Beiträge von Cattlefan

    Papiere gibts bei uns immer und verpflichtend direkt bei der Abholung (ebenfalls VDH), warum brauchen andere dafür so lange?

    Bei uns kann man die Eintragung ins Zuchtbuch erst nach der Wurfabnahme mit frühestens 8 Wochen beantragen.
    Dann schickt man die ganzen Unterlagen zur Zuchtbuchstelle, die bearbeitet das, schickt eine Mail mit einem Exemplar des Papiers zur Begutachtung (ob sich Fehler eingeschlichen haben und so) an den Züchter, der nickt das ab und die ZBS leitet das dann weiter an den VDH. Da vergehen schon mal 4 - 6 Wochen, bis die Papiere dann beim Züchter ankommen, bei Auslandsverkäufen dauert es noch länger, weil da dann noch das Papier innerhalb des VDH "weitergereicht" wird für die Auslandsanerkennung.

    Ich nehme NIE Anzahlungen für Welpen entgegen, weil diese den "Käufer" für mich zu sehr verpflichten.

    Sollten irgendwelche Umstände eintreten, die den Erwerb eines Welpen gerade ungünstig machen oder sollte kein WIRKLICH passender dabei sein... möchte ich nicht, dass der Käufer sich wegen der Anzahlung bemüßigt fühlt, den Welpen dennoch zu nehmen.

    Wie viele Interessenten d´sagen "ganz fest" zu und wie viele meinen es dann wirklich langfristig ernst...

    Um keinen Preis würde ich die "Was soll ich anzahlen. juchuh, ich habe einen Welpen, aber wie geht das eigentlich mit dem Job/ den Kindern/ der Urlaubsplanung..... wirklich?

    Wenn ein Züchter auf Anzahlung besteht, würde ich mich fragen, warum das so ist.

    Kann ja "schlechte Erfahrung" sein oder auch einfach Gewinnmaximierung....

    Im übrigen behalte ich mir als Züchter auch gerne die Möglichkeit vor, einen Verkauf an diese Person dann doch abzulehnen.

    Was mit Anzahlung schon sehr, sehr schwer ist....

    Er scheint eine panische Angst vor Leinen zu haben. Denn nach dieser hat er geschnappt und sich auch darin festgebissen.

    Das muß nicht Angst sein, das kann auch sein, dass er die Leine zergeln will.

    Was, wenn wir im Garten sind und die Leine ist durch?

    Deswegen doppelte Leine ;)

    Verstärke die doch am unteren ende durch eine leichte Gliederkette aus dem Baumarkt.

    Ansonsten: Geh Dein Tempo, bzw. das Deines Hundes!
    Nicht das Tempo anderer, die diesen Hund gar nicht kennen und scheinbar so einen deprivierten ANGSThund gar nicht einschätzen können.
    Ich kann mir nicht vorstellen, dass sonst irgendwer raten würde, einen Hund, der sein bisheriges Leben ausschließlich im Zwinger nur mit anderen Hunden verbracht hat, JETZT unter den Arm zu klemmen und einfach mal raus zu tragen....

    Meine jetzige Welpine hat mit 9 Wochen durchgeschlafen, alle anderen Welpen, die ich bisher hatte ebenfalls. Stubenrein waren sie damit aber lange noch nicht außer mein erstes Welpen-Mädchen, die war´s von Anfang an mit 8 Wochen, aber wieso, das weiß ich auch nicht ;) und meine jetzige ist sauber, seit sie 12 Wochen ist. Ist einfach Glücksache ;) Bei den dazwischen hat es 6 Monate gedauert, bis sie zuverlässig sauber waren.

    man liest so oft "mein Welpe ist mit 9 Wochen stubenrein" und da frage ich mich, was die richtig machen und ich vielleicht falsch?!

    Jeder Welpe ist anders.

    Meine waren die ersten 1 - 2 Wochen auch im geschlossenen Kennel, den kennen sie allerdings als Schlafzimmer schon seit frühester Welpenzeit, im Welpenauslauf steht immer ein offener Kennel bei mir, den alle Welpen gerne als Schlafhöhle nutzen.
    Nach 1 - 2 Wochen bleibt der Kennel auf.

    Unsicherheit überträgt sich nur und ihr steigert euch womöglich gegenseitig in was rein.

    Ich finde, dass die TS sehr überlegt und sicher an "die Sache" herangeht und sich in keinster Weise reinsteigert!

    Sie will dem Hund erstmal Zeit geben, das finde ich sehr vernünftig, denn wenn er sein zukünftiges zu hause als SICHEREN Ort kennen gelernt hat, DANN kann er die Erkundung der Welt beginnen.
    Im festen Wissen, dass es einen sicheren Ort für ihn gibt, an den er immer wieder zurück kommt.

    Das ist doch kein Wettrennen, wer einen Angsthund (oder vielleicht auch "nur" einen ängstlichen Hund"???) am schnellsten "umwelttauglich" macht!

    Es ist eine individuelle Geschichte, die sowohl zu dem Hund als auch zudem dazugehörigen Menschen passen muss!

    Ich bin mir sicher: du schaffst das! :dafuer:

    Himmel hilf!!! :shocked: :shocked: :shocked: :shocked:

    Wie wollt ihr denn zurückfinden, wenn ihr Euch verirrt habt? Ohne GPS?
    Wie wollt ihr wissen, ob es Euch gut geht, ohne dass die HF überwacht wird?

    Unvernünftig, sowas! :headbash: :fluchen: :shocked:


    :lol:

    Ich habe meine kleine TomTom-Uhr, die zeichnet die Strecke auf, Tempo in den jeweiligen km, Steigungen etc.
    Ich laufe ohne HF-Messung, weil das mich nervt.

    Leider ist die Uhr nicht Freiwasser-tauglich, beim Schwimmen zählt sie die Bahnen, aber geradeaus in der Ostsee, das schafft sie nicht....

    Naja, gibt wohl schlimmeres :)

    nebenbei ist das Biest so hinterhältig, mir mitzuteilen, ob meine Leistung konstand, steigend oder abfallend ist (km- und Tempomäßig) und fieserweise weckt das tatsächlich den Ehrgeiz, eine neue Bestzeit zu erreichen und so... :D

    Aber so habe ich die 9km am Montag in 5.20 geschafft.

    Und das werde ich auch noch toppen! :D

    Zu mir selbst hat er großes Vertrauen, er sucht bei mir Schutz und weicht nicht von meiner Seite.

    Aus der Ferne schwer zu beurteilen, aber vielleicht ist es auch so, dass er Dich für das "schwächste Glied der Kette", für am manipulativsten hält und bei Dir seinem Kontrollzwang, dem gerade vernachlässigte (nicht bei Dir! Im Vorfeld!) DSH oft unterliegen, auslebt.

    Wirkliches Vertrauen baut sich nicht in ein paar Wochen auf.

    Vielleicht sucht er nicht Schutz, sondern will Dich schützen?

    Jagtrieb wirklich nur eine Frage der richtigen Erziehung?

    Der Trieb an sich ist NIE eine Sache der Erziehung, er ist da oder nicht, oder ein bisschen oder ganz doll.......

    Mit Erziehung (was immer damit im Einzelnen gemeint ist) kann man diesem Jagdtrieb oft, aber bei weitem nicht immer entgegenwirken:
    Man kann einen Hund bei Jagdversuch strafen, damit der Hund "lernt" dem Trieb zu folgen zu meiden, weil das Schmerzen nach sich zieht.
    Man kann versuchen den Trieb um zu lenken, was für den Hund sicherlich angenehmer ist!
    Man kann Ansätze des Jagens absolut und prompt abbrechen und Alternativverhalten anbieten, was sicher manchmal klappt, aber auch dazu führen kann, dass Hundi sagt: "Alternativverhalten machen wir, wenn ich wieder komme, jetzt habe ich erstmal was wichtigeres zu erledigen hier!"

    Es gibt gaaaanz viele Wege, aber bei weitem nicht alle führen bei einem ernsthaften Jäger zum sicheren Erfolg!
    Und einen Trieb bekommt man NIE "weg" durch Erziehung, bestenfalls kann man diesen Trieb dann händeln.