Beiträge von Cattlefan

    Hier im Dorf ist es ungeschriebenes Gesetz, dass man seinen innerorts aufgehobenen und eingetüteten Kothaufen in die nächste verfügbare "schwarze Tonne" wirft. Selbst, wenn man dafür auf das "fremde" Grundstück muß.....
    Hat keiner ein Problem damit. :smile:

    Gehst du generell anderen Hunden aus dem Weg?

    Ja.

    Meine sind zu viert und haben dazu feste Freunde mit denen sie Kontakt haben.

    Ich möchte genau solche Situationen wie Deine vermeiden, wenn wegen so etwas ein Hund (meiner oder ein anderer) auf die Straße rennt und überfahren wird, würde ich mir das nicht verzeihen.

    Wenn ich Neukontakt mit Fremdhunden aufnehme, dann gehen der Halter und ich erstmal ein Stück nebeneinander her, bevor die Hunde direkten Kontakt aufnehmen dürfen.

    So aufeinander los laufen lassen, da halte ich nichts von.

    Zumal die beiden Hunde ja miteinander beschäftigt waren. dass dabei eine Mobbing - Situation entsteht wenn sich ein "Jungschnösel" nähert, ist fast sicher!

    Ich finde es sogar ziemlich traurig, dass man sich wegen der Steuer tatsächlich gegen einen Hund entscheiden müsste, weil man diese nicht zahlen kann.

    Ja... das macht es dann natürlich "gerecht", dass man Pferde, die einen jahrelang begleitet haben, dann verkaufen muß, weil die Steuer dann doch das Fass zum überlaufen bringt (und weil man so naiv war, diese Steuer vor 15 Jahren nicht schon mal sicherheitshalber mit ein zu kalkulieren.....

    Pferdefutter ist auch bereits besteuert, die Ställe zahlen Gewerbesteuern, die auf die Stallmieten draufgeschlegen werden, jeder Unterricht, jedes Zubehör, der Schmied, der TA... alles kostet bereits Steuern...

    Trotzdem wollen einige ja noch eine weitere Extra-Besteuerung.
    Damit es gerecht ist.....

    Durch Hundehaltung gibt es doch ebenfalls Arbeitsplätze.. Das ist, im Gegensatz zu manch anderen Punkten, wirklich kein Argument. Außerdem gibt es ebenso genug Hundehalter, die einen oder mehrere Tierschutzhunde haben, die sonst z.T. nicht vermittelbar gewesen wären oder HH, die an der Armutsobergrenze leben und denen die jährliche Steuer wirklich wehtut - die sind auch nicht befreit.

    Alle die konnten die Hundesteuer im Vorfeld einkalkulieren.....

    Wie gesagt – bei den vorher beschriebenen Fällen (Gnadenbrotpferde, Freizeit-Pferde bei "Selbstversorgern", etc.) kann ich das gut verstehen, dass man protestiert – aber hier bei uns? Ne, wirklich nicht.

    Und Du meinst, da würde wirklich differenziert werden? (Schon alleine, was diese Differenzierung kostet, würde mehr verschlingen als die Pferdesteuer einnimmt.....)

    Und ganz sicher: Auch bei Euch wird es Halter geben, die ihr Gnadenbrotpferd irgendwie mit durchziehen, Selbstversorger, die vor lauter Koppel- und Pferde-Pflege gar nicht mehr dazu kommen, in die Umgebung zu reiten...

    Und was die Turnierreiter angeht:

    Mit den hohen Einstellkosten finanzieren sie ganze Familien, die vorher von Schweinemast oder Milchviehhaltung gelebt haben. Und sie finanzieren Arbeitsplätze weil die Stallbetreiber ein / zwei Leute brauchen um die Pferde gut und vernünftig halten zu können.

    Nebenbei gehen von den Einstellkosten auch schon eine Menge Euronen als Gewerbesteuer des Stallbetreibers an das Finanzamt....

    Das ich die ersten Tage einige Fehler gemacht habe, ist mir auch klar,

    Nur, damit das nicht in den falschen Hals gerät:
    Meiner Meinung nach hat die Orga, die den Hund vermittelt hat den größten Fehler gemacht!

    NICHT, weil sie den Hund zu Euch gegeben hat, er wird bei Euch ein tolles Leben haben, da bin ich mir sicher!, sondern weil sie Euch als "Auslands-Tierschutzhund-Neulinge" nicht darauf aufmerksam gemacht hat und darauf geachtet hat, dass es eigentlich normal sein sollte, so einen Hund LANGSAM kennen zu lernen und ihn LANGSAM in unsere mitteleuropäische Zivilisation ein zu führen. Mit allem was die so mit sich bringt, wie z.B. Auto fahren....