Beiträge von Cattlefan

    Hmmm.. da sein Verhalten jetzt nicht all zu sehr Testosteron-dominiert erscheint ( keine Futterverweigerung, da irgendeine Dame im Umkreis von 5km heiß, kein Winselndes Sitzen an der Tür....) würde ich in diesem Fall mehr auf Erziehung und Konsequenz denken als an Kastra!

    Wenn mein Rüde frei läuft und wir gemütlich durch die Gegend schlendern oder zu Hause auf meinem Grundstück sind, leckt er auch genüsslich alles ab, wo ein Mädchen sich verewigt hat. An der Leine weiß er, dass das nicht tolleriert wird und wenn ich zügiger unterwegs bin, nimmt er sich auch nicht die Zeit für so was....

    Meine Hunde werden übrigens geliebt und gekuschelt und positiv bestärkt ohne Ende. Aber beim Überschreiten von Tabus oder ähnlichem gibt es ein heftiges Donnerwetter bis hin zu "in die Seite knuffen, vor die Pfoten fliegenden Leinen etc.!
    Sie hängen trotzdem allesamt sehr an mir..... Weil sie wissen, dass ich fair bin!

    Da zahlste 700 Euro für Untersuchungen, okay. Ja, die OP für 1.200 Euro machen wir auch noch. Ja klar, die Nachuntersuchungen sind jetzt natürlich noch nötig. Hm, da ist wohl etwas schief gelaufen, also nochmal.

    Ist bei mir NIEMALS so abgelaufen...

    Aber da die wenigsten TÄ über eine Kristalkugel verfügen konnten viele Dinge nicht von Anfang an vorher gesehen werden (z.B. dass bei meiner alten Hündin damals der Ischias so stark geschädigt war, dass das Bein letztendlich gelähmt blieb und amputiert werden mußte)
    Oder dass bei meinem Rüden die erste Organ-Biopsie noch nichts erbracht hat und man entweder eine weitere machen müßte oder einfach hoffen, dass seine Erkrankung sich -Hokuspokus- in Luft auslöst.....

    Und da muß noch nicht mal was "schief gelaufen" sein.....

    Dass nach dem "ersten Hingucken" nicht immer alles erkannt, geheilt und für immer und ewig paletti ist, sollte jedem Tierhalter eigentlich klar sein.....

    Meine Mutter sagt, es liegt daran, dass die Golddust-Hündin (obwohl sie eigentlich Gast ist) jegliche Ressourcen (Spielzeug, Kaustange, Platz auf dem Sofa) für sich beansprucht. Sobald die Biewer-Hündin sich erlaubt etwas zu nehmen, wird sie von der Golddust-Hündin angegangen. Es entsteht ein Kampf, den grundsätzlich die Golddust-Hündin gewinnt.

    Warum liegt denn da Spielzeug rum??? :???: :???: :???:

    Ansonsten: Aufgrund der Geräusche alleine am Telefon kann man unmöglich beurteilen, wie heftig oder doch spielerisch ein (Komment?-)Kampf wirklich ist.

    Meine erste und zweite Hündin haben immer sehr lautstark miteinander gespielt, es wurde auch geknurrt was das Zeug hielt. In allerbester Freundschaft!

    Nichtsdestotrotz würde ich halt keine Ressourcen rumliegen lassen, wenn das zu Spannungen führt.
    Wozu die Hunde unnötig stressen?

    Wer sagt das, dass das nicht gesund ist und vor allem warum?
    Hast du dafür eine fundierte Quelle für mich?

    Außer dem Gerücht von den unterschiedlichen Verdauungszeiten, mit denen der Magen-Darm-Trakt eines gesunden Hundes aber gut klar kommt, habe ich noch keine schlüssige Begründung dafür gefunden... ;)

    Bei einem Hund mit gestörtem MDT wäre ich natürlich auch vorsichtiger, aber so einen Hund hatte ich noch nie ;)

    Meine erste Hündin hat in 11 Jahren vielleicht 500 DM an TA -Kosten gekostet.

    Meine Alte in den ersten 2 Jahren ca 2000 Euro (Autounfall und später folgende Amputation eines Beines als Folge des Unfalls und Kastration), demnächst wird sie wohl wieder "ins Geld gehen", Herz-Sono steht an.....

    Die nächste hat vielleicht so 2700Euro "gekostet" in den 7 Jahren bisher (CT-Untersuchung) + Physiotherapie.

    Mein Rüde liegt bei ca 5000 Euro (in den letzte 10 Monaten).

    Die Junge bisher vielleicht 200Euro (Routine-Dinge und eine Blutuntersuchung) in 4,5 Jahren.

    Ach ja...

    In Urlaub fahre ich seit Jahren nicht, Klamotten werden bei mir aufgetragen bis sie mehr Loch als Stoff sind.....

    In Hannover an der Uniklinik wurde es teilweise so gemacht, dass, wenn die Leute vorher schon gesagt haben, dass es am Geld scheitert, das Tier an die TiHo überschrieben wurde, der Besitzer also sein Tier abtritt. Dann wurde behandelt und das Tier anschließend in neue Hände vermittelt.


    Ich kenne hier eine Pferdeklinik, die bietet in einigen Fällen an, das Pferd für einen Euro zu übernehmen, es zu behandeln und dem (Vor-) Besitzer die Möglichkeit geben, das Pferd dann nach Behandlung für den Behandlungspreis zurück zu kaufen.
    Finde ich, ist eine Klasse Sache, all zu oft können die das aber auch nicht machen, es geht ja nicht immer alles gut aus...... Trotz teurer Behandlung!

    Ist es da nicht auch ok zu sagen: "Nee, kann/will ich nicht zahlen. Dieses Pferd geht zum Schlachter/wird eingeschläfert und ich kauf mir von dem gasparten Geld für die Behandlung statt dessen ein neues Pferd"?

    Da gibt es einiges an rechtlichen Regularien, die das so gar nicht mehr möglich machen!
    Inzwischen sind die allermeisten Pferde (ich meine irgendwas zwischen 80 und 90%) im Equidenpass als Nicht-Lebensmitteltiere eingetragen, das heißt: Schlachtung ist absolut unmöglich. gleiches gilt auch z.B. für alte Schulpferde oder das Pony beim Bauern im Garten, das keinen Pass hat: Keine "Entsorgung" durch den Schlachter möglich!

    Eine chronische Lahmheit, eine COPD,.... die das Pferd nicht mehr voll reitbar sein läßt, ist laut Tierschutzgesetz KEIN "vernünftiger Grund", ein Pferd zu euthanasieren.

    Das bedeutet, dass die meisten Pferdebesitzer gezwungen sind, die Verantwortung für ihr Pferd weiter zu tragen, auch, wenn es nicht mehr voll "nutzbar" ist.
    Was ich persönlich absolut prima finde!!!

    Die meisten Besitzer haben auch eher kein Problem damit, sondern reiten dann Pferde andere Leute, als Reitbeteiligung z.B.

    Ich selber konnte auch 3 Jahre nicht reiten, weil ich zwar 3 Pferde hatte, diese aber eine "Rentnergang" waren und ein 4. war halt vom Platz her nicht drin (Und meine Stute ist seit sie 3jährig ist, Frührentner). Ein reitbares Pferd war erst möglich, nachdem mein Hengst gestorben war :( :