Ich möchte niemandem etwas unterstellen, aber "fit spritzen" bei potenziellen Käufern ist immer noch gang und gebe.
Hält aber niemals ein halbes Jahr an....
Nur so als Brainstorming noch. Die gynäkologischen Geschichten werden bei tierärztlichen Untersuchungen in solchen Fällen nämlich gern mal vergessen.
Deswegen NOCHMAL meine Frage: WAS wurde WIE untersucht?
Vielleicht eine Zyste, durch die zuviel Testosteron gebildet wird...
Eierstockzysten produzieren nicht zu viel Testosteron, das tun Thekazelltumore, Das Verhalten sieht aber dann anders aus, vor allem gibt es bei einem Testosteron-Überschuß keine besonders heftige Rosse.
Bei zystischer Entartung der Follikel mit verstärkter Östrogen-Bildung, schon. Da wäre eine gynäkologische Untersuchung (in der Rosse) und gleichzeitig eine Hormonbestimmung im Blut sinnvoll.
Des weiteren: Dauerhafte Verspannungen, Druck (vor allem an der Schulter) durch unpassenden (zu engem) Sattel, Wirbelsäulen-Probleme, sonstige Orthopädischen Probleme (meine Stute, die mit 7 in Rente ging, bockte auch extrem und steigt gerne mal, weil sie Probleme in den Knien hat, die leider aus therapiert sind, lahm war sie damit eigentlich nie wirklich).....
Einen (vernünftigen!) Verkauf halte ich auch für absolut sinnvoll, aber wenn sie nicht permanent Probleme bekommen möchte, weil das Pferd zurückgegeben wird, sollte sie die gesundheitliche Seite des Ganzen unbedingt abklären!