Beiträge von Cattlefan

    Ich laufe ja "nur" mit einem meiner Hunde, aber die anderen können Krankheitsbedingt gar nicht ständig sooo viel. Wenn die dann Mittags eine kleine Runde haben, passt das schon.

    Ich mache den meisten Sport ja morgens, da hilft etwas früher Aufstehen und der Rest des Tages ist dann "frei" für Arbeit und meine Tiere.
    Zeit für andere Dinge habe ich schon wegen meiner Arbeit nicht, ist aber ok so, ich wollte es gar nicht anders

    Wie können sich Pferde denn durch Heu vergiften?

    Z.B wenn sich giftige Pflanzen dadrin befinden.
    Muß aber ja nicht vom Heu kommen, ich weiß von Pferden, die z.B. heftigste Rehe bekamen wegen altem Roggenbrot. (Die Mutter meines ersten Pferdes starb daran)

    Was genau ein Pferd wirklich alles zu fressen bekommt, ist oft nicht nachvollziehber, vor allem, wenn sie für Spaziergänger erreichbar sind....


    Und wie kann eine Hufrehe durch Vergiftung entstehen?

    Weil bestimmte Toxine die Mikrozirkulation der Lederhaut in den Hufen beeinflussen. Es kommt zu Mini-Infarkten in dieser Endstrombahn, dadurch sterben Bereiche der Lederhaut ab und man hat sie: Die Hufrehe!

    Wieso würdest Du die Trachten hochstellen? Um mehr Gewicht auf die Trachten zu bringen als auf die Zehe?
    Hier wird mittlerweile eher geraten, Hufschuhe mit Einlagen und guter Unterstützung des Strahls (z.B. SoftRide) zu verwenden statt den Huf mit Eisen/Gipsverband in eine bestimmte Position zu zwingen.

    Die Unterstützung des Strahl ist durch die Sohle, mit der die Trachten hoch gestellt werden, gegeben.
    Trachtenhochstellen macht man, damit das Hufbein eine andere Winkelung (leicht gebeugt) bekommt und dadurch der die TBS keinen Zug ausübt.
    Damit kann man die drohende Hufbeinrotation vorbeugen oder zumindest abmildern.
    Durch den Gips wird der Hufmechanismus (minimale Beweglichkeit der Hornkapsel) vorübergehend weitestgehend eingeschränkt. Somit hat die entzündete, nekrotisierte Lederhaut Zeit und Ruhe, um ab zu heilen.

    Hufrehe ist behandelbar unabhängig vom Alter.

    Beim Verlauf sollte man aber schon darauf achten, was dem Pferd wirklich zumutbar ist!

    Das Pferd braucht (wenn es eine Intoxikationsrehe ist) Schmerzmittel (am besten Equioxx). Außerdem sollte es Verbände, besser Gipse an die Hufen bekommen, mit Trachtenhochstellung. Zumindest an die Vorderfüße.
    Eisbeutel in Höhe Fesselkopf sind hilfreich.
    SEHR weich einstreuen, damit das Pferd sich gut hinlegen kann.
    Evt. Medikamente, um die Durchblutung in den Hufen zu verbessern.

    Und natürlich die Ursache herausfinden und abstellen!

    Bei der Zucht sind Pferde ja nunmal weitaus mehr als Hunde auf Gebrauch gezüchtet

    Och... auch hier gibt es Qualzuchten....

    Der Friese mit seinem schwachen Bindegewebe und der daraus resultierenden Neigung zu Hauterkrankungen und Aortenabrissen, Haflinger mit ihrer Neigung zu Hufgelenksarthrosen aufgrund der sehr häufigen Fehlstellung, Minishettys, wo die Zähne gar nicht mehr alle in den Kleinen Kiefer passen......

    Ist nicht so offensichtlich wie beim Hund, aber schon vorhanden....

    Der Qualzuchtmerkmale?

    Nochmal!:

    Welche?
    WER legt die fest!
    Bist Du sicher, dass die, die DU siehst die einzigen sind?
    Weißt Du GENAU, dass ALLE diese Hunde so sehr leiden, dass sie den Tod vorziehen würden?

    Diese Merkmale, aufgrund derer Tiere eliminiert würden sollten, werden zwangsläufig von Menschen festgelegt.

    Und wie unfehlbar Menschen sind, hat sich ja schon oft genug gezeigt......

    Willst DU tatsächlich urteilen, wer leben darf und wer nicht?

    Edit: Und das nicht nur auf der Tastatur, sondern in letzter Instanz und diese Tiere dann auch selber töten?

    Super! Es leben die Hunde die keine Luft bekommen, denen bei 15° der Kollaps droht, die Augen fast, nein zum Teil passiert es ja sogar, aus den Höhlen fallen, grunzen wie kleine Schweinchen, ist ja so niedlich, aber 1000 Meter in 2 Stunden schaffen. Die in ihren Falten ersticken, nette Gendefekte mit vererben, nur ein paar OP's brauchen um irgendwie "gesund" leben zu können...

    Is doch allet pille palle, wat diskutieren wir hier überhaupt?
    Qualzucht jibbet nich. Veterinäre liegen aber sowat von falsch. Der gesunde Menschenverstand spielt einem aber sowat von einen Streich.

    Erstens hat NIEMAND gesagt,, dass es Qualzuchten nicht gibt

    Und zweitens habe ich in der ganzen Geschichte noch nie nachvollziehen können, dass Extremismus irgendwas andereres als Leid nach sich zieht!
    So "gut" und "positiv" er auch ursprünglich gedacht war.....

    Denn die Hunde sollen weiter leiden weil verbissen verteidigt wird.

    Zum 5936294683 Mal....

    NEIN, sollen sie nicht!

    Sie sollen MIT gut durchdachter Fremdbluteinkreuzung gesund gezüchtet werden.

    Und JA! Wie schon ZIG mal hier geschrieben, es wird Zeit, dass der VDH diesbezüglich in die Puschen kommt!

    Aber Lebewesen aus ideologischen Gründen (so ehrenhaft sie denjenigen auch erscheinen mögen!) umzubringen, KANN einfach nicht der Weisheit letzter Schluß sein!