Wenn man dem Mops über Generationen wieder versucht in eine gesunde Richtung zu züchten, mit Fang, Augen usw sehe ich dies nicht mehr als Qualzucht, sofern sie wirklich gesund sind!
Wenn man das wirklich systematisch, konsequent und nachvollziehbar und dann auch noch erfolgreich durchzieht, ist das irgendwann vielleicht keine Qualzucht mehr.
Aber die se langfristigen Bemühungen über Generationen hinweg konnte ich bisher noch nirgends entdecken!
Ich will Deine Hunde nicht schlecht machen, die Nasen sehen tatsächlich etwas länger aus (wie der Gesichtsschädel innen wirklich aussieht, wird die Zeit zeigen, ich wünsche Dir und Deinen Hunden das allerbeste!), aber wird damit dann auch weiter gezüchtet?
Warum werden Welpen an "normale HH" verkauft, wenn sie dem Zuchtziel ("bessere Atmung") entsprechen und bleiben nicht zur Weiterzucht in Züchterhänden?
Aber die Beschreibung trifft auf große Teile der FCI-Gruppe 9 zu. So einmalig seh' ich da den Mops jetzt nicht hervorstechen. Das Einzige, was sich dann noch unterscheidet, ist die Optik – wo wir dann wieder bei der Wurzel des Übels angekommen wären...
Wieso geht man davon aus, dass ein Hybrid-Mops (also Mops * Irgendwas Mix, Ergo "Retromops" körperlich das "Gute" vom Nichtmops mitnimmt, aber das "Mopswesen" erhalten bleibt zu 100%?
Ich habe (generell!) das Gefühl, dass das Hervorheben dieses ach so einzigartigen Wesens (und ich kenne einige Möpse, die nerventötende Kläffer sind!), eine Ausrede ist, kranke Hunde weiterhin kaufen zu können.
Aber Möpse haben gar nicht so ein einzigartiges Wesen. Sie sind auch nur Hunde und werden zu einem ganz großen Teil genau DAS, was man aus ihnen macht!