Finde es ja schon recht erschreckend, das es hier einige so sehen, als wäre es kein Angriff gewesen. Was muss denn passieren? Blutende Fleischwunden? Die halbe Hand weg?
Schon alleine juristisch wäre es (zumindest im Sinne der Hundeverordnung in S.-H. ein Angriff und ich bin mir auch ziemlich sicher, dass sowohl Mutter als auch Kind das genauso gewertet haben. (Hätte ich an deren Stelle genauso getan!)
Von daher ist es ziemlich egal, wie das im DF "gewertet" wird, wie schon geschrieben wurde ging es der TS bei der Fragestellung auch nicht darum, sich raus- oder irgendwas schön zu reden, sondern darum, zu erkennen, WIE und WO sie beim Training am ehesten ansetzt, eben DAMIT das nicht wieder passiert (NEBEN besserer Sicherung des Grundstückes.)
Es ist vom Training her einfach ein Unterschied, ob das Spiel-, Territorial- oder Aggressionsverhalten war.
Ich glaube auch eher, dass der Thread eben für Inputs in diese Richtung gedacht war, die TS geht jetzt sicher nicht los mit einem:" Die kompetenten DF-User (
) haben gesagt, der wollte nur spielen, als muß ich da gar nichts tun"
Ich zumindest habe auch nirgends geschrieben, dass Mutter oder Kind irgendwas "falsch" gemacht hätten, haben sie meiner Meinung nach auch nicht, sie haben einfach reagiert.
Und ein Teil der Reaktion ist sicherlich auch durch die bestehende Angst vor Hunden entstanden (Wiederum KEINE Schuldzuweisung!).
Deswegen sehe ich es als sehr nettes Hilfsangebot, Hunde mal von einer anderen Seite (von der freundlichen , nicht furchteinflößenden!) zu zeigen.
Gerade bei dem Kind, dem der Schrecken sicher noch tief sitzt, ist die Idee, mit einem freundlichen netten, tapsigen, plüschigem Labbi-Welpen einen "guten Hundekontakt" herzustellen, ein guter Anfang, damit sich nicht gleich eine Hundeangst manifestiert.
Wäre sehr schade für das Kind.