Beiträge von Cattlefan

    Ich würde einen Hund in diesem Stadium schon mal gar nicht, MIT GEWALT dazu zwingen wollen, das neue Leben "schön" zu finden...

    Schön, dass das bei Dir geklappt hat.

    Übrigens dürfen meine Hunde sich immer jederzeit verstecken, wenn sie sich vor etwas fürchten (meine erste Hündin vor Gewitter am Anfang und zu Sylvester). Warum sollte sie sie sich NICHT verstecken und Angst haben dürfen??

    wenn der hund nie mit der situation konfrontiert wird,vor der er angst hat,wird sich da nichts lösen.

    Er wird doch im Moment LAUFEND mit Situationen, vor denen er Angst hat, konfrontiert: Fremde Menschen, neue, unbekannte Umgebung, seltsame Geräusche.....

    DAMIT, mit dem Alltag muß der Hund erstmal klar kommen, dann kann man da langsam drauf aufbauen.

    Aber weitere neue Dinge müssen verarbeitet werden und zur Verarbeitung von neuen Eindrücken eignet sich am besten ein Platz, an dem er sich sicher fühlt.
    Und sich in seinem neuen zu Hause vollständig sicher zu fühlen, dafür braucht es etwas Zeit nach so einem "Kultur-Schock"

    Man kann´s auch ein bisschen übertreiben, oder?

    Es gibt sicherlich einige Fälle, wo ein Hund für eine Behandlung / OP + Nachversorgung Unsummen verschlingt, aber das ist ja nun nicht der Alltag!

    Rücklagen sind IMMER gut, wenn man Tiere hält (als ich während meines Studiums mein erstes Pferd gekauft habe, habe ich sofort ein Rücklagen-Konto angespart (Durch Arbeiten neben dem Studium). Zum Glück nie wirklich gebraucht.

    Für meine Tiere habe ich immer die Möglichkeit, TA-Kosten tragen zu können (mein Rüde liegt in den letzten 9 Monaten auch bei ca 5000 Euro), trotzdem müßte ich für den Kaufpreis eines Welpen sparen. Weil ich die "eiserne Reserve" dafür nicht angreifen würde.
    Reich bin ich leider Gottes absolut nicht, aber ich kann mich, wenn´s sein muß erheblich einschränken, so dass nötige Behandlungen möglich sind.

    Ich würde von keinem Welpenkäufer erwarten oder fordern, dass er 6000 Euronen auf der Seite liegen hat, weil ja gaaaanz vielleicht etwas passieren könnte.

    Ich könnte auch selber z.B. bei einem Verkehrsunfall mein Leben verlieren, dann bringen den Hunden die 6000 Euro auch nichts.

    Will sagen: Man sollte schon mit gewissen Eventualitäten im Leben rechnen, aber ALLES kann man weder vorausplanen noch absichern!

    Ich finde es schon kurios, dass jemand, der sich so ungehobelt verhält, hier noch Rückendeckung bekommt...

    Er bekommt keine Rückendeckung, sein Verhalten war (wie beschrieben) unter aller Sau...

    Aber leider kann man nicht alle Mitmenschen umerziehen und wenn eine HT meint, mit Junghunden, die sich ja noch gerne ablenken lassen naturgemäß, in die "freie Wildbahn" zu begeben, dann hat sie ihre Schützlinge zu schützen!

    Oder sie sollte in der Sicherheit einer geschlossenen Hundeschule arbeiten!

    Also erstmal ist ein mit Blut gefüllter "Tumor" kein Abszeß (die sind mit Eiter gefüllt) sondern ein Hämatom (bzw. ein Serom, wenn es nur "Wundflüssigkeit" enthält).

    Wie oft ist das jetzt aufgetreten?
    Wurde schon mal eine weiterführende Diagnostik gemacht (Sono evt MRT)?

    Abhängig vom Befund würde ich das wahrscheinlich komplett wegoperieren / ausschälen lasen.

    Oder weiter damit leben...

    Ja, und den einen, der sich durch gar nix abhalten lässt, den gibt es trotz allem leider doch mal. Da hilft ein gutes Nervenkostüm. Je mehr sich der HH aufregt, desto mehr färbts auf den Hund ab. Wegen so jemanden würd ich mir meinen Tag nicht vermiesen lassen.

    Z.B. hätte die Trainerin ganz gezielt zu ihrem Schüler hingehen können, den Menschen (dann ja zu zweit) einfach abblocken können und dabei unter völligem Ignorieren dieses Menschen der HH erklären können, wie sie mit dieser Situation umgehen soll.

    Sorry, aber AUCH das ist die Aufgabe eines HT. Zumal, wenn er außerhalb eines gesicherten Bereiches "in freier Wildbahn" mit so jungen Hunden übt!

    Ich wäre da eher sauer auf die Trainerin, weil die ihrer Aufgabe nicht nach gekommen ist.

    @Sarah1

    Erstens füttert der TS schon Nudeln (und weitere "ansetzende KH) zu und zweitens sollte z.B. kein Fett zugegeben werden, bis sicher ist, dass Leber und BSD ok sind.
    Sonst geht der Schuß nämlich gewaltig nach hinten los!

    Das Gleiche bei einem Überangebot an Kohlenhydraten, wenn vielleicht eine Diabetes vorliegt.