Klar dürfen Interessenten farbliche Vorlieben haben und diese auch äußern. da viele Käufer meiner Welpen von sehr weit weg kommen (und > 1000km einfache Fahrt macht regelmäßige Besuche bei den Welpen einfach unmöglich), habe ich dann einen sehr intensiven telefonischen und schriftlichen Kontakt. In dem, wie gesagt auch Wünsche und Vorlieben geäußert werden können.
Sowohl Geschlecht als auch Wesenszüge als auch Farbe betreffend.
Oft kommt es dann sowieso anders und statt der roten Hündin passt ein blauer Rüde einfach besser zu diesen Menschen, bei manchen stoße ich auf absolut helle Freude, weil ich der Meinung bin, dass genau der Favorit der richtige ist.
Bei anderen (Familie mit Kleinkindern) habe ich den Favoriten nicht hin gegeben, das war der wildeste Rowdy im Wurf, stattdessen haben sie einen sehr sanften, extrem freundlichen Rüden bekommen. Der beste Freund der heranwachsenden Kinder 
Würde bei mir jemand anrufen und einen Welpen in Rot mit Doppelmaske, alles andere egal bestellen, wären die zumindest vorläufig nicht wirklich auf meiner Interessenten-Liste an zu treffen, mitunter ergeben sich in weiteren Gesprächen aber doch weitere Vorstellungen, die diese Interessenten bei sich selber noch gar nicht wahr genommen hatten, da sich vieles im Unterbewußtsein abspielt.
Für den nächsten Hund der bei mir bleibt, hätte ich auch eine Wunsch-Farbe. Ob´s die wird...?????
Natürlich bedeutet das ja nicht dass dann der Welpe nur wegen der Farbe bleibt, wenn er so gar nicht ins Rudel oder zu mir passt.
Ich bin übrigens schon der Ansicht, dass man sehr viel Wesenszüge bereits in der ersten Tagen erkennen kann.
Da ist z.B. der Welpe, der ab 2. Lebenstag die ganze Wurfkiste durchrobbt, mit allen verfügbaren Sinnen alle Informationen ünber seine Umwelt aufnehmen will.
Oder der, der immer die Nähe der Geschwister sucht, sich unwohler fühlt und alleingelassen, wenn er mal keinen Körperkontakt hat.
Das läßt natürlich keine festen Rückschlüsse über das gesamte spätere Wesen zu (da kommen ja auch solche Dinge wie Lebenserfahrung etc. hinzu), aber man kann schon sehr früh Wesensanlagen erkennen.