Beiträge von Cattlefan

    Durch die Dreibeinigkeit wird sie schief werden, was zu Verspannungen führen kann. Lass sie regelmäßig durchchecken und dir eventuell zeigen, wie du sie unterstützen kannst

    Schief werden muß sie nicht zwangsläufig (ist meine in 13 Jahren 3beinigkeit nie geworden ;) ), aber ich denke schon, dass durch die plötzliche Umstellung des Laufstils Muskelverspannungen, die auch sehr schmerzhaft sein können, vorhanden sind, gerade beim Hochheben z.B. kann das dann schon mal weh tun. Gerade, weil sie draußen ja mit anderen Hunden spielt etc. wird sie davon sicherlich das eine oder andere Aua haben.

    Das halte ich zumindest für sehr viel wahrscheinlicher als Phantomschmerz oder noch starke Schmerzen von der OP-Wunde.

    Mach auch draußen erstmal weniger, lass sie sich ein neues Gangbild erarbeiten. von den Bewegungsabläufen und von der Muskulatur her.
    Lass Dir zeigen, wie Du sie sanft massieren kannst, das wird ihr, wenn sie sich daran gewöhnt hat, sicher mehr gefallen als wilde Spiele ;)

    aber keine besserungsvorschläge angeboten..

    Der meiner Meinung nach vernünftigste Verbesserungsvorschlag war: Mehr Ruhe rein bringen!

    Ich würde im Haus gar nicht spielen und toben, da ist Ruhezone.

    Richte ihr (notfalls mit Kindergitter o.ä.) einen Bereich ein mit Decke etwas zum Kauen wo sie einfach Ruhe halten muss.
    Wenn Du sie drinnen mal beschäftigen willst, verstecke Leckerlis und lass sie die suchen. Aber immer nur kurz (5 min anfangs).
    Macht den Kopf RICHTIG müde, dem Hund sehr viel Spaß und es ergibt sich gar nicht erst die Möglichkeit zu beißen.

    Dein Hund hat einfach sehr viel durchbemacht in den letzten 4 Wochen, vor allem lange Zeit heftige Schmerzen gehabt.
    Gib ihm Zeit, innerlich zur Ruhe zu kommen, das seelische Gleichgewicht wieder zu finden!

    Mit der Hündin Deiner Eltern würde ich das ganz langsam und entspannt angehen, gemeinsame Spaziergänge ohne dass ein Hund dann ins Territorium des anderen eindringt. Sprich: Nach dem Spaziergang nicht zusammen in Deine Wohnung oder die Deiner Eltern mit allen Hunden, sondern jeder in seine eigene.
    Eifersucht wird es nicht sein, aber manchmal tun gerade Hündinnen sich schwer, andere Hündinnen in ihrem Territorium zu akzeptieren.

    Ich frage wirklich wertfrei und möchte niemandem zu nahe treten.
    Mir ist das unverständlich.
    Ich habe Allergien, von denen ich auch nicht weiß, wo sie herkommen- die hatte ich nämlich früher als Kind nicht. (Tragischerweise übrigens gegen Kakao.)

    Zur Lactose - Unverträglichkeit:

    Lactose wird im (Dünn)darm gespalten durch das Enzym Lactase. In Glucose und Galactose.
    Wird (bei erwachsenen Säugetieren) nach dem Absetzen keine Milch (bzw lactosehaltige Milchprodukte) mehr aufgenommen, produziert der Körper keine Lactase mehr, wäre ja Verschwendung, so wird bei Aufnahme von Lactose diese nicht mehr gespalten und kann als Disaccharid nicht durch die Darmwand in den Organismus gelangen, sondern wird ausgeschieden.
    Lactase bindet Wasser, so kommt es dann zu entsprechenden Durchfällen.

    Allergie Ist NICHT Unverträglichkeit!

    Eine Allergie ist die Bereitschaft des Körpers bestimmte Antikörper gegen eigentlich harmlose Substanzen zu produzieren, ist also im Gegensatz zur Unverträglichkeit ein immunologisches Geschehen.
    Das können eben auch Substanzen sein, die im täglichen Leben immer mal auftreten (Pollen, Partikel im Staub....) im allerschlimmsten Fall gegen Proteine des eigenen Körpers (Autoimmunkrankheiten)
    Diese Allergien können "wandern" z.B. von der Schleimhaut (Atmungstrakt -> Husten, Bronchitis...)) auf die Haut (Ausschläge) oder die Schleimhaut des Darms (Durchfall, Erbrechen) ebenso kann diese Bereitschaft, AK zu bilden jeder Zeit neue "Allergene" betreffen. Allerdings ist es ebenso auch möglich, dass eine Allergie gegen irgendein Allergen auch von selber wieder verschwindet.
    Was NICHT verschwindet, ist die Bereitschaft des Immunsystems, gegen harmlose Dinge zu reagieren.

    Verständlich?

    Meine Hündin hat ca 19 kg und bekommt bei Bedarf (Rückenmarkszyste) Initial 100mg 3 Tage was dann langsam über 3 Wochen ausgeschlichen wird, mitunter machen wir das 2 - 3 mal hintereinander 1*/ Jahr.

    Ganz ehrlich: bei der Diagnose und (realistischen) Prognose würde ich mir um Nebenwirkungen keine Gedanken machen, sondern das Leben so angenehm wie möglich machen, auch, wenn es durch die Verbesserung der Lebensqualität vielleicht ein wenig kürzer sein sollte!

    Und nicht mehr unkritisch für medikamente und ihre Dosierungen.

    Man sollte KEINEN Medikamenten gegenüber unkritisch sein, weder den allopathischen, noch den pflanzlichen, noch den homöopathischen!

    Aber es ist Abwägenssache ob man ein Leben verbessert (rettet, denn mit insuffizientem Herzen bis hin zu Wasser in der Lunge wäre Dein Hund ohne allopathische Medizin so alt nie geworden!), oder aus Angst vor Nebenwirkungen des Leben verkürzt und die Lebensqualität nimmt.

    Mein Rüde bekommt seit 3 Jahren hochdosiert Medikamente, eines davon ist pflanzlich (Colchizin = Gift der Herbstzeitlose) und genau DIESES Medikament ist das von den dreien, die er bekommt, das mit dem größten Gefahren-Potential.

    Die Medikamente (vor allem eben das pflanzliche) werden sein Leben verkürzen, ok.

    Aber ohne sie wäre er seit 2,5 Jahren definitiv nicht mehr am Leben!

    Wie schon jemand schrieb: Es gibt keine Wirkung ohne Nebenwirkung!

    Ob die Dosierung und die Behandlungsweise in diesem Fall korrekt war oder nicht, kann keiner beurteilen, der behandelnde TA wird sich irgendwas dabei gedacht haben. Auch ein TA in einer Klinik weiß nichts über die Gründe und sollte den Ball errstmal flach halten bis zur Rücksprache mit dem behandelnen TA.

    Ansonsten mein Beileid, aber freue Dich, dass Dein Hund ein so hohen Alter bei so guter körperlicher Verfassung erreicht hat