Nein.
Eine Sedierung ist nicht nur Schmerzlinderung/Beruhigung, das kann auch eine Narkose sein. Hatte ich bei meinen Hunden schon mehrmals, die waren richtig weg. Und hatten einen Venenzugang, damit der TA wenn nötig nachdosieren kann.
Und intubiert wird bei einer Inhalationsnarkose, damit nix in die Lunge gelangt, was da nicht hingehört. Der Hund atmet dabei selbständig weiter.
Nein, da hat Nessi88Recht: Eine Sedierung ist "nur eine starke Beruhigung, die nebenbei eine Muskelerschlaffung (wichtig für´s HD Röntgen) mit sich bringt. Soe enthält KEINE Schmerzausschaltung, weshalb operative Eingriffe ohne örtliche Betäubung (= Schmerzausschaltung) nicht in Sedation sondern nur in Vollnarkose durchgeführt werden dürfen.
Bei Narkose unterscheiden sich Injektionsnarkosen und Inhalationsnarkosen.
Bei kurzen Eingriffen oder bei OPs in der Maulhöhle oder bei fehlendem Equipment setzt man eine Injektionsnarkose, man gibt vorab ein Beruhigungsmittel und dann (je nach Hund) in den Muskel oder in die Vene die Narkose.
Bei der Inhalationsnarkose gibt man die Beruhigung oder per Injektion eine Kurzzeitnarkose nach Beruhigung, intubiert dann und fährt die Narkose weiter über die Inhalation (hat diverse Vorteile gegenüber der Injektionsnarkose, aber wie winzigen Eingriffen ist es witzlos, da das Intubieren und anschließen da ja fast ebenso lange dauern wie die OP selber)
Einer der Vorteile ist, dass man mittels eines Ballons am Tubus eine Inspiration (ein Einatmen) von Maulhöhleninhalt verhindern kann. Aber ALLEINE deswegen schiebt niemand einen Tubus in einer Injektionsnarkose.
Sowohl für eine Sedation als auch für eine intravenöse Injektionsnarkose ist es allgemein üblich, die Injektionsstelle zu rasieren. Aber gemacht werden MUSS es nicht (nur, wenn es eine Venenentzündung danach gibt, hat der TA ein Problemchen, da er dann Schuld datran ist. Hat er rasiert, ist er nicht schuld)