Beiträge von Cattlefan

    denn es geht um das Gesamtbild und nicht den indivdiduellen Hund.

    Schreib das bitte noch ein paar mal, vielleicht glaubt man es Dir... ;)

    Die Möpse aus der Vermehrerzucht haben ihre Gene nicht bekommen, als irgendwer sich entschieden hat, außerhalb der Verbände zu züchten, die brachten sie schon vorher mit. Von "Rassehunden" mit ellenlangen Stammbaum und vermutlich mehreren Champions....

    Abgesehen davon ist es in der Öffentlichkeit absolut Schaluppe!

    Wenn ich einen Mos sehe dem die Augen fast aus den Augenhöhlen fallen und der nach 2km laufen das Röcheln anfängt, denke ich nicht: "Oh! Mal nachfragen, ob der Papiere hat!" sondern ich denke "Arme Kreatur, warum muß man so etwas erschaffen!" (Umgekehrt genau so, wenn ich einen fröhlichen, sportlich gebauten, gut atmenden, Mops mit schönen Augen sehe (sehen würde!) würde ich auch nicht denken: "Oh, mal nach der Abstammung fragen!", sondern eher: "Es gibt sie ja tatsächlich!"

    Will damit sagen: dem, der diese Tiere sieht, ist es wurscht, ob sie aus VDH-Zucht, vom Hinterhof oder aus Polen kommen! Er sieht nur Tiere, die dank menschlicher Interventionen das allernötigste zum Leben (das Atmen) kaum noch bewerkstelligen können....

    @FarmCollie ,

    natürlich haben diejenigen die deutlich erhöhte Kosten und vermehrte Arbeit haben, das Recht, auch mal zu lamentieren!

    Vor allem, das Recht, sich auch öffentlich darüber aus zu tauschen, was als sinnvolle Maßnahme erscheint und was nicht.

    Aber rumheulen, weil man vielleicht Hunde anleinen muß, die im Wald vielleicht stiften gehen und so vielleicht einem Wolfsrudel zu nahe kommen könnten ... ist (zumindest für mich) ein anderes Niveau!

    Der Mensch (mit seinen Hunde) ist numal nicht das einzige Lebewesen, dass ein Recht auf die paar Wälder, die es hier noch gibt, hat.

    Abgesehen davon halte ich von der verklärten Wolfsromantik nicht wirklich viel, im Gegenteil, sie schadet den Wölfen mehr als alles andere.

    Nur ist es einfach albern, in jedem "Baumgrüppchen" hinter jedem Baum den auf den Haushund wartenden Wolf zu sehen!

    Diese Richtung ergibt nämlich auch keinen Boden für eine sinnvolle Diskussion.

    Mir hat übrigens mal ein Jäger erklärt, dass die Anzahl der Wildunfälle vor allem deswegen so hoch ist, weil es fast überall eine Überpopulation gibt und die Tiere deswegen zu viel wandern.

    Eine Wolfspopulation würde also die Anzahl der Wildunfälle eher reduzieren.....

    Und bei meinem Nachbarn hat der Fuchs, der in meinem Knick haust(e?) schon das ein oder andere Massaker unter Hühnern angerichtet (einmal 26 Stück), der Fuchs darf trotzdem bleiben, er bemüht sich halt, die Zäune noch mehr zu verbessern und holt sein Federvieh abends früher rein.....

    Uns woher diese Summen von 10.000 € oder 50.000 € kommen frage ich mich auch.

    ja, aber wenn die Kosten in die zehntausende gehen, z.B. bei einem Pferd, dann scheiterts halts manchmal einfach an der Realität. Bestimmt hat nicht jeder Pferdebesitzer, auch hier im Forum nicht, 50000Euro auf der Seite...

    Ich glaube, hier kam es (unrealistischerweise) zu derartig hohen Fantasie-Zahlen......

    Also erstmal finde ich ihren Tagesablauf nicht all zu "aufregend".... Schon möglich, dass sie sich da eine andere Aufgabe sucht, z.B. "Beschützen" des hilflosen Frauchens.

    Zum zweiten: Unterbinde bitte das "Beschützen".
    Die meisten Hunde sind heillos überfordert damit, ihren Menschen, der in ihren Augen schwach und hilflos ist, zu verteidigen. Im Gegenteil: Dein Hund sollte sich immer und jeder Zeit SICHER sein, dass DU SIE beschützt!

    Es ist gut möglich, dass aus der gezeigten Unsicherheit (Anknurren von bekannten Menschen und Hunden) eines Tages Übersprungshandlungen oder sogar wirklich aggressive Verhaltensweisen folgen können.

    Ein Hund, der sich in der Verantwortung über seinen Menschen glaubt ist niemals "niedlich", sondern eine arme Sau ;)

    Ein Hund darf grundsätzlich knurren.
    Aber die von Dir geschilderten Situationen sind Deiner Hündin bekannt, sie kennt die beteiligten, diese bedrängen sie nicht.
    Mach ihr klar, dass es keinen Grund gibt, in diesen Situationen für Dich das Ruder zu übernehmen, strahle Selbstsicherheit und Souveränität aus.

    Möglicherweise wird das Verhalten verstärkt, weil sich eine Läufigkeit anbahnt, aber auch hier, ist es unfair dem Hund gegenüber, ihr die Verantwortung zu überlassen, weil Du Dich "nicht wohl fühlst".

    Er lief auf dem Gehsteig an der 2m Leine hinter mir und dann kam von hinten eine Radfahrerin auf der Straße neben dem Gehsteig.

    Warum sollte die Klingeln???

    Das sind eben so die tagtäglichen Dinge, die keiner absichtlich tut, die aber einfach mal passieren können.

    Ich denke, wenn man sich in / nach so einer Situation dann ehrlich entschuldigt (auch ohne Pralinen, ist aber eine sehr nette Geste ;) ), dann können beide Seiten das als "ist ja alles gut gegangen" abhaken :smile: