Blättermagen ist ja nun nichts, was ernährungsphysiologisch extrem bedeutsam wäre.
Wenn der Verdacht besteht, dass es nicht vertragen wir, würde ich es einfach weg lassen ![]()
Blättermagen ist ja nun nichts, was ernährungsphysiologisch extrem bedeutsam wäre.
Wenn der Verdacht besteht, dass es nicht vertragen wir, würde ich es einfach weg lassen ![]()
Horse-Sharing klingt spannend ich drücke euch die Daumen, dass ihr eine Möglichkeit findet!
Das wird nicht viel anders sein als hier die "Reitbeteiligungen" ![]()
Da werdet ihr ganz sicher was finden, ich glaube nicht, dass in GB jeder Pferdehalter genug Zeit (und Geld) für sein Pferd hat.
Viel Erfolg bei der Suche!
Hier wird immer von Schmerzen geredet.
Aber gerade alte Hunde mit Nierenversagen oder einem Lebertumor etc leiden unter heftigster Übelkeit, die der Halter oft gar nicht so bemerkt, weil sie nicht plötzlich da ist, sondern sich einschleicht.
Und auch diese Hunde fressen noch (Fressen ist für MICH absolut KEIN Zeichen, dass es dem Tier noch "gut geht"), einfach, weil ihre Natur es ihnen so eingibt.
Dass sie weniger fressen, langsamer, mäkeliger.... schiebt man dann gerne auf das Alter, die Hitze, das Wetter.....
Ich würde, wenn meine Hund in irgendeiner Weise auffällig sind, Blut untersuchen lassen. Wenn sich beim alten Hund dann ein Organversagen abzeichnet, würde ich den Hund unterstützen, wahrscheinlich hauptsächlich mit Phytotherapie und dann lieber einen Tag zu früh einschläfern lassen als einen zu spät. Denn diese Übelkeit bei Versagen der Entgiftungsorgane ist wohl ziemlich widerlich!
Ein alter Hund, der nicht mehr so gut hochkommt, den würde ich unterstützen, solange wie er noch Freude am mitlaufen hat (entsprechend kurze Strecken natürlich), wenn er nur noch liegt, mit Hilfe Aufsteht, in den Garten humpelt und seine Geschäfte verrichtet, um dann weiter rum zu liegen.... diesen Hund würde ich wohl auch zeitnah gehen lassen....
Ein natürlicher Tod ist in der Natur in der Regel ein Tod durch Verhungern. Weil die Nahrungsbeschaffung, das Fressen und/ oder das Verwerten nicht mehr klappt.
Dass einfach so das Herz aufhört zu schlagen, ist eher selten, in der Natur würde ein gesunder Hund dieses Alter kaum erreichen.
Aus diesem Grund habe ich zu dem Trick gegriffen - und es hat geklappt - und das zählt für mich.
Den Hund nach dem Geschäft draußen zu loben UND zu Belohnen ist heutzutage eigentlich eine Selbstverständlichkeit.
Sicher kann man bei Hunden, wo Futterbelohnung sehr inflationär eingesetzt wird auf ein ganz besonders "hochwertiges" (im Auge des Hundes) Futter zurückgreifen, in der Regel reicht als Bestätigung ein normales Leckerli, ein Spiel oder was auch immer ![]()
Sehr oft füttern?
Ja
Kann man was falsch machen?
Oh ja!
evtl. Malzbier zum aufpäppeln ganz gut sein soll........
Ja, enthält u.a.reichlich leicht verwertbaren Zucker.
Ich würde mehrmals täglich kleine Portionen füttern, so um die 6 - 7 mal, auch nachts (wenn der Hund wirklich lange Zeit HUNGERN mußte, muss der Magen sich erst wieder an Futter überhaupt, egal welcher Qualität, gewöhnen.)
Ein hochwertiges Nassfutter wäre wohl meine Wahl, oder Futter selber kochen, gekochtes Futter ist für so einen Hund besser verträglich, da durch das Erhitzen quasi ein bisschen "Vorverdaut" (aufgeschlossen, besser verwertbar).
Dem Futter würde ich Haferflocken (in heißem Wasser aufgequollen zugeben, die enthalten viel leicht verfügbare Energie, wertvolle Spurenelemente und Protein.
LANGSAM (!!!) an Fett gewöhnen, erst über Leinöl dann tierisches Fett.
Unterm Strich würde ich persönlich ein Polster von 1000 Euro als realistisch halten. Beim Ein-Hundehalter.
Hat man mehrere Hunde, können die in kurzen Abständen Geld verschlingen, da wäre (in meinen Augen) ein Polster von Minimum 2000Euro ok. Denn wenn man eine große Summe anzahlen kann, dann weiß der TA / die Klinik auch, dass (vermutlich) der Rest noch kommt und läßt sich eher auf Ratenzahlungen ein.
Krankenversicherungen traue ich nicht wirklich, OP-Versicherungen schon eher (habe ich für meine Pferde, selbst für den 35jährigen Rentner!)
Öhm und wenn so eine Geschichte mal vor den Strafrichter geht (das Unterlassen nötiger Behandlungen, welches erhebliche und länger anhaltende Schmerzen bei einem Tier verursacht
Ich dachte, dass aus meinem Posting hervorging, dass UNBEHANDELT vegetieren lassen KEINE Option ist...
Wenn eine Behandlung, um erhebliche Schmerzen zu beseitigen oder zumindest zu lindern aus welchen Gründen auch immer nicht möglich / erwünscht ist, bleibt (nur) die Euthanasie.
sondern weil er es nie im Leben in einer Box länger als 3 Tage ausgehalten hätte.
genau das meine ich. Und jeder Besitzer hat das Recht auf seine Entscheidung, wie auch immer unter welchen Umständen auch immer und aus welchen Gründen auch immer sie ausfällt.
Dieser Grund ist nicht "besser" und nicht "schlechter" als ein finanzieller, er entspringt der genauen Kenntnis um das Verhalten des eigenen Tieres und dem Willen, das Beste zu tun.
Das einzige, was man NICHT darf, ist gar nichts tun und jämmerlich krepieren lassen.
Edit. Das sind aber Sachen, die durch Tabletten oder so nicht weggehen und das Tier dann, wenn man laenger wartet qualvoll sterben muss/muesste...
Auch da kann / müßte der Halter sich entscheiden zwischen Therapie oder Eutanasie, wenn der Zustand entsprechend ist.
Ist das gleiche in grün, nur eben nicht so akut wie eine Kolik beim Pferd ![]()
Richtig, der Besitzer muss Schmerzen, Leiden und Schäden im größtmöglichen Umfang verhindern/minimieren.
Richtig.
Und wenn nach seiner Überzeugung (aus welchem Grund auch immer) einer Therapie, die das bewirkt, zustimmt, kann man ihn nicht dazu zwingen, mit seinem Eigentum gegen seinen Willen zu verfahren.
Beispiel aus dem Pferde-Bereich: Pferd hat eine schwere Kolik, OP hätte recht gute Prognose, kostet aber mit Nachbehandlung etc. pp. so ca. 6000 - 8000 Euro.
Und das Pferd darf danach mehrere Wochen nicht raus, muß in Einzelhaft bleiben, darf nur kontrolliert Schritt geführt werden.
Alternative, die einzige zur OP, ist die Euthanasie, um dem Pferd die Schmerzen zu nehmen.
Der Besitzer hat das Recht, sich zur Euthanasie zu entscheiden, sei es aus finanziellen Gründen oder, weil er es mit seinem Gewissen nicht vereinbaren kann, das Pferd , dass bis dato vielleicht nie im Stall und nie alleine in einer Box war, nach der OP für 6 Wochen auf zu stallen.