Beiträge von Cattlefan

    Ich kann mich an eine Hündin in Rumänien erinnerndie vor 2 oder 3 Jahren als "Spendensammler" für eine Orga "zuständig" war:

    Sie hatte alle 4 Beine abgefahren/ abgehackt/ durch Unfall verloren...

    Und die "tierliebe" Orga hat dieses arme Wesen "gerettet", sie mehrfach operieren lassen, ihr Prothesen anfertigen lassen..... (alles natürlich über Spenden, die für diese arme Mimmi wohl reichlich flossen) und eine Pflegestelle in Deutschland organisiert.

    Man sah dann ab und an noch Bilder dieses Hundes, wie sie "glücklich" im Garten auf einer Decke rumliegt und darauf wartet, dass jemand sie von A nach B trägt, oder wie sie ein paar Minuten am Tag auf den Prothesen watscheln konnte.....

    Da hätte weit früher jemand NEIN sagen müssen!

    Manchmal (nur manchmal!) frage ich mich, wer die Tiere vor den "Tierschützern" rettet.....

    Dieser "Fall" hat mich damals sehr berührt und mir tat dieses arme "gerettete" Tierchen unendlich leid.....

    Ist auch bei allen Züchtern, die ich kenne völlig normal!

    Da wird auch nicht gefragt, ob man das vielleicht falsch angeht, oder nicht noch probieren will.....

    In dem Moment, wo der Halter sich bei dem Züchter wegen Rücknahme erkundigt, hat er das Thema eigentlich schon abgeschlossen.

    Klar, kann immer noch was draus werden, aber ich würde das nicht riskieren wollen und den Hund zurücknehmen und ein zu Hause suchen, wo es besser passt!

    Innereien die ich nicht Füttere bzw füttere ich nur ab und an Pansen.

    Als ich die Frage in einer Barf Gruppe stellte wurde mir geschrieben das es, wenn man keine Innereien füttert da zur Unterversorgung kommen kann.

    Ich denke auch, dass Du mit dem Fertigfutter als Hauptfutter keine Mängel befürchten mußt, die sind in der Regel ja eher etwas "drüber" was Mineralstoffe und die meisten Vitamine betrifft.

    Auch, wenn ein Hund aus "Kleinigkeiten" ein Riesending macht, dann nicht, um Menschen zu manipulieren (das würde in diesem Fall die Fähigkeit der Zukunftsplanung "Ich zeige, wie sehr ich leide, der Zwerg fliegt raus und ich hebe meine Menschen wieder für mich..." vorraussetzen), sondern weil sie eben unter solchen "Kleinigkeiten" leiden, weil sie in IHREM Leben nun mal so klein gar nicht sind!

    Ein Hund hat doch keine Magenschleimhautreizung / - Entzündung, um "seinen Willen durch zu setzen!

    Ich sehe 2 Möglichkeiten:

    Erstens dem Züchter den Hund zurück bringen, auch, wenn der das doof findet (Was ich wiederum GAR NICHT verstehen kann!)
    Zweitens: dem Ersthund statt Beruhigungsmittel eher Magenschutz geben und ihr dauerhaften Schutz bieten! Nichts von wegen "unter sich ausmachen lassen"!

    Am besten eine Box ins Zimmer stellen oder besser ein Babygitter und den Welpen daran gewöhnen, dass er dadrin zur Ruhe zu kommen hat und die Ersthündin in Ruhe zu lassen hat. Draußen gemeinsame Spaziergänge, aber auch alleine mit der "Alt"hündin längere Tuoren, wo Du nur für sie da bist.

    Wenn Ihr Eurer ersten Hündin nicht dauerhaft Schutz gewähren könnt, hat das ganze keinen Zweck.

    Außerdem solltet ihr, wenn der Nachwuchs bleibt, nicht alles auf einmal erwarten. Wieso meint ihr nach 1 Woche, dass der Hund keine Bindung zu Deinem Freund aufbauen will?
    Der sortiert gerade sein neues Leben......

    sondern darum, ob für diesen Hund ein vernünftiges Hundeleben möglich ist oder ob es nicht vielleicht gnädiger wäre, ihm ein (grade für einen jungen Hund) sehr eingeschränktes Leben mit eventuellen Dauerschmerzen und immer wieder nötigen tierärztlichen Behandlungen zu ersparen.

    Muß ja gar nicht so sein.

    Da die "3Bein-Variante" möglich ist, müssen nicht zwangsläufig Dauerschmerzen und Einschränkungen die Folge sein.

    Komplette Amputation hätte ich auch eher negativ empfunden. Aber mir 3 Beinen ist ein Hund weder eingeschränkt noch muß er zwangsläufig Dauerpatient beim TA sein.


    trotzdem wird ja sicher auch die erste Klink wo die TE mit dem Hund in Behandlung war ihre Gründe dafür gehabt haben, den Hund einschläfern zu wollen.

    Das wären auch die einzigen Bedenken, die ich hätte, die erste Klinik wird ja Gründe für ihre Einschätzung gehabt haben und nicht, wie hier allerseits vermutet wird einfach nur ignorant und bösartig gewesen sein.
    Trotzdem wünsche ich der TE sehr, dass die zweite Klinik Recht hatte!

    Nix für ungut, aber ich versteh nicht, was so toll dran ist, sich die kaputtesten Hunde aufzusammeln die man irgendwo in Europa finden kann und die für teuer Geld und unter Einsatz von Blut, Schweiß und Tränen durchzupäppeln, wenn es auch zig kerngesunde Hunde gibt, die demnächst die letzte Spritze kriegen oder ins Gas gehen und die mit einem Bruchteil der Kosten und des Aufwandes ein schönes Leben führen könnten - ohne dass man sich fragen muss, ob das jetzt eigentlich für's Tier noch vertretbar ist?

    Gibt das Karmapunkte oder so?

    Ich glaub für diesen Hund wäre es gnädiger gewesen, wenn das Auto ihn gleich richtig erwischt hätte, als erst monatelanges Leiden mit unversorgten Verletzungen, jetzt langwirige medizinische Behandlung und den vielleicht noch ganz schön langen Rest des Lebens, selbst wenn sie schmerzfrei werden sollte, nur eingeschränkt mobil und in Windeln.
    Tierschutz sieht für mich anders aus, sowohl bei der Orga als auch beim Endverbraucher.

    Ich stimme mit Dir insofern überein, als dass diese Orga da einiges sehr versaubeutelt hat.

    Erstens den Hund nicht GLEICH nach Eintreffen in der Orga zu Erlösen und stattdessen auf jemanden zu hoffen, der ihn nimmt (es hätte schließlich uch sein können, dass er mit den Schmerzen über einen langen Zeitraum da bleibt!) und zweitens denjenigen dann noch über den wahren Gesundheits-/ Krankheitszustand im Unklaren lassen bzw schlichtweg die Unwahrheit sagen..... sehr unseriös, guter Tierschutz sollte anders laufen!

    Aber nun ist der Hund nunmal hier!

    Die TE wußte vorher nichts über die Schwere der Probleme, sie hat jetzt eine Möglichkeit, dem Hund zu helfen, ein hundewürdiges Leben zu führen.

    Warum sollte sie das JETZT, wo der Hund da ist, denn nicht tun?