Beiträge von Cattlefan

    Kann bei ein paar Rassen schon zutreffen. Beim Labbi soll die ja zB. recht dick und gut behaart sein, das hat sicher den Sinn, sie kälte-unempfindlicher zu machen, was ja im Wasser schon vorteilhaft ist.

    Das Ding beim Cattle ist (kurzgefasst!), dass Blue mottled im Standard steht. Red Mottled aber unerwünscht ist mit der Begründung, dass es zu Taubheit führt.

    NUR ist es realistischer Weise so, das das "Tüpfelgen" auf einem anderen Allel lokalisiert ist als das Farbgen.

    Wenn man also (völligZO-konform" einen korrekt gefärbten Blue mottled Rüden mit einer ebenso korrekt gefärbten Red Speckled Hündin verpaart, können da genetisch ohne Probleme Red und Blue Mottled Welpen bei fallen.
    Die blauen sind ok, die Roten (GLEICHES GEN!!!) sind böse......

    Es wurde wohl schon in Australien beantragt, diesen (genetischen) Blödsinn im Standard heraus zu nehmen, aber Australien weigert sich....

    Es gibt aber auch Leute die da sehr pinkelig sind weil siehe oben - es würde ja so im Standard stehen weil es wichtig wäre für die Arbeit die die Rasse mal erledigen sollte.

    Allerdings gibt es auch beim Cattle so grauenhafte "Begründungen" weshalb "Red Mottled" GANZ besonders schlimm ist, die einen nur dazu bringen, sich wegen der Unkenntnis der einfachsten Genetikfragen die Haare zu raufen, dass ich das nicht als WAHRHAFTIGE Begründung hinstellen will ;)

    Also für mein Empfinden gibt es eben größere Probleme auf sie man bei einer Verpaarung erstmal achten muss. Völlig unwichtig finde ich es aber auch nicht.

    Keine Ahnung, wie weit der Picard seine Rute kringelt, aber generell kann der "Ringelschwanz" mit Problemen in der unteren WS zusammen hängen.

    Hier war grad so ein Ding in der Zeitung: "Buhuuuu! Der böse Jäger hat einfach so meinen Hund abgeknallt!!! Dabei war der IMMER zu Hause und IMMER ganz liep!!!"

    Jetzt kam das Gerichtsurteil, wo der Kläger (Hundehalter) wohl türenschlagend den Saal verlassen hat, dass der Hund schon häufiger bei der Hatz gesichtet wurde, die Halter verwarnt wurden... und meinten, alles ist ok, solange Hundi nur glücklich ist.....

    "Lernt draus und die Leute, die mit ihm Gassi gehen, sollten sich über geeignete Maßnahmen im Fall des Falles informieren und trainieren."

    So, wie ich das verstanden habe, war genau DAS die Intention dieses Thread´s:
    WAS kann man machen, wie soll der TE (und Familie) sein Verhalten ändern, / verbessern, damit das nicht wieder passiert, WIE soll mit dem Hund entsprechend gearbeitet werden.

    Der Rat, sich zu informieren ist also etwas ...überflüssig? ;)

    Das der Hund nur seiner Rasse entsprechend gehandelt hat, ist doch klar. Darüber braucht man nicht diskutieren.

    Auch ein 10 kg Hund hat die Beißkraft wie ein 60 kg Hund, wenn er nur wirklich will...

    Ich denke auch, es ist einfacher, einem Bernhardiner eine Beute aus dem Fang zu nehmen (ohne Gewalt!) als einem DJT.

    Deswegen sich diese: "Meine Hunde wiegen sooo viel und ich kann sie trotzdem wuppen"- Kommentare eigentlich sinnlos, weil sie haben mit dem Hund (und dessen Trieb) des TE nichts zu tun.

    Jeder, der mit Pferden zu tun hat, weiß, dass das Massenverhältnis zwischen Mensch und Tier echt pillepalle ist....

    Hättet ihr dem Hund echt den Vogel gelassen und ihn damit im Haus alleine gelassen?

    Wie schon gesagt: Ich hätte den Vogel zumindest nicht so lange leiden lassen.

    Was ich dann getan hätte... keine Ahnung.

    ich glaube allerdings nicht, dass ein Hund, der seine Beute schon eine Weile NACH der Jagd mit sich rumträgt, es mit der Jagd an sich verknüpft, wenn man ihm sie dann weg nimmt.

    Den Jagderfolg hatte der Hund, und der läßt sich nicht mehr rückgängig machen, indem man später die Beute entfernt.