Ich weiß nicht wie er die Bindung zu seinen Hunden aufbaut. Dafür kenne ich ihn nicht ansatzweise gut genug. Was mir aufgefallen ist, dass er schon probiert hat uns als seine neuen Kunden zu gewinnen. Nicht absichtlich, aber wenn wir ihn gefragt haben: Müssen deine Hunde "bei Fuß" gehen/ hältst du das für sinnvoll? Da meinte er halt: Lasst uns mal zusammen setzen und das während eines Termins besprechen.
Kann ich ja auch irgendwo verstehen...aber ich hab ihm von vornherein gesagt, dass ich meinen Hund erstmal rein intuitiv "erziehen" möchte. Falls er Probleme machen sollte, werde ich mich wahrscheinlich an ihn wenden, weil er bei uns auf der Hundewiese bestimmt 40% der Hunde erzogen hat und die Leute bisher sehr begeistert waren. Die waren vorher in Hundeschulen, waren unzufrieden und sind dann zu ihm gegangen.
Ich denke er liebt seine Hunde sehr, aber er bemuttert sie nicht. Wenn die mal von einem anderen Hund auf die Mütze kriegen, sieht er das als Lektion. Wenn aber einer seiner Hunde zu ihm angerannt kommt und Schutz sucht, beschützt er sie natürlich auch. Seine Hunde dürfen und sollen auch knurren, weil das eine Art der Kommunikation ist und das hält er für wichtig.
Na ja...und zum Thema verliebter Groupie: Aus dem Alter bin ich definitiv raus, bzw. war ich nie so gestrickt. Also auch hier Vorsicht mit Vermutungen, wenn man den Menschen nicht kennt. :)
Ich bin ja auch übrigens dafür, dass jeder das so machen soll wie er meint. Ich habe dieses Thema nur gestartet um verschiedene Meinungen zu hören. Das sagte ich aber auch schon ganz am Anfang.
Und bislang ist es tatsächlich so, dass mein Welpe den Folgetrieb hat. Trotzdem freue ich mich, dass er kommt wenn ich ihn rufe. Klappt noch nicht immer, gibt auch Tage an denen es nicht klappt, aber daran wird konsequent gearbeitet. Beim Spazierengehen guckt er mich im Übrigen auch sehr oft an. Kommunikation ist also vorhanden. Und eine Bindung ist ebenfalls da. Er kommt oft zum Kuscheln zu mir und möchte am liebsten immer dort sein, wo ich bin. Was mich allerdings fasziniert ist, dass es so etwas wie ein blindes Vertrauen und eine wortlose Kommunikation gibt. Da möchte ich auch hin. Alles mit der Zeit natürlich. 
Um es vielleicht nochmal zu betonen: Ich finde an diesem Trainer gut, dass er nicht, wie viele Hundeschulen, den Fokus auf Kommandos lernen legt, sondern darauf die Kommunikation und die Beziehung zwischen Hund und HH auf/auszubauen.