Beiträge von Cattlefan

    Und zu dem "giftigen Wurmkot":

    Sollten denn TATSÄCHLICH Füchse über Köder entwurmt werden, dann ganz sicher mit Praziquantel, dem Mittel gegen BANDWÜRMER. Dieser Wirkstoff hat (obwohl genauso "böse Chemie", und dabei noch schon viel länger in Gebrauch!) mit MDR1-Defekt so rein gar nichts zu tun.....

    Entschuldigung, aber da muss man doch auch erstmal gewisse Verhältnismäßigkeiten klarstellen. Gendefekte wie MDR1 ist kein Produkt der QualZUCHT.

    Wie das Wort schon sagt, wird hier schließlich auf etwas hingezüchtet.

    Das habe ich schon erfolglos versucht, zu erklären......

    Das ist das schlimme an Erbkrankheiten bei Tieren:

    Dass die Halter dieser Tiere sich persönlich angegriffen fühlen weil in der Rasse Erbkrankheiten vorkommen und eine Bekämpfung blockieren... Weil: Ist ja gar nicht schlimm und überhaupt gab es diese Mutation (man beachte wieder mal die Ironie...) ja schon immer.....

    SO löst man Probleme nicht!

    Eine Rasse ist nicht schlecht, weil in ihr ein Gendefekt steckt.

    Aber insgesamt wäre es besser für diese Rasse genau so wie für Mischlinge aus dieser Rasse, dass diese Gendefekte als solche angesehen und vernünftig bekämpft werden!
    Kein Mensch in der ACD Zucht würde behaupten (hoffe ich mal inständig!) dass PRA je eigentlich kein Problem wäre, weil Hunde im Alter ja auch aus anderen Gründen erblinden können, was den Gentest unnötig machen würde......

    [quote='Aoleon','https://www.dogforum.de/index.php/Thre…43#post12841843'
    Nein, eine Qualzucht ist nicht unbedingt Übertypisierung.
    Sondern in erster Linie etwas das die Hunde in ihrer Lebensqualität einschränkt.

    [/quote]

    Das Wort QualZUCHT beinhaltet beim genaueren Hinsehen, dass AUF ETWAS HIN GEZÜCHTET wird, was die Hunde in ihrer Lebensqualität (erheblich) einschränkt.
    Es beinhaltet NICHT eine Mutation, wo sogar massiv daran gearbeitet wird, das Gen aus zu dünnen und so zu eliminieren.
    Ein kompletter Ausschluss sämtlicher Träger ist einfach nicht möglich, weil das den Genpool unnötig weit einschränken würde.
    Aber dieses Gen wurde NICHT bewußt in eine Rasse rein gezüchtet. Weswegen es keine QualZUCHT, sondern ein Gendefekt ist, der sich leider ziemlich weit verbreiten konnte, bevor er identifiziert wurde.

    Stattdessen soll man aber nicht von einer Rasse mit einem massiven Grundproblem, sondern ggfs. nur von individuellen Vertretern einer Rasse mit Problemen sprechen - weil sonst fällt das ja schlecht auf die Rasse zurück ... und kranke Rassen gibt es auch gar nicht. Ähm ... bin ich hier die einzige, die die Ironie bemerkt???

    Nööö..... :pfeif:

    Ein +/- Hund ist ein Merkmalsträger, der aber nicht erkrankt. Egal ob Wurmkur oder Narkose.

    Lies Dir zum MDR1 Defekt mal das durch ;) :

    http://de.wikipedia.org/wiki/MDR1-Defekt

    da sagt die uni gießen aber was ganz anders, bin jetzt auf dem sprung aber ich suche es später mal rasu

    Ooops, gerade nachgeschaut...

    Hast Recht, da habe ich was falsch in Erinnerung gehabt!

    Also auch MDR + / - Hunde sind betroffen, nur nicht so stark.... SORRY!

    http://www.transmit.de/mdr1-defekt/index.html

    Und ich bezweifle, dass Hunde diese Pilz in solchen Massen gefressen haben ;)

    Das Problem dabei ist ja, dass eben keine "Mengen" sondern Spuren schon reichen. In Mengen zeigen auch Hunde ohne MDR1 Defekt die gleichen Symptome. Nur bei betroffenen Hunden funktioniert die Bluthirnschranke nunmal nicht, weswegen kleinste Mengen eben zu Vergiftungserscheinungen führen.
    Und diese winzigen Mengen konnten Hunde schon immer aufnehmen, im Wald z.B, wenn sie an der falschen Stelle Dreck fressen. oder wenn sie an einer "kontaminierten Stelle" Aas verbuddeln und dann später fressen....