Beiträge von Cattlefan

    Die Fähe, die wir aus diesem Wurf hatten, war viel agiler und beweglicher als ihre Frettel-Kumpel. Sie war etwas zurückhaltender, aber nicht viel. Was ich persönlich ihr hoch anrechnete, sie war kein bisschen bissig, im Gegensatz zu den anderen Fähen.

    Ist schön aber das ist wieder so etwas wie "MEIN Mops kann geräuschfreiatmen, also fällt die Rasse Mops nicht unter Qualzucht!"

    Einzelfälle machen eine Rasse nicht grundsätzlich gesund und einen Wildhybriden nicht automatisch zahm und "gesellschaftsfähig".

    Oft genug aber versuchen die Vet wirklich viel, um zu helfen. Da werden aber eigentlich fast immer zuerst Auflagen festgelegt, weil ganz oft Stellen fehlen, wo man die Tiere um die es geht hinbringen könnte.
    Mal eben so 20-30 Kühe unterzubringen ist nicht so leicht.

    Hier in S-H gab es grad letztes Jahr 3 Fälle, wo auf Anzeigen beim Vet-Amt sehr schnell die Staatsanwaltschaft hinzugezogen wurde und reagierte. Und das gründlich!

    Die Folge war:
    Jede Menge Kritik von allen Seiten, man könne doch der armen Frau die Hunde nicht "einfach so" wegnehmen, die Kinderchen weinen, weil Pferde (vorübergehend) beschlagnahmt wurden und im Schlachthof das ist doch alles gar nicht so schlimm.......

    Sogar auf RTL kam eine Sendung darüber wie "willkürlich" hier alles gehandhabt wird, es gab eine (allerdings so gut wie gar nicht besuchte) Demo....

    Wie die Ämter es machen, richtig ist es nie......

    Eines meiner Mädels ist gerade läufig (seit gestern in Stehtagen)

    Da rufe ich doch lieber: "Die ist heiß!!!" als dass ich mich darauf verlasse, dass der Rüde den Sinn einer gelben Schleife versteht (weil Frauchen zwar in Rufweite ist, aber so kleine Accessoires wie ein farbiges Schleifchen eh nicht bemerkt...)
    Wenn Frauchen das nicht interessiert (ob mit oder ohne Schleife) wird der Rüde eben abgewehrt.

    Aber oft klappt rufen ganz gut auf einer Distanz, wo Schleifchen unbemerkt bleiben ;)

    Sorry, aber Du hattest vorher wortwörtlich geschrieben: "Bei einem hohen Hämatokrit (wie hoch? dauerhaft hoch?) kann man Blutverdünnend nichts machen". Das stimmt eben nicht.

    Richtig!

    Ich schrieb BLUTVERDÜNNEND. Die klassisch Blutverdünnenden Medikamente sind z.B. Acetylsalycylsäure etc.
    Die helfen aber NICHT gegen einen zu hohen Htk!

    Dass man GAR NICHTS machen kann, habe ich NICHT geschrieben

    Infusionen kann die TS kaum mal eben selber machen, oder?
    Viel trinken lassen ist erstens kein Medikament und wurde ihr zweitens schon vom TA gesagt.
    Blutegel haben viele tolle Stoffe im Speichel, die gegen vieles helfen.
    Aber z.B. gegen übermäßigen Wasserverlust haben auch die nichts....., viele derer Inhaltstoffe sind auch gerinnungshemmend (= "blutverdünnend), helfen aber dadurch nicht gegen einen zu hohen Htk.

    Dass man GAR NICHTS gegen zu hohem Htk. machen kann, habe ich nicht geschrieben, aber BLUTVERDÜNNEND kann man (selber) nichts tun....

    Ach ja... und bei dem geringfügig erhöhten Htk den die TS gepostet hat, würde ich gar nichts machen, sondern weiter zusehen, dass eine realistische Ursache evt. gefunden werden kann

    Nun frage ich euch, hat jemand vielleicht auch so einen Fall und wisst ihr was man blutverdünnend geben kann bzw. machen kann?

    Bei einem hohen Hämatokrit (wie hoch? dauerhaft hoch?) kann man Blutverdünnend nichts machen ("Blutverdünnende" Medikamente oder Pflanzen hemmen die Blutgerinnung, ändern aber am Hämatokrit nichts).

    Da wäre es wichtiger, die Ursache dafür zu finden z.B. Übermäßiges Urinieren, Stress, Flüssigkeitsverlust über den Darm, Störungen in der Blutzell-Bildung....)