Beiträge von Cattlefan

    früheren Magengeschwüren

    kräht auch noch fleißig Stuten hinterher und prollt vor den andren Hengsten rum.

    Wäre es meiner, würde ich ihm Gastrogard geben, das klingt nach Stress und Magen, vor allem, wenn er im Vorfeld schon MG hatte.

    Ansonsten 1 kg Heucobs / Tag / 100kg KGW (uneingeweicht, eingeweicht ist es natürlich deutlich mehr!), Bierhefe, Öl, verteilt auf viele Mahlzeiten soviel er verträgt und den Magen mit Gastrogard, später mit Ulcequin o.ä. schützen.

    Edit: + eine Flasche Malzbier/ Tag

    Erstens leben Wölfe nicht in einer derartigen Populationsdichte wie Hunde und damit ist die Verwurmungsrate auch niedriger.
    Zweitens sterben Wolfswelpen im Zweifel ganz einfach an Parasitosen oder ihrer Folgen (in kaum einem Wurf dürfte es eine 100% Überlebensquote der ersten 16 Wochen geben)
    Drittens ist der Hundedarm nicht deutlich länger als der eines Wolfes (im Vergleich zum Körper)

    Kann jeder sehen, wie er will, aber ich habe noch kein (gesundes) Pferd an Hunger sterben sehen, aber schon sehr, sehr viele an den Folgen der Überfütterung. Die in der Regel mit "Ach, ein paar Reserven schaden ja nicht" Was übrigens wenn, dann nur beim alten Pferd so stimmt, bei Pferden im "normalen" Alter können diese "paar Reserven" fatal sein, wenn das Pferd aus Krankheitsgründen ein paar Tage keine Nahrung aufnimmt.
    Die vorhandenen Fette werden dann überstürzt abgebaut (ist ja genug vorhanden) und es kommt schnell zu Hyperlipidämie und zur Leberverfettung.

    Ein schlankeres Pferd hat diese Gefahr deutlich weniger!

    Natürlich ist "ein bisschen zu viel" nicht tragisch, aber wenn auf einem kleinen Foto schon die charakteristischen Depots erkennbar sind, ist eben auch schon zu viel Fett in der Bauchhöhle und damit ist das Übergewicht mehr als wie es so von außen aussieht.
    (Ist natürlich auch Rasseabhängig!)

    Ein wenig zu schwammig ist nicht das Problem.

    Aber wenn die charakteristischen Fettdepots (Mähnenkamm, Schweifansatz, Schulterblätter, Augenkuhlen) deutlich sichtbare Fettdepots zeigen, kann man davon ausgehen, dass das "intraabdominale" Fettgewebe , also das in der Bauchhöhle bereits deutlich zugenommen hat.
    Und dieses ist hormonell aktiv und löst letztendlich so unschöne Dinge wie EMS und Hufrehe aus.

    Ich z.B. gebe ich die nächste Tablette

    Das solltest Du nicht zu öffentlich schreiben, I.d.R sind Antiparasitika verschreibungspflichtig und wenn Du kein TA oder kein Apotheker bist, ist es Dir VERBOTEN, verschreibungspflichtige Medukamente ab zu geben (und als Apotheker müßte der Welpenkäufer Dir ein Rezept vorlegen)

    Zum Rest: Ein Spulwurmweibchen produziert am Tag bis zu 100.000 Eier, wenn ein Welpe da mal Kot von der Mutter im Auslauf oder im Garten aufnimmt, der beim saubermachen übersehen wurde, dann muß die Mutter nicht dolle infiiert gewesen sein, um ihren Nachwuchs Postnatal an zu stecken.

    Dass die Parasiten, die jetzt ausgeschieden werden, noch die sind die aus Wanderstadien im Gesäuge (die übrigens nicht durch Stress, sondern durch Wachstumshormone im Zusammenhang mit der nahenden Geburt aktiviert werden (schon sehr erstaunlich, was für Strategien verschiedene Endoparasiten entwickelt haben, um weiter zu existieren!)), da die Welpen, wenn ich das richtig in Erinnerung habe, ja regelmäßig entwurmt wurden.
    Diese Würmer wären (richtiges Mittel und ausreichende Dosierung vorausgesetzt) längst "erwischt" worden.

    Irgendwer hatte hier geschrieben (sinngemäß): "Man kann es schaffen, aber man muß es sich nicht antun!"

    Weise Worte und man muß es auch dem Hund und den Kindern nicht antun!

    Nochmal: Zum Welpen besteht noch keine wirkliche Bindung, die über Vorfreude und Planungen hinaus geht.
    Auch mit Haushaltshilfe, Au Pair etc. hat man wohl selten (gerade in den ersten Monaten ) den Kopf frei, sich mit einem pubertierendem Jagdhund auseinander zu setzen.
    Garten ist für MAL ganz gut, aber der Welpe / Junghund muß vor allem, gerade, WEIL er mit Babys zusammen ist, die Kleinkinder und Kinder werden, das "wirkliche Leben" kennen lernen. Und nicht nur sich selbst im Garten das Jagen beibringen.

    Wenn ein Hund bereits im Haus ist, in die Familie integriert ist, ist es was anderes!

    Aber ihr wolltet den Hund, weil´s mit dem Kinderwunsch nicht klappte.
    Nun hat es geklappt und dann gleich im Doppelpack!

    Ich würde es bei dem alten Hund und 2 Babys vorerst belassen, auch wenn alles irgendwie "machbar" wäre.

    Ach ja, und wie schon geschrieben, würde ich unter diesen Bedingungen als Züchter Dir den Hund nicht anvertrauen!
    Von daher solltest Du auf jeden Fall den Züchter über die veränderten Umstände in Kenntnis setzen, denn es ist jetzt auch noch SEINE ENtscheidung, wem er einen Hund anvertraut und wem nicht.

    Ich würde mir keinen Welpen anschaffen im festen Wissen, dass er die erste Zeit seines Lebens immer wieder "kürzer treten" muß.

    Der alte Hund gehört in die Familie, keine Frage!
    Aber der Welpe noch nicht.

    Es besteht keine Bindung, von keiner Seite, nur Vorfreude und Pläne.
    Ich würde den Wunsch nach einem 2. Welpen verschieben, der Züchter wird ganz sicher Verständnis haben.

    Ich würde in dieser Situation als Züchter selber vom Handel zurücktreten, denn ich würde weder wollen, dass der Welpe ständig kürzer treten muß (Wie sieht es z.B. aus mit Leinenspaziergängen, wenn der Hund auf Leinenführigkeit pfeift und seine (vielleicht auch komplizierter) schwangere Halterin durch die Gegend zieht und sie ständig Gefahr läuft zu stürzen?), noch, dass die werdende Mutter sich übernimmt noch dass in irgendeiner Form duie Babys zurückstecken müßten.

    Für einen Hund ist später immer noch Zeit, jetzt ist die Zeit der Babys!

    Herzlichen Glückwunsch zur Schwangerschaft!