Beiträge von kikt1

    Ich füttere auch Pansen und Blättermagen, aber nicht in großen Mengen. Gerade im Winter ist mir in normalem ungewaschenen Pansen zu viel Mist drin und mein Quelle mit Galloway Pansen ist leider versiegt. :-/

    Das prey modell...hm. Es ist eine interessante Theorie, aber ich frage mich, wie man als Nichtjäger an Tiere in der Qualität rankommen soll, wie Wölfe sie in der Wildnis finden. Ich versuche wirklich so viel wie es geht an (Rot)wild zu verfüttern aber das ist teuer und selten zu bekommen. Und, na ja, die Rinder und Hühner, die ich verfüttere sind genauso einseitig ernährt wie die, die ich selber esse. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die wirklich die Menge an Nährstoffen enthalten die ein wildlebender Hirschbock oder ein Fasan enthalten.

    Und für mich, als Mensch ohne Garten, sind fleischige Knochen echt schwer zu verfüttern. Landet alls auf dem Teppich oder (wenn die Kröte nicht mehr hungrig ist) in meiner Sofaecke. :igitt:
    Deshalb gibt es hier Fleisch 'schnautzengerecht' und als Calciumquelle Gelenkknochenstücke - die müffeln nur wenig und schmieren nicht so rum.

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    Auch bei Büchern sollte man sich vorher informieren, welche zu empfehlen sind. Ich habe hier auch so ein "tolles Erziehungsbuch". Dort wird von Schlägen mit der Zeitung/Leine oder das Einsperren im Zwinger abgeraten, weil das menschliche Strafen sind, die der Hund nicht versteht und ihn verängstigen. Man solle lieber ruckartig an der Leine ziehen, kräftig am Genick schütteln oder den Hund auf den Rücken schmeißen :mute:

    Finde ich echt schlimm. Man kann den Menschen, die sich so ein Buch kaufen und sich danach richten nicht einmal einen Vorwurf machen. Sie haben ja versucht sich zu informieren. Aber das kann auch gründlich in die Hose gehen. Das Buch ist ca. 10 Jahre alt, also nicht wirklich modern. Aber ich gehe mal davon aus, dass man so ein Buch immer noch erwerben kann...

    Traurig wenn man dann mit ansehen muss, was diese "Erziehung" aus netten Hunden machen kann :/

    Ich würde mal recherchieren, ob man das wirklich noch bekommt.
    In der Buchhandlung meines lokalen Kaufhauses liegen jedenfalls nur die modernen 'Standards' und da wird nur mit Lob gearbeitet. Das negativste ist da Schimpfen, Wegdrehen etc.

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    Ja, leider.

    Erinnert mich an einen Gassigang mit einem Herren und seinem Hund, irgendein Labradormix, total lieb und nett. Wir gehen so, Hundchen schnüffeln hinter uns und kommen langsam nach. Baron läuft etwas weiter hinten, der Mix weiter vorne.

    Der Mix will an uns vorbei, halt ganz normal, da hebt der Mann die Leine und knallt sie ihm mit voller Wucht auf den Kopf. Der arme Wurm ist zusammengezuckt und zurück gewichen. Herrchen ist einfach weiter gegangen. Ich habe ihn dann gefragt, was das sollte. Seine Antwort, "Der Hund darf mich nicht überholen, ich bin der Chef also muß er hinter mir gehen. Das machen Wölfe auch so. Und das wurde mir in der Hundeschule so beigebracht." Ich habe versucht ihm zu erklären, das das Blödsinn ist aber er war zu keiner Einsicht bereit. Ich habe mich dann sehr schnell verabschiedet.

    Mittlerweile ist der Labbimix nur noch an der Leine, ist völlig aggro und aggressiv auf andere Hunde und zuckt jedes Mal zusammen wenn Herrchen auf ihn zu geht. Schade, das war so ein toller Hund und diese Wandlung innerhalb von nur drei Monaten. :verzweifelt:

    Lg Demona

    Er hat nicht zufällig gesagt welche Hundeschule das war, oder? Dann würde ich nämlich mal eine etnsprechende Beobachtung bei qype reinstellen zum Thema: ie ruiniere ihc die Beziehung zu meinem Hund langfristig und bezahle auch noch Geld dafür.

    Was mich so ärgert an diesem Dominanzquatsch ist , dass er so nicht mal stimmt, sondern nur ein dumme und primitive Interpretation von sehr komplexen Wechselspielen im Tierleben ist. Wenn man sich ein einziges modernes Hundebuch vornimmt oder auch nur eine längere Dokumentation über Caniden ansieht dann müßte man eigentlich sehen, dass die Dinge in den allerseltensten Fällen mit Gewalt geregelt werden und immer die Zusammenarbeit untereinander im Vordergrund steht.

    Dieses Theorien sind nur ein Rechtfertigung für 'Bullies' die einfach gerne ihre Hunde unterdrücken, um ihr eigenes Ego zu stärken. Und dazu kommt dann immer menschliche Sichtweisen (meist zu Ungunsten des Hundes) wie 'der weiss genau, was er macht', 'der hat ein schlechtes Gewissen' etc
    Zum Kotzen sowas!

    Also meine Kröte ist auch so eine Gemüse Verweigerin.
    Deshalb koche ich Möhren, Fenchel, rote Beete oder was auch immer da ist, würze mit etwas Instant-hühnerbrühe und gebe dann Spinat oder Kräuter dazu (roh - ich habe festgestellt, dass die Kröte mehr Blätter frisst, wenn sie nicht ein bisschen frisches Grün im Futter hat.
    Von der Mischung mache ich einen großen Topf, esse manchmal ne Portion selber (damit ich mich nicht nur von Nudeln ernähre :D ) püriere den Rest und frier ihn ein- entweder flachgeklopft für'S spätere Protionieren oder zusammen mit Fleisch in Tagesportionen. Zu denen gibt's dann den üblichen Kram (Bierhefe, versch. Öle, Algenmix etc)

    Obst gibt es nur in Form von ein paar Heidelbeeren. Alles andere frisst sie eh nicht - schon gar nicht püriert mitten im Essen - und Zucker und Fruchtzucker sollen ja auf Dauer eh nicht so toll sein.

    Ich habe relativ viel durchprobiert. Es gibt so viele verschiedene Theorien und Futterpläne zum Thema Gemüse und Obst, dass ich einen Mittelweg gehe, der von meinem Hund dann i.d.R. auch gefressen wird.

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    Das Problem ist hier, es gibt eigentlich eine Junghundegruppe aber der Trainer ist so bescheiden, dass alle aufhören. Die machen das alle ehrenamtlich, deshalb kann man da auch nicht wirklich was sagen. In der Welpengruppe sind etwa 20 - 30 Welpen geteilt in große und kleine Rassen. Aber sobald es zu den Junghunden geht hören fast alle auf. Momentan ist glaub ich einer da. Außer dass die 45 Minuten bei Fuss den Platz auf und ab laufen passiert da nicht viel.

    Wie weit fahrt ihr denn zur Hundeschule?? Eine wirklich gute wäre 40 km einfach entfernt. Grundsätzlich wärs mir egal aber mit 2 kleinen Kindern und einem schichtarbeitenden Mann ist das nicht so einfach.

    :smile:

    Also ich war zur Welpenstunde mit den Öffis ca 45 Minuten unterwegs. Zur Huschu hatten wir ne Fahrgemeinschaft (ein kleines Auto mit bs zu vier MEnschen und drei nassen Hunden :lol: Zumindest war es warm) und waren auch ca 40 Minuten unterwegs. Ich lebe in Berlin. Da gibt es i.d.R. keine kürzeren Wege; das dauert alles immer 45-60 Minuten, egal wie und wo man hinfährt.

    Wenn in der Welpenspielstunde 20-30 Welpen rumdüddeln (was ich übrigens irrsinnig viel finde, auch wenn es in zwei Gruppen aufgeteilt ist), müßte man doch einen Junghundekurs am Wochenende organisieren können. Tausch Dich doch mal mit ein paar anderen HH aus und besprecht Euch untereinander. Vielleicht könnt ihr auch einen Trainer kommen lassen, wenn ihr genug Hunde beisammen habt.

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    Genau, einfach nur umwerfend, bin hin und weg

    Ich lese gerade das 'Welpentagebuch' von Ellys Wurf und wunder mich ein bisschen, dass die PS die Lütten so alnge behält. Bin gerade in Woche 12 http://www.friesenbande.de/Babys-ab-12-Woche.html
    Abgabe mit 8 Wochen finde ich auch etwas arg früh und meiner Maus hätte es sicher gut getan, noch ein paar Tage zu Hause zu bleiben. Ich wollte das eigentlich auch, aber die Besitzer (Vermehrer) wollten nicht mehr. Die Mutter war aber auch nicht so involviert wie Elly und hat meinen Zwerg weitgehend ignoriert und die Geschister waren auch alle schon abgeholt. Aber schön war das für meine Maus weiss Gott nicht und es ne ganze Woche gedauert bis meine Maus endlich so richtig aus sich raus gekommen ist und über die Wiese im Park getobt ist.

    Aber ich bin auch froh, dass ich diese frühe Phase in der meine Maus noch so super lütt war selber miterleben und gestalten konnte. Ich hab ihre Welt damals sehr langsma vergrößert aber ich glaube in der Woche in der Ellys Zwerge ihren ersten Ausflug ins Grüne machen ist meine schon U-Bahn gefahren und begeistert durchs Kaufhaus gehüpft. (Irgendwie war sie von Anfang an ein Karstadtfan. hat da auch nie reingepinkelt)
    Heute schläft sie auch in der vollsten Bahn und zuckt nicht mal wenn direkt neben ihr ein ICE einfährt - ne echte Großstädterin :-)

    Wie war des denn bei Euch? 8.Woche oder später?

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    Bei uns ist das wirklich ein Problem. Bei uns gibt es nicht viele gleichaltrige Hunde oder auch nur annähernd alte. Und schließlich sollen die sich doch auch mal austoben. Ich habe durch die erste Hundeschule viele Hunde kennengelernt, dort wird getrennt zwischen große und kleine Rassen und eigentlich haben sich gleich von Anfang an Freundschaften rauskristallisiert.
    Die Trainer haben auch ein Auge auf die Hunde, dass keiner gemobbt wird und greifen auch sehr schnell ein.

    Leider gibt es da so keine Junghundegruppe.

    Aber ich finde es auch wichtig, dass Hunde auch spielen können.

    Vielleicht kannst Du eine Junghundegruppe ins Leben zu rufen?
    Hier geht das meist ab sechs Hunden, wenn fünf zusammenkommen und alle ein kleines bisschen mehr zahlen, geht das sicher auch.
    Wir haben so eine Gruppe gegründet, weil es Winter war, die meisten Huschus nichts anboten und wir einfach anfangen wollten. Wir haben dann 10 Mal (oder so) trainiert, als kleine Grupe mit Hunden zwischen 4 und 6 Monaten. Ob das inhaltlich jetzt so das Nonplusultra war, weiss ich nicht, aber es hat allen Beteiligten sehr viel Spass gemacht und ein bisschen was gelernt haben - zumindest die Hundehalter :smile:

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    Ja ne? :) Vielleicht magst du ihr ja nen neues tolles Zuhause geben... ;)

    Leider zur Zeit keine Chance. Ich komme finanziell nur ganz schwer über die Runden. Ein Leben als Single ohne Auto, im vierten Stock mitten in der Stadt kriege ich mit einem kleinen Hund gerade ganz gut hin, mit einem zweiten würde ich dabei wahrscheinlich verzweifeln.
    Aber wer weiss was die Zukunft bringt. Vielleicht ja doch noch einen hundeliebenden Partner und eine Existenz am Stadtrand und/oder mehr Aufträge - dann steht einem Zweithund nix mehr im Wege.

    Aber ich hibbel gerne hier im thread mit anderen mit =)

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    Ich hab am Samstag einen 12 Wochen alten Chi in der Hundeschule gesehen und ich musste ihn einfach streicheln.
    Ich hatte aber gefragt! :D
    Bestimmt nervt es den Hundehalter irgendwann auch, aber der war einfach so süß.

    Also ich finde, wer nen Welpen hat muss da einfach ein paar Monate lang durch :D
    Ich frage allerdings auch immer - obwohl ich glaube, dass ich das früher nicht immer gemacht habe. Ich versuche mich gerade zu erinnern aber ich glaube ich habe besonders als Kind Hunde nicht so wirklich als den Besitz anderer wahrgenommen. Heute finde ich natürlich schon, dass Fragen zum guten Ton gehört, aber, wie schon gesagt, ich habe das Anfassproblem in der Form nicht.

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    Ich bin todtraurig..... sie bringt alle Eigenschaften mit, die ich mir wünsche. Sie ist zwar neun Jahre und nicht in meiner Wunschfarbe (ich schlimmer Mensch, ich) und hey, ich habe Enno erst ein halbes Jahr, aber - BÄM - mitten in's Herz.
    Verliebt.
    Aber wahrscheinlich scheitert es schon an den Treppen. Einen Hund kann ich in den zweiten Stock hoch- und runtertragen, aber zwei?
    Immer zwei mal laufen? Einen Hund laufen lassen? Wie schädlich wäre das?
    Fragen über Fragen...

    :verzweifelt:

    Sie ist toll, aber soll sie nicht in Einzelhaltung vermittelt werden?
    Und das mit den Treppen verstehe ich nicht ganz. Den Enno brauchst Du doch eigentlich nicht mehr tragen, oder? - schon gar nicht Treppen rauf - und mit Elly scheint physisch doch alles in Ordnung.