Beiträge von Cattlefan

    Deshalb hätte ich ja gerne, dass es überall wieder mehr Wildtiere geben kann statt dieser zerhackstückelten Kulturlandschaft, wo weitestgehend alles ausgerottet und zusammengepfercht ist.

    Um in Australien zu bleiben: Das Känguru ist weit häufiger als bei der Ankunft der ersten Europäer, weil diese Buschland gerodet haben und es dadurch weit mehr Nahrung gab. Feinde gibt es keine (natürlichen), deswegen wurden sie zur Plage.....

    Ähnliches ist hier beim Rehwild: auf den Feldern können soie ganzjährig äsen, natürliche Feinde gibt es nicht, die Abschüsse bleiben meist hinter dem eigentlichen Soll zurück. Folge: Vermehrte Wildunfälle auf den Straßen (oft genug mit tödlichen Ausgängen für Mensch und Tier), Junge Bäume im Wald haben kaum eine Chance, weil sie schnell abgefressen werden.....

    Zu den Problemen mit dem Wolf steht an anderer Stelle ja genügend.

    Aber abgeben möchte ich ihn nicht. Definitiv. Das habe ich schon mehrmals gesagt.

    Ja... aber bisher keine wirklichen Taten folgen lassen, sondern nur halbherzige "Billiglösungen" anprobiert.....

    Wenn Du ihn behalten und zu einem glücklichen, zufriedenen Hund großziehen willst, solltest Du endlich loslegen. Und das gezielt. Mit einem Trainer zu Hause vor Ort, auch, wenn das kostet.

    Ich wünsche Dir viel Glück!

    Es geht doch nicht darum, dass Veganer diese Tiere für überflüssig halten, sondern die Haltung in Gefangenschaft nicht für ethisch korrekt. Und um den Tieren das "Leid" der Gefangenschaft zu ersparen, sollen sie halt nicht mehr nachgezüchtet werden.

    Wieso halten sie denn dann das Leben von Wildtieren für "ethisch vertetbar"?

    Wildtiere sterben eines furchtbaren Hungertodes, weil sie sich im Alter nicht mehr ernähren können.
    Sie werden von Raubtieren gejagt und gefressen.
    Sie werden von Autos verletzt und krepieren irgendwo unter Schmerzen......

    Ist das "Leid" der Gefangenschaft denn wirklich (artgerechte Tierhaltung vorrausgesetzt!) so viel größer als das der Wildtiere?

    Welche Tiere würde man noch so im Alltag sehen können?
    Ein Reh, mit Glück im Wald oder auf dem Feld, mit Pech vorm Kühler.
    Einen Hasen auf der Flucht vor dem Bussard.
    Ein Wildschwein, das einen killen will, weil man ihrem Nachwuchs zu nahe gekommen ist

    Die meisten anderen leben doch eher zurückgezogen und in der Innenstadt könnte man sich höchstens noch aun Tauben, Spatzen und Ratten erfreuen.

    Eine große Vielfalt ist das nicht......

    Wenn all diese Tiere nicht mehr da sind, fehlt diese Lebensfreude auf der Erde.
    (von ökologischen Problemen mal ganz abgesehen, wenn die Deiche an der Nordsee und an der Elbe nicht mehr von Schafen gepflegt werden......)

    NUR, weil irgendwelche Menschen nicht damit klar kommen, dass Tiere auch in Abhängigkeit vom Menschen ein gutes Leben führen können und es als "unethisch" betrachten....

    Nein ;)

    Also ich für meinen Teil fände eine Welt ohne Hunde, Pferde, Rinder Schafe..... nicht erstrebenswert, in solch einer (zum Glück utopischen!) Welt wollte ich nicht leben.

    Selbst, wenn ich keine eigenen Tier hätte /irgendwann aus welchen Gründen auch immer keine mehr selber halten könnte: Ich würde mich immer noch an über die Koppel buckelnden Rinder, auf den Deichen weidende Schafe, über ein Stoppelfeld galoppierendes Pferd oder einen Hund, der mit seinem Menschen spielt erfreuen können.

    Eine Welt ohne all diese Tiere wäre eine extrem schlechte!