Beiträge von Cattlefan

    Ich finde es schon schräg , offenbar zu erwarten das man in der Lage sein muss monatlich Medikamente für einen Hund zu finanzieren in einem preislichen Rahmen der das überschreitet , was andere Menschen hier zu Lande monatlich zum Leben haben , nur weil es heute eben möglich ist.

    Ich erwarte von niemandem etwas...Meine Frage an @Samiko bezieht sich rein auf den Zusammenhang zwischen einer Insulin-Substitution beim Diabetiker und einer "Leidensverlängerung". Völlig unabhängig von evt. Kosten etc.

    Da gehört z.B. eine Diabetesbehandlung,

    Nicht, dass ich Deine Einstellung kritisieren will, im Gegenteil, ich kann sie im Prinzip verstehen. Aber warum schränkt eine lebenslange Diabetes - Behandlung ein Tier in seiner Lebensqualität ein?

    Meine Tiere bekommen die Medikamente, die sie brauchen, solange sie damit ein gutes Leben ("wie gesund") haben. Auch lebenslang, wenn´s sein muß.

    Ich würde allerdings nicht irgendwelche Therapien machen, um ein Sterben noch ein oder 2 Wochen hinaus zu zögern.

    Ich finde es halt sehr schade, dass grundsätzlich gemeckert oder kritisiert wird. Das würdet ihr von angesicht zu angesicht nicht machen.

    Hmmm... mich hat letztens in einem Reitstall jemand gefragt, wie sie ihren Welpen BARFen sollte, ich habe ihr genau das Gleiche gesagt wie ich hier geschrieben habe.

    Nämlich, weil das MEINER MEINUNG NACH bei einem wachsenden Hund und einem unerfahrenen "BARFer" der sicherste Weg ist, Mängel im Wachstum zu vermeiden.

    Sie hat sich weder "angemeckert" noch kritisiert gefühlt.

    Edit: Gemeckert wurde hier eigentlich gar nicht... bis zu Deinem Posting ;)

    Was hast Du denn für ein Problem!

    Niemand hier hat BARFen generell schlecht gemacht.

    NUR: Wenn man sich unsicher ist (und wäre man das nicht, müßte man ja nicht in einem Forum nachfragen....), ist es unter Umständen erstmal besser, einen WELPEN nicht einfach irgendwas zu barfen, sondern GUTES Fertig futter und Rohfutter parallel zu füttern. Zu nichts anderem wurde geraten, dass die Hardcore -Barfer absolut nichts anderes zulassen, ist deren Problem....

    Diese Diskussion wird jetzt unendlich.

    Ich bin der Aufassung, dass gut ernährte Tiere länger leben.
    Ich bin der Meinung, dass Trockenfutter (Industriefütterung) zwei Dinge bewirkt:

    1. Besseres Leben für abhängige Tiere, von Menschen die Tiere als Müllschlucker sehen

    2. eine signifikante Verschlechterung der Gesundheit der Gesamtpopulation von Hunden die bestens ernährt werden sollen.

    Und andere sind da eben anderer Meinung, was Du selbst aber nicht diskutieren möchtest.

    Dann lass doch ganz einfach anderen auch deren Meinung ;)

    Und die verletzten Wölfe haben im Gegensatz zu Hunden, die in eine Scherben treten, niemanden, der ihre Verletzungen versorgt, desinfiziert....

    Wenn der Kram sich entzündet, krepieren sie jämmerlich...

    Und NEIN: Wildtiere sind NICHT automatisch gefeit vor Verletzungen, Entzündungen, Fieber und Hungertod!

    Und seltsamerweise nahmen Erkrankungen wie Pankreasinsuffizienz, Allergien, Epilepsie, Autoimmunerkrankungen, diverse Krebserkrankungen usw. in den letzten Jahrzehnten trotz des so überaus gesunden und bedarfsgerechten Fertigfutters nicht ab sondern durchaus zu

    Mag eine individuelle Wahrnehmung sein... ich finde, seit BARF "modern" ist, nimmt das alles noch mehr zu....
    (Übrigens: Ich füttere Roh ;) , sehe darin aber nicht das Allheilmittel gegen alles )

    Mit BARF (oder Rohfütterung) kann man ganz sicher vieles bei empfindlichen, allergischen, chronisch kranken..... Hunden individuell sehr gut verbessern. Aber ein Allgemeinrezept gegen alles Kranke auf der Welt ist auch BARF leider nicht, dazu gibt es zu viele Hunde, die nach Umstellung auf BARF erst wirklich krank wurden!