Beiträge von Cattlefan

    Ein Lebewesen dass nicht leben will und kann muss man nicht um jeden Preis dazu zwingen

    Und das gilt nur bei den Neugeborenen?

    Und wer will im Nachhinein sagen, wer leben "wollte" und wer nur "zum Weiterleben gezwungen" wurde?

    Ich glaube, Du weißt, wovon ich rede ;)


    Wir hatten auch zwei mal bei unetrschiedlcihen Würfen einen Welpen der zu lange drin geblieben war. Er hatte nur schnappatmung. Es gab Hilfstellung und ich ahbe ihn immer wieder angelegt und geholfen das er an die bar kommt. 24 std später war er genauso wie alle anderen. Eine andere war einfach klein und leicht. Die ahben wir zugefüttert. Fit und frech waren sie am Ende alle. Man hat letztendlcih vom schweren Start ncihts gemerkt und es war auch keine rundum betreuung sodnern ein zeitlich begrenztes acht geben

    Sehr gut, sehr vernünftig und sehr richtig!!!

    Bei Neugeborenen Welpen wir JEDES "durchbekommen" gerne als "Genetik verschlechternde Verwässerung des Zuchtpotentials" abgestempelt... OHNE jegliche Berücksichtigung der Tatsache, das ein Welpe, sobald er auf der Welt ist, nicht nur vom Genotyp, sondern auch vom Phänotyp gekennzeichnet ist!

    Ist denn ein Welpe, der TROTZ schlechter Ausgangsposition sich immer wieder und erfolgreich ins Leben zurückkämpft (mit Hilfegebung des Menschen von außen, auf die JEDER Hund für den Rest seines Lebens angewiesen ist!), WIRKLICH totgeweiht????

    Oder ist es nur "traditionell" einfacher, die einfach "natürlicherweise" verrecken zu lassen?


    Jeder Hund, der unter einem Verein des VDH/FCI gezüchtet wurde, erhält eine Ahnentafel, die dem Käufer zusteht, es kann höchstens vermerkt werden: "Nicht zur Zucht geeigent".

    Dass ein unter VDH gezüchteter Hund (solange nicht "gemauschelt" wurde!!!) KEINE Papiere kriegen würde, stimmt einfach nicht!

    JEDER bekommt einen Abstammungsnachweis und bei schwerwiegenden Fehlern, die in der Wurfabnahme festgestellt wurden, bekommt dieser Welpe ein Zuchtverbot, bei weniger schwerwiegenden, Auflagen.

    KEINE PAPIERE Gibt es im VDH ganz einfach nicht!

    Seriös find ich das nicht und unterm VDH ist das soweit ich weiß auch nicht möglich.

    Bei uns werden die Papiere erst nach der Wurfabnahme beantragt, das heißt, wenn die Welpen 8 Wochen alt sind, bis man die dann hat, vergehen locker nochmal 2 - 3 Monate.

    Der Zuchtwart kommt ja erst in der 8. Lebenswoche. Der weiß in der Regel nicht, wieviel Welpen geworfen wurden, ob welche gestorben, oder sogar getötet wurden.

    Bei uns (auch Zucht unter VDH) ist es unumgänglich, dass in der ersten Lebenswoche eine Wurfkontrolle durch einen VDH-Zuchtwart stattfindet.
    Mit einer Woche sieht man noch nicht, ob die Welpen später mal körfähig werden oder nicht.
    Für jeden Welpen, der dann bei der Wurfabnahme nicht mehr da ist, muß es eine sehr einleuchtende, gute Erklärung geben!

    Auch der Metzger darf ein Tier NUR und ausschließlich mit vernünftigem Grund töten. Was in seinem Bereich i.d.R. Lebensmittel-/ Tierfutter-Produktion wäre.
    Schießen dürfte er ein "Nicht-Lebensmittel-Tier" NUR dann, wenn ein Fachmann (sprich TA) einen Grund zur Tötung sieht.

    Ansonsten macht er sich strafbar.
    (Wissen die meisten Schlachter nur gar nicht....)

    Ach ja... wenn ein Halter sich gegen ein Therapie beim Cushing-Pferd entscheidet, ist das oft eine reelle Indikation zur Erlösung des Tieres.
    Und niemand kann einen Halter zwingen, eine Therapie durch zu führen.

    Noch ein Edit: Wenn man´s ganz genau nimmt, wurde das Pferd sicher auch nicht "geschlachtet" (= Tötung durch Blutentzug) sondern "nur" geschossen. (Was einige Tierhalter machen (in Absprache mit dem TA), weil sie die Euthanasie als Tierquälerei sehen.

    Auf mein entsetztes "aber das ist doch verboten" erfuhr ich, dass die Welpchen für einen Tag nach NL verkauft werden, an befreundete Züchter, man kupiert sie und sie und kauft sie zurück. Das einzige Bedauern "wir müssen halt solang warten, bis sie von der Mutter weg können, das war vorher einfacher."

    Da hat das neue Gesetz über die Einfuhr von Welpen ohne Tollwutimpfung ja direkt auch was Gutes ;)

    DAS ist damit nicht mehr (legal) möglich

    Dass überzählige Welpen entsorgt werden, (oder welche mit nicht gesundheitlich schwer einschränkenden Fehlern) ist heute zum Glück nicht mehr üblich, was natürlich nicht bedeutet, dass nicht irgendwelche völlig verrohten Menschen das trotzdem tun. Bei Rassehunden und noch viel mehr bei Vermehrerhunden, die man nicht los wird. Von Zeit zu Zeit geistern ja Berichte durch die Medien, dass ein Sack mit ertrunkenen Mischlingswelpen irgendwo in irgendwelchen Teichen gefunden wird :(

    Auch Katzenwelpen werden (weniger als früher) auch heute noch mit der "Plattschaufel" erschlagen.

    Allerdings ist das sehr oft eine "Vermarktungsstrategie": "Wenn Ihr den Hund nicht nimmt, wird der eingeschläfert!"
    Über Mitleid verkauft es sich eben besser, vor allem, wenn der Kaufpreis dann liebevoll "Schutzgebühr" genannt wird.....

    Auch bei Pferden sieht man es immer wieder: "Wenn das Pferd bis dann und dann keiner nimmt, geht es zum Metzger! Es muss doch jemand dieses arme Tier retten können!"

    Ja... Eintragung im Pass als Nicht - Lebensmittel, und schon kann das Pferd gar nicht mehr geschlachtet werden.

    TÄ, die sich dafür hergeben, "überflüssig gewordene Tiere" zu beseitigen gibt es zum Glück nicht mehr so viele!