Beiträge von Cattlefan

    Es gibt keine Grauzonen und keine Zweifel, nur den klar richtigen Weg und alles andere ist Brechen der Hunde.

    Habe ich weder so geschrieben, noch so gemeint.

    Aber meiner Meinung nach gibt der Hund das Tempo und das Vorgehen vor.
    Einen Hund der 3 Tage GAR nicht aus seiner Höhle kam, nicht mal 3 oder 4 Tage zu geben, um den Radius von sich aus zu erweitern, finde ich persönlich nicht in Ordnung, zumal der Hund ja deutlich begonnen hat, sein Umfeld kennenlernen zu wollen.
    Es gibt sicher viele Wege, aber derartig auf´s Tempo zu drücken ist bei einem Hund der nicht aggressiv nach vorne geht für mich unangebracht. Zumal, wenn es sich nicht um einen Hund handelt, bei dem es notwendig ist (z.B. wegen Krankheit, Verletzung.....) ihn so schnell wie möglich z.B. zum TA transportieren zu können.
    Es gibt viele Wege, behutsamer vor zugehen, deswegen gibt es nicht nur einen "richtigen" Weg.

    Würde es sich um einen Hund handeln, der Menschen deutlich bedroht und heftigst aggressiv reagiert, ist das Vorgehen auch wieder ein anderes, bzw. die Möglichkeiten die man hat.

    Tja... ich stelle mir einfach vor, dass ein Hund, der mehrfach hintereinander in Todesangst um sein Leben kämpft (so wird der "Ausflug in den Garten" ja schön anschaulich beschrieben), sich im Nachhinein kaum freut, dass der Mensch so schlau war, sich ihm überlegen zu zeigen so dass man jetzt im Garten ist, die Vögel zwitschern hört und alles rosarot ist...

    Aber klar, da kann man sich auch täuschen.

    Dass ein Hund in dieser Phase nicht ohne Stress und beängstigende Situationen für ihn an "die Zivilisation" gewöhnt werden kann, ist ja so ziemlich fast allen hier klar, aber ich denke trotzdem, dass es absolut Tierschutzwidrig ist, einen Hund, aus welchem Grund auch immer, mehrere Tage hintereinander mehrfach in Todesangst zu bringen.

    Und da wollte ich halt wissen, wie lange da noch was im Kot ist und beim googeln hab ich dass dann gelesen, dass der Hund quasi alles verunreinigt, wo er sitzt, liegt, etc.
    Und dann ging mein Kopfkino los und seitdem hab ich keine Ruhe mehr.
    Ist unsere erste Entwurmung.

    Also die größte Ansteckungsgefahr für den Menschen (in Bezug auf für Menschen pathogene Wurmarten) war in den Wochen VOR der Wurmkur.
    Denn in dieser Zeit, wenn Parasiten IM Darm hausen, werden Eier produziert (bei Spulwürmern bis zu 100000 am Tag) und mit dem Kot ausgeschieden, entwickeln sich werden von Wirt, Zwischenwirt oder Fehlwirt aufgenommen und entwickeln sich entsprechend weiter.

    Die abgestorbenen oder gelähmten Parasiten, die nach der Wurmkur mit abgehen, infizieren niemanden.

    Ich würde nach 2 Wochen und dann noch mal nach 2 Wochen die Wurmkur wiederholen, damit Du damit auch die Würmer los wirst (bzw. Dein Hund), die jetzt noch in Wanderstadien im Körper unterwegs sind.

    Bin heute früh übrigens erstmals dieses Jahr (weil vorher definitv zu kalt) nur mit Ganzkörperkondom ohne Jacke geradelt.
    War 1,5 km/h schneller ;)

    Macht schon was aus, aber so wichtig ist es für´s so Dahinradeln dann ja auch nicht ;)