Beiträge von Cattlefan

    Da hast Du mich falsch verstanden:

    Es geht mir darum, dass man eben nicht sagen kann, dass das Möpse auf dem "Weg zur Besserung" sind, wenn man gar nicht wirklich weiß, was da drin ist.
    Denn diese Gentests sind ja nun in der Regel etwas sehr ungenau.... (wofür die Zahl 73, irgendwas% schon spricht ;) )

    Es sind (sicherlich tolle und (so ist´s zu wünschen!) gesunde) Hunde mit etwas Mopsgesicht.
    Aber KEIN Beweis, dass es mit dem Möpsen "bergauf" geht!

    73,3% Mopsanteil laut Gentest! :)

    Sorry, verstehe ich das richtig?:

    Du weißt aufgrund der Nase (und wahrscheinlich auch aufgrund der Mutter, die Du ja sicher gesehen hast) dass da irgendwo mal ein Mops driin war.

    Alles andere ist Spekulation und Nichts-weiß-man!

    Ist auf jeden Fall eine Erklärung, weshalb Deine Hunde etwas Gesichtsschädel haben, aber, mit Verlaub: MÖPSE sind sie nicht!

    Wenn man dem Mops über Generationen wieder versucht in eine gesunde Richtung zu züchten, mit Fang, Augen usw sehe ich dies nicht mehr als Qualzucht, sofern sie wirklich gesund sind!

    Wenn man das wirklich systematisch, konsequent und nachvollziehbar und dann auch noch erfolgreich durchzieht, ist das irgendwann vielleicht keine Qualzucht mehr.
    Aber die se langfristigen Bemühungen über Generationen hinweg konnte ich bisher noch nirgends entdecken!
    Ich will Deine Hunde nicht schlecht machen, die Nasen sehen tatsächlich etwas länger aus (wie der Gesichtsschädel innen wirklich aussieht, wird die Zeit zeigen, ich wünsche Dir und Deinen Hunden das allerbeste!), aber wird damit dann auch weiter gezüchtet?
    Warum werden Welpen an "normale HH" verkauft, wenn sie dem Zuchtziel ("bessere Atmung") entsprechen und bleiben nicht zur Weiterzucht in Züchterhänden?

    Aber die Beschreibung trifft auf große Teile der FCI-Gruppe 9 zu. So einmalig seh' ich da den Mops jetzt nicht hervorstechen. Das Einzige, was sich dann noch unterscheidet, ist die Optik – wo wir dann wieder bei der Wurzel des Übels angekommen wären...

    Wieso geht man davon aus, dass ein Hybrid-Mops (also Mops * Irgendwas Mix, Ergo "Retromops" körperlich das "Gute" vom Nichtmops mitnimmt, aber das "Mopswesen" erhalten bleibt zu 100%?

    Ich habe (generell!) das Gefühl, dass das Hervorheben dieses ach so einzigartigen Wesens (und ich kenne einige Möpse, die nerventötende Kläffer sind!), eine Ausrede ist, kranke Hunde weiterhin kaufen zu können.

    Aber Möpse haben gar nicht so ein einzigartiges Wesen. Sie sind auch nur Hunde und werden zu einem ganz großen Teil genau DAS, was man aus ihnen macht!

    Pferde nutzen Pressure/Release ständig unter sich. da zuckt ein Ohr, dann wird sich in die Richtung gelehnt usw - bis man den Herdenkollegen von der Heuraufe vertrieben hat... Weichen, Wer bewegt wen usw, das sind Sachen, die man sich auf jedem Paddock betrachten kann.

    Und da wird drauf gehauen, wenn der andere nicht funktioniert wie er soll....
    Das Weichen ist da auch sehr oft ängstlich meidend zu sehen (wodurch es oft genug zu Sehnenverletzungen kommt)
    Also kann man nicht unbedingt behauten, dass Pferdesprache nur feinfühliges Druck machen und entspannen ist.
    Bei heutiger Haltung mit häufig wechselnden Besätzen eher nicht....

    Das ist bei so gut wie jedem so, der damit anfängt. Die müssen alle erst mal lernen, unendlich viel WENIGER Druck zu machen. Das ist das zentrale Ding überhaupt: so wenig wie irgendmöglich.

    Aber das ist doch generell so und nicht nur bei NHS und wird auch nicht nur nach dieser Methode "gelehrt".

    Ich habe noch bei alten Kavalleristen aus dem 2. Weltkrieg reiten gelernt.
    Da hieß es immer "Durchsetzen! Aber mit sowenig Druck und so feinfühlig wie möglich!"

    Lasst ihr Ihnen denn eine Wahl bezgl. der Richtung - also würdet ihr, wenn er die Spur in Laufrichtung verfolgen würde, ihn gewähren lassen?
    Also, wenn ich mit meinem Hund an euch in entgegengesetzter Richtung vorbeilaufen würde und euer umdrehen und nachgehen wollte - würdet ihr ihn lassen und folgen od. darauf bestehen die ursprüngliche Richtung bezubehalten?
    Es könnte also ein erlerntes Verhalten sein nicht einem entgegengekommenem Hund nachzugehen ...dann besser die Rückfährte als gar keine Spur....

    Interessanter Ansatz. Nein, ich lasse meine Hunde den anderen Hund nicht verfolgen

    ABER:
    Ich lasse sie auch das Reh nicht verfolgen, dass unseren Weg kreuzt oder dem Kanninchen nachrennen, das vorbei hoppelt.
    Trotzdem sind DIESE Spuren in Richtung der Fluchtrichtung interessant, da wird die Fährte olfaktorisch und optisch dem Wild nach verfolgt (würde es werden, wenn ich es zuließe).
    Bei einem vorbeikommenden Artgenossen ist es für meine Hunde interessanter, wo er herkommt. Warum auch immer.

    Ich würde mich filmen lassen, weil es für andere Tierbesitzer sehr informativ sein kann.

    Tatsächlich?

    Aus so ziemlich keinem Beitrag habe ich hier herausgelesen: "Mann, so etwas kann der Hund haben wenn er dies und das zeigt?"
    Oder ähnliches.

    Irgendwie ist die deutlich überwiegende Reaktion doch (neben Mitleid mit euthanasierten Tieren bzw. deren Besitzern) ein "Das muss doch anders gehen!"
    "Warum hat man nicht...?" "Der Halter gefällt mir nicht!" usw.

    Dass da viel informatives herausgezogen wird, sehe ich nicht. Zumindest hier nicht ;)