Ich intervallfaste jetzt seit zwei Tagen und habe tatsächlich dann irgendwann so einen Punkt, da müsste ich gar nicht mehr essen, dann ist der Hunger komplett erledigt.
Das ist bei mir tatsächlich auch so.
Ich habe schon als Kind teilweise ganze Tage das Essen weg gelassen - bis auf Opas Schnittlauch frisch aus dem Garten. Meine Eltern waren mit mir von Arzt zu Arzt, aber alle waren sich einig: Sie ist gesund, nicht unterernährt. Wenn sie Hunger hat, wird sie essen.
Und so ist das eigentlich geblieben. Ich kann auch ganz prima ohne Essen mit anderen am Tisch sitzen, die sich den Bauch voll schlagen.
Richtig blöd wurde es, als ich die ersten Medikamente gegen die Epilepsie bekam, weil die das Verhalten noch gefördert haben. Ich habe wochenlang kaum gegessen und dementsprechend auch massiv Gewicht verloren. Aber Hunger hatte ich trotzdem nicht ... nur der Blutzuckerspiegel und Hb war dann nicht mehr so toll.
Aber irgendwann bin ich über das Hungergefühl einfach weg.
Das war immer die große Diskussion mit meinem Mann und Sohn, weil das bei denen komplett anders ist, mir aber schwer fällt, das zu verstehen, warum die nicht einfach mal aufhören zu futtern.