eine qualifizierte Meinung.
    • Sie hat eine Probezeit ausgemacht.
    • Sie will sich neben den eher kurzen Gassieinheiten (die ja durchaus länger werden können mit der Zeit), nach weiteren Aktivitäten umsehen (Longieren, Huschu)
    • Sie bestätigt eine Haftpflicht abschließen zu wollen
    • Sie teilt mit, dass sie nicht mittellos ist (da Genaueres erfahren zu wollen finde ich ziemlich daneben)
    • Sie will sich nach einer Pension umsehen.
    • ...

    Also ich finde, dass sie sich sehr viel Mühe gibt das zu reflektieren, was hier nicht immer nett rüber kommt.

    Ok, dass Hundewiesen meist Quark sind nimmt sie uns nicht so recht ab, weil sie halt andere Erfahrungen gemacht hat, oder glaubt gemacht zu haben. Aber ich kenne Dutzende Hundehalter, die verliebt zugucken, wenn ihr Hund gejagt wird, weil sie es nicht erkennen. Und das sind nicht alles Anfänger.

    Wir haben hier im Auslaufgebiet eine Dame mit BC, der alles hütet, was nicht bei drei auf den Bäumen ist. Frauchen ist total beglückt, weil der so nett spielt.

    Eine andere Dame mit zwei Jagdhundmixen läßt ihre Hunde jagend quer durchs Unterholz brettern, weil sie sie ja artgerecht auslasten muss (OTon). Auch die hatte vorher schon andere Hunde.

    Ich könnte das noch ne Weile ausführen.

    Natürlich wäre die Unfähigkeit anderer keine Rechtfertigung für den nächsten unverantwortlichen Hundehalter. Aber das sehe ich hier auch nicht. Ich sehe eine junge Frau, die Hilfe bei anderen HH sucht, ganz ganz viel Kritik und Vorschläge angenommen hat und der Gegenwind flaut nicht ab. Verstehe ich nicht...

    Ich begrüße den Hund einfach, dann isser zufrieden und trollt sich. :ka:

    hmh, so einfach isses hier nicht.

    Das Problem kenne ich. Eher von Emil, was aber wiederum Lucifer stresst. Die Hunde sind nie im Flur, sondern im angrenzenden Wohnbereich, können nicht zu mir kommen. Während ich mir Jacke/ Schuhe ausziehe, fängt Emil gerne mal an zu kläffen, ich verbiete es. So zwei- oder dreimal. Lucifer bellt nicht, steht hinter der Absperrung mit schiefem Kopf und wedelt. Dann gehe ich rein, Emil führt sich auf wie ein Irrer, wenn ich ihn lasse. Entweder ich verbiete ihm nur den Mund, oder ich schicke ihn weg, aber auf jeden Fall muss ich reagieren, sonst platzt uns allen der Kopf. Und wenn ich das mache, also damit auf Emil eingehe, bellt Lucifer. Meist nur ein,- oder zweimal, aber es hat mit der Ansage zu tun, die Emil kassiert.

    Kommt mein Mann nachhause, den Emil soweit ok findet, aber seine Obzession (und Erwartungshaltung) gilt halt nur mir, warten beide Hunde bis er über die Absperrung kommt, wedeln ein bisschen, lassen sich über den Kopf streicheln und gehen.