Beiträge von Cattlefan

    Was hat dieses Geschichtchen mit dem Thema zu tun?

    Aber es soll ja Menschen geben, die locker
    2-3000 Euro lächelnd für Miete zahlen, zu
    bewundern täglich im TV, daran erinnert
    mich Deine "gehobene Einstellung" @fragments.

    Was hat Deine "Argumentation denn damit zu tun, dass ein Geschädigter auf (viel) Geld von Dir als Unfallverursacher verzichten muß, weil Du Dir zu fein bist, die paar Kröten für eine Haftpflicht zu berappen?

    Wenn ein durch Dich (resp. Deinen Hund) geschädigter im Rollstuhl sitzt, ist es nicht damit getan, dass Du ihm die Miete und das Essen zahlst, sondern sein Leben lang sämtliche Folgekosten dieses Unfalls!

    Und ich bin sehr erschrocken darüber, wie man da eine Scheißegal-Einstellung an den Tag legen kann.

    Ich bin geradezu fassungslos :shocked:

    Schön das du dann nicht zahlen musst weil du unter der pfändungsgrenze lebst aber schon mal dran gedacht was das für deinen Geschädigten heißen kann???


    Wenn Du aus eigener Tasche ein Leben lang für einen Geschädigten aufkommen mußt, ist für Dich ganz schnell kein Geld mehr da für´s Hundeschlafzimmer mit Hundebetten, für TA-Kosten Deiner Hunde, für Deine Rechtschutzversicherung......

    Soll man glaub nach Verkehrsordnung bis zu einer gewissen Hundegröße (Schäferhund? Weiß gar nicht mehr) auch machen.

    Eigentlich soll man immer draufhalten und nicht (unkontrolliert) ausweichen.

    Rechtlich geht Menschenleben vor Tierleben.

    Allerdings ist es oft ja auch keine durchdachte Reaktion ("Oh, da geht ein Hund auf die Straße, ich glaube ich ziehe mal lieber nach links und bremse scharf, schließlich mag ich ja Hunde!") sondern eher eine Reflexbewegung, weil man sieht, dass IRGENDWAS Lebendiges vor die Räder läuft.
    Zum Realisieren hat man oft ja erst später Zeit.

    Oder an der Straße nicht stehen bleiben, sondern noch zwei Schritte nach forne und fast auf die Fahrbahn.

    Das schmettert der TOPTOPAnwalt (oder war das der TOPTOPTOPAnwalt? :???: ) ab mit "Das hat der vorher noch NIE gemacht!"

    Letztendlich ist es egal, WER den Schaden zahlt (evt das gesamte Leben des/ der Geschädigten), die Versicherung oder der HH aus eigener Tasche.

    Ist diese eigene Tasche nicht umfangreich genug, das zu gewährleisten (was in jedem Fall zur Privat-Insolvenz führt!) ist es einfach unverschämt und egoistisch zu riskieren, dass ein evt. Geschädigter nichts bekommt.....

    In dem Sinne sind die Bisse jetzt nicht so zu verstehen, dass der Hund gegen Menschen/seinen Halter Agressionen hat. Der Mensch war "einfach" am falschen Ort zur falschen Zeit und hat als Punchingball her gehalten.

    Sehe ich ganz genau so!!!

    Ist wie meine Hündin, die mit 7 Monaten überfahren wurde und ich unters (inzwisch stehende) Auto gegriffen habe ohne nach zu denken, um sie da raus zu holen.
    Sie hat mich (mit 7 Monaten) so heftig ins Handgelenk gebissen, dass es mit 27 Stichen in der Klinik genäht wurde......

    Sie würde NIEMALS wissentlich einen Menschen beißen, das ist ganz einfach nicht ihre Art, war es auch nie.

    Aber sie war extrem im Stress!
    Schmerzen, Angst.....

    Etliche Leute haben mir damals übrigens geraten, sie sofort einschläfern zu lassen, weil ein Hund, der einmal gebissen hat......

    Nicht genauso stark aber trotzdem gestresst ist ein Hund in der Situation, die der TE beschreibt:

    Da ist ein anderer (angreifender?) Hund, Hund selber will hin zum verteidigen oder weg... was auch immer, ist angeleint und kann NICHTS tun, was seine Instinkte ihm eingeben.

    Dann berührt ihn etwas, da wird reingeschnappt......

    Für mich beinhaltet "relativ gesund" ein Pferd, das wegen Sehnen-Problem oder Arthrose nicht mehr voll geritten werden kann, aber auf Weide unter Artgenossen noch ein gutes Leben hat.

    Ein Pferd, dass wegen Lahmheit nicht mal mehr im Schritt spazieren geritten werden kann (langfristig) aufgrund von Schmerzen, das kann in den allermeisten Fällen auch kein wirklich gutes Leben mehr auf der Koppel haben.

    Dann stell doch um.

    Man bekommt doch deswegen etwas Futter vom Züchter mit, damit man das für die Umstellung auf eigene Vorlieben anfangs mit verfüttern kann (wobei meine Hunde immer von jetzt auf gleich umgestellt wurden...)

    Übrigens wird auch bei WB das Fleisch gemahlen, bevor es in Kroketten gepresst wird ;)
    "Fleisch als Ganzes" ist in der Herstellung von Trockenfutter (Trockenfleisch mal außenvor gelassen) gar nicht möglich

    Ich füttere sehr wohl auch Küken, weil sie mir noch mehr leid tun, wenn sie umsonst so ein Scheiß Leben hatten und jämmerlich zu Grunde gehen mussten und so wird wenigstens noch jemand anders davon satt.

    Und ich füttere Küken nienieniemals, weil ich diese brutale Industrie der Eierproduktion in keinster Weise, auch mit der Entsorgung des "Abfalls" nicht, unterstützen will und werde.

    So hat jeder seine Ansichten ;)

    Wäre es ins Auge gegangen oder einen fremdem Jungen
    hätte es getroffen, wird so etwas medizinisch behandelt
    und Kinder sind in diesen Fall immer bei den Eltern meist,
    versichert. Aber gut, doppelt hält besser.

    Ja, und die Krankenversicherung der Eltern hätte die Kosten übernommen. ERSTMAL....

    Und sich das Geld dann vom Schadensverursacher (Halter des bissigen Hundes) zurück geholt.

    Wie hier jemand schon schrieb: Rechtsschutzversicherung ist wichtig, "kostenlos Klagen".....

    Jau!
    Fast jeder "Geschädigte" hat eine Rechtschutzversicherung und klagt ein, was er kann: Hund hat gebellt, Mensch ist deswegen mit dem Fuß umgeknickt -> Arztkosten, Krankentagegeld, Schmerzensgeld,, Verdienstausfall, Physiotherapie und gegebenenfalls noch Psychotherapie wegen des "Traumas".

    Es muß gar nicht "wirklich" was passieren, egal, ob der Hund groß oder klein, Rassehund oder Mischling, schwarz oder gescheckt.... ist. Der "Gegner" braucht nur eine Rechtschutzversicherung haben......

    (Ich habe übrigens keine ;) )