Beiträge von Cattlefan

    Lasse dich auf das kleine Lebewesen ein uns gestehe dir zu, daß du seine Art mit dir zu kommunizieren erst lernen muß, genau so wie er erst lernen muß dich zu verstehen.

    Im Prinzip hast Du da völlig Recht.

    WENN da nicht noch eine 4jährige Tochter wäre, die sich in IHREM zu Hause fürchtet.
    Und einen Mann, der sich nicht mehr wohl fühlt.

    Vielleicht ist das gar nicht so schlimm, wie die TS es beschreibt, vielleicht ist die Tochter nur etwas maulig, weil ein Hund ihr den "Platz streitig macht" und der Mann ein wenig genervt....
    Dann wird sich das mit etwas Durchatmen schnell lösen lassen.

    Wenn es aber so ist, wie die TS es beschreibt, ist das schon etwas krasser!
    Ich habe keine Kinder und bin auch kein "Kindernarr", aber ich denke schon, dass ein Kind sich im eigenen zu Hause nicht fürchten sollte, oder?

    Habe gestern auch nochmal mit meinem Mann geredet. Er meint, dass er sich hier in seinem Zuhause nicht mehr wohl fühle.

    Eigentlich sieht doch für die ganze Familie die Sache ziemlich klar aus.....

    Sie meinte, dass wir unsere Erwartungen zurückschrauben sollten. Und das wir den Hund auf garkeinen Fall zurechtweisen sollten, weil er sonst kein Vertrauen aufbauen könne.

    Sehe ich anders!
    Ein Hund MUSS auch während er sich einlebt, die Hausregeln kennen lernen. Mit sanfter Konsequenz!
    Denn genau das, der "gesetzliche Rahmen" gibt dem Hund Sicherheit, zeigt ihm, dass er sich nach Euch richten soll und DARF.
    Ich sehe absolut keinen Grund, weswegen ein soziales Tier wie der Hund kein Vertrauen aufbauen können soll, weil er sich an (soziale) Regeln halten soll.

    sie ist ein mischling und ist mit ihrer mutter und ihren Geschwistern in einer Pflegestelle in Italien gewesen bis vor kurzem. Dann war sie 2 wochen in Deutschland und nun seit 2 tagen bei uns...

    Dann schau doch mal, was sie in ihrem kurzen Leben bisher alles mitgemacht hat. Viel Wechsel, keine Kontinuität, alles verwirrend, alles irgendwie erschreckend.....

    Ach, sie jault viel, die Nächte waren käse

    Sie wird sich nachts fürchten, vor allem, wenn sie alleine sein sollte.
    Ich würde ihr ein Körbchen nebens Bett stellen und sie in direkter Nähe zu Euch schlafen lassen.
    Man erkennt nicht bei jedem Hund, wann und ob er raus muß, vor allem, wenn man noch gar keine Zeit hatte, sich kennen zu lernen.
    Dann geht man eben einfach immer wieder raus ;)

    Zu dem Problem mit dem Kind: schildere das doch bitte genauer.
    Wie verhält sich das Kind / die Kinder mit dem Hund?
    Hat der Hund einen (kinder)sicheren Rückzugsort?
    Wissen die Kinder, dass der Hund die ersten Wochen überwiegend in Ruhe gelassen werden sollte?

    Mal was anderes habe gehört das eine Hündin nur 1-2 mal Pinkelt und ein Rüde halt markiert und das halt öfter.

    Mein Rüde hat immer viel weniger makiert als alle meine Hündinnen ;)

    Da sonst der Welpe von Anfang seines Lebens "Hibbelig" ist und ich dann eine Kratzbürste hab?

    Ruhe ist wichtig, aber man darf es auch nicht übertreiben!
    Sie sollen schon den Alltag miterleben. Ich finde es dabei sehr wichtig, dass sich dieser Alltag nicht nur um den Welpen dreht und er sich im Mittelpunkt des Universums befindet.
    Klar kann er drin auch rumlaufen, sich von A nach B bewegen, aber das muß nicht jedes Mal übermäßig beachtet werden.

    Dass Du eine "hibbelige Kratzbürste" bekommst, kann in Deinem Fall trotzdem passieren, zur Rassenkombi wurde ja genügend geschrieben.
    Dann mußt Du eben managen und damit leben.

    Ohja... ich bin schon manchmal sauer auf meine Hunde:

    Auf die älteste von ihnen, weil sie sich wegen nichts mal wieder eingebellt hat (steht dann im Wohnzimmer und bellt alle 2 - 3 Sekunden.....sie ist NICHT dement oder so!), auf die junge, wenn sie mir beim Joggen plötzlich munter direkt vor die Füße springt, weil sie irgendwo in 50m Entfernung einen Hund sieht. (Sie neigt dazu, dann albern hin und her zu hüpfen)
    Auf meinen Rüden, wenn er mir mitten in der Nacht durch "in mich reinkriechen" seine Liebe zu mir zeigen muß und ich dann erstmal wach bin....

    Tja, bei sowas bin ich kurz sauer, denke auch nicht, dass ich daran "selber Schuld" bin, weil Hunde ja die generelle Absolution haben und unschuldig und rein sind...., also zumindest meine sind keine Unschuldslämmer....

    Aber nach einem deutlichen "LASS den Mist!" ist eigentlich der Spuk immer vorbei, und ich bin wieder völlig "entsäuert" ;)

    In mir ging einiges vor als ich eure Meinungen gelesen habe. Meinem Mann habe ich viel davon vorgelesen um ihm bewusst zu machen wie er sich verhält.

    Und so wie Du Deinen Mann vorher beschrieben hast, hat er sich artig vorlesen lassen, was die Forumsuser hier über ihn denken, hat eingesehen, dass er sich falsch verhält und ist jetzt geläutert?

    Er sagte das er ihn ab sofort nicjt mehr " erziehen " wird und mir das überlässt. Er wird ihn nicht anschreien etc.

    Wenn er also in der Früh mit ihm rausgeht (obwohl der Hund ihn fürchtet und es für ihn somit kein entspannter Gassigang sein wird) macht er gar nichts mit dem Hund, keine Kommandos, keine Leinenführigkeit...
    Dass der Hund haart, ist nicht mehr ekelhaft?
    Usw. usf.

    Ich wünsche dem Hund alles erdenklich Gute!!!