Beiträge von Cattlefan

    Vielleicht "den Magen verdorben", vielleicht Stress gehabt.....

    Solange es dem Hund gut geht, er Appetit hat, gut trinkt und der Durchfall nicht blutig ist: 2 Tage Schonkost (bzw. 1 Tag Möhrensuppe, dann Schonkost) geben. Wenn nach 2 Tagen nicht deutlich besser, mit Kotsammelprobe zum TA (also sicherheitshalber schon mal Kot sammeln ;) )

    Was ich NICHT machen würde: Kohletabletten und Mittelchen, die den Darm ruhigstellen.
    Durchfall ist die natürliche Reaktion des Körpers, wenn "etwas schnell raus soll". solange es dem Hund gut geht(!!!) nichts dergleichen geben!

    Ich denke aber schon, dass es auch viele freilebende Hunde gibt (entlaufene), die sich im Laufe der Zeit auch ganz gut "beigebracht" haben, wie man effektiv tötet.
    Vor allem, wenn sie eine entsprechende Vergangenheit haben (Straßenhunde, Jagdhunde aus dem Ausland...)

    Davon sollte es, wenn man mal verfolgt, wie viele Hunde überall vermißt werden und die immer wieder mal irgendwo gesichtet werden, mindestens so viele geben wie Wölfe.

    Man kann auch einen miesen Charakter haben ohne grosse Leistungsfähigkeit.

    Irgendwie ist man sich im Hundeforum immer einig, dass Hunde niemals "schlecht" sind, keinen schlechten Charakter haben können, IMMER ist das andere Ene der Leine Schuld, wenn der Hund ein aggressives, bissiges Ar**loch ist....

    Bei Pferden ist das anders? :???:


    und soooo verdammt viele Spitzenreiter, die ständig neue Pferde von Eltern ohne Leistungsnachweis kaufen, gibt es nicht.

    Es ist eher so (zumindest hier im Norden), dass das einzige was "geht" Spitzenpferde sind, auf den Normalos bleiben die Züchter oft sitzen bzw die gehen dann ihren letzten Gang.....

    Für ein gutes, also wirklich gutes Sportpferd findet sich immer ein Käufer.

    Hihi... ja, die Piloten.....

    Ich kannte eine Zuchtstute, Peggy Sue geheißen, eine Pilot-Tochter.
    Die war wirklich lebensgefährlich, wenn man unbedarft an sie ran ging.

    Ihr Fohlen waren nette Pferde, allerdings habe ich keine Ahnung, wie weit sie im Sport gekommen sind.

    Von daher denke ich auch, dass für diese Stute Zucht nicht generell ausgeschlossen ist (zumal es keinen (Sport)reiter interessiert, ob die Mutter Leistung gebracht hat, da richtet man sich ausschließlich nach dem Vater, den Großvätern.....)
    vorrausgesetzt, dass keine anatomischen Mängel (Wirbelsäulen-Probleme z.B., WAS WIE untersucht wurde ist ja noch gänzlich unbekannt) vorhanden sind.

    Weil die Stute für einen Freizeitreiter ungeeignet ist (vielleicht!) sind ihre Nachkommen ja nicht zwangsläufig alle kirre, zumal man in der Anpaarung ja einen umgänglichen sehr rittigen Hengst auswählen könnte.

    Ist Dein Hund ein Hütehund (Mix)?

    Gerade bei diesen (aber auch bei anderen (Arbeits)Rassen) kommt es häufig vor, dass die Hunde beim Start (auch beim Fahrradfahren oder beim Joggen) gerne mal hochfahren und sich das in Bellen, Hochspringen und hin und her hüpfen äußert.

    Da hilft nur: Ruhe reinbringen!

    Wenn der Hund hochfährt, stehenbleiben, wenn der Hund sich beruhigt kurz loben (verbal kein Leckerli, das führt wieder zu einer Erwartungshaltung und damit Spannungsaufbau) weiter reiten (was in diesem Fall ja die Jackpot-Belohnung ist.

    So würde ich es zumindest versuchen )

    Ich bin eh ein großer Kritiker der klassischen Pferdeausbildung und glaube auch, dass da der Hund begraben ist. Es passt einfach nicht Schema F auf jedes Pferd. Sie ist schlau und ich denke auch Arbeitswillig aber muss halt überzeugt werden und zwar nicht mit Gewalt.

    Nur als kurze Anmerkung:

    Klassische Pferdeausbildung hat nichts mit "Schema F für jedes Pferd" zu tun und mit Gewalt auch nicht.

    Es gibt Trainer und Anwender die Gewalt anwenden und das Pferd in Schema F quetschen wollen, aber das hat mit der klassischen Pferdeausbildung per se gar nichts zu tun! ;)

    Die Tipps in Bezug auf das Wegstellen beziehen sich, glaub ich, auch darauf, das jetzt erstmal zu machen- quasi als Deeskalationsmaßnahme- anstatt das Pferd beim Händler zu lassen.

    Durch dieses "Wegstellen" verliert das Pferd Muskulatur, was dazu führt, das ein neuerliches Antrainieren mit Muskelkater etc. verbunden ist und damit wieder negativ belastet wird.
    Und durch "Wegstellen" macht das Pferd keine positiven Erfahrungen, im Gegenteil es könnte passieren, dass die negativen sich "festsetzen" (Nicht umsonst ist es sehr häufig Gang und Gäbe, Pferde nach dem Einreiten erstmal ein paar Monate "verdauen" zu lassen, eben damit das (positiv) erlernte sich fest einprägt.
    Es mach ganz einfach gar keine Erfahrungen und das in dem Alter, wo ein Pferd am besten lernt und Dinge auf- und annimmt.

    Besser finde ich da mittels Doppellonge etc für dem Muskelerhalt / Aufbau korrekter Muskulatur zu sorgen und dem Pferd vom Boden aus zu zeigen, dass es Spaß macht mit dem Menschen zusammen zu arbeiten.

    Ich stelle mir vor sie wird ein Wanderpokal, der letzten Endes zum Metzger geht.

    Dem ist von Seiten Deiner Schwester ja nun ganz leicht entgegen z wirken: Im Arzeneimittelanhang des Equidenpasses eintragen, dass das Pferd NICHT zur Lebensmittelgewinnung dient und es KANN nicht irgendwann über den Schlachter entsorgt werden!

    Ja natürlich. Habe ich vergessen zu schreiben. Das war auch unser erster Gedanke. Sie hatte mal Verspannungen im Rücken und die üblichen Probleme beim Zahnwechsel. Da hat meine Schwester sehr darauf geachtet.

    Woher kamen diese Verspannungen?
    Was genau wurde denn gesundheitlich abgecheckt und wie?

    Naja, ich finde (nur von deiner Beschreibung her) da läuft grundsätzlich einiges falsch. Ein Pferd was ich schon vom Boden aus nicht beherrsche und das sich dort schon unmöglich benimmt, da setzt man sich nicht drauf.

    Ich denke, dass (sollte das Pferd wirklich nicht aufgrund von Schmerzen so reagiert), das Verhalten eine Folge von Ausbilungsfehlern ist.
    Ob wegstellen da die beste Methode ist, wage ich zu bezweifeln, ich würde konsequent und ohne Druck vom Boden aus arbeiten, (Natural Horsemanship, Doppellonge.....) und wenn das Pferd am Boden dem Reiter "zuhört" dann wieder das Reiten beginnen. IMMER in Dehnungshaltung und entspannt.

    Ein Verkauf eines solchen Pferdes kann sich als sehr schwierig und folgenreich erweisen. So kann es z.B. sein, dass das Pferd 6 Moate nach glücklich abgeschlossenen Verkauf wegen Unrittigkeit zurückgeht.....