und trotzdem meinte mein Schwager, ein Welpe in dem Alter dürfe sich so etwas nicht erlauben und wir müssten aufpassen, dass wir hinterher keinen Angstbeißer haben...
Äh ja... da hat er Recht.
Nur warum zum Donner spielt der dann solche unsinnigen Dinge,wie auf den Rücken legen, die einem sowieso schon unsicheren Welpen noch mehr ängstigen?
Ich würde ein paar Gänge zurück fahren: Keine Spaziergänge mit anderen, stattdessen einfach irgendwo hinsetzen, wo Euer Lütter sich in Eurem Schutz viele Dinge erstmal aus der ferne ansehen kann.
Dein Schwager kann ja eine Menge Ahnung von Hunden haben (wobei seine Aussagen eher seltsam sind....) aber von ängstlichen, unsicheren, schlecht/gar nicht sozialisierten Welpen hat er scheinbar absolut keine Ahnung!
Druck ist da absolut falsch, ihr müßt ihm immer beweisen, dass IHR in der Lage seid, ihn zu schützen. ER muß nicht nach vorne gehen, weil IHR Dinge für ihn regelt, die geregelt werden müssen!
Die Unsicherheit wird ihn vermutlich zumindest zu einem Großteil lebenslang erhalten bleiben, denn der Hauptteil der Haupt-Prägungs-Phase ist bereits verloren. Umso mehr müßt ihr ihm eben zeigen, dass er sich in jeder Situation auf Euch verlassen kann.
Natürlich muß er auch möglichst viele Dinge kennen lernen, aber sehr dosiert, um ihn nicht zu überfordern und immer so, dass seine Reizschwelle nicht überschritten wird und er wieder aus lauter Verzweifelung nach vorne geht.