Zitat
Was mich wundert ist, dass Ihr hier zig negative Dinge aufzählt wie Dreck im Haus, Zeit, Geld etc., aber IHR habt euch doch auch vor all dem nicht zurückschrecken lassen, warum sollte es dann jemand anders tun?
Wenn man doch weiss wie ein Hund tickt (was vor der Anschaffung selbstverständlich sein soll), dann ist das im Endeffekt doch die selbe Situation und Lage wie bei uns und hier hat auch jeder nen Hund... 
Also ich habe viele Sachen komplett unterschätzt. Ich kannte ja nur meine Freundin und ihren Terrier und an dessen Welpen und Junghundezeit können wir uns alle gar nicht mehr so richtig erinnern. Ich habe mir nur Gedanken gemacht über Geld (total unterschätzt), Gassigehen (Schwierigkeit unterschätzt) und BEtreuung (unterschätzt wie wichtig mir eine hervorragende Betreuung wird). Dass man aber einem jungen Hund ALLES erstmal beibringen muss und dass das nicht ein paar Monate dauert sondern 2 Jahre war mir nicht klar. Ebensowenig war mir klar dass Spaziergänge zwar Spass machen aber eigentlich nicht entspannend sind weil man ja immer Ausschau halten muss nach Essensresten, anderen Hunden, Verkehr, Wild etc etc.
Ich habe mich angepasst, bin viel schneller geworden was Aufmerksamkeit und Reagieren angeht aber ich habe mich auch reingekniet. Jemand der neen Hund nur als Kuschel- und Spassobjekt zu drei Kindern dazuhaben will: Hat der überhauüt die Zeit?
Ich meine, wenn sich die Familie von den Gegenargumenten nicht abschrecken läßt, ist es wohl doch ein Herzenswunsch und kein 'ach, das wär doch was'. Aber das mit der tierquälenden, pubertierenden Tochter und den Kleinkind mit panischer Angst klingt für mich echt nach nem zukünftigen Tierheimhund.