Bei Iwan damals habe ich die gesamte Nachbarschaft mobilisiert.
An einem Wochenende habe ich allen Bescheid gesagt und die Kinder ringsum explizit ermutigt alle paar Minuten zu klingeln. Dann habe ich mich mit einer Schüssel Bonbons und einer Schüssel Hundekekse 'bewaffnet'.
Beides in den Flur gestellt und bin ins Wohnzimmer gegangen. Iwan lag neben mir.
Es klingelte. Iwan lief zur Tür, ich hab ihn auf seine Decke geschickt - Keks für den Hund. Bonbon fürs Kind. Tür zu und wenn er dann noch saß - wieder ein Keks.
Wenn er aufgestanden ist, kommentarlos wieder auf die Decke gebracht.
Das ganze Spiel habe ich 2 Tage am Stück durchgezogen. Ich glaub ich bin gefühlte 60 Mal zur Tür gelaufen. Irgendwann war das so ein "Scheiße, da klingelt schon wieder einer" bei Iwan und er ist schon beim Klingeln auf die Decke marschiert und hat dort auf seinen Keks gewartet. :)
Das hat zum Schluss so gut funktioniert, dass Iwan bei jedem Klingeln automatisch auf die Decke ging. War sehr praktisch, wenn mein Papa, der nicht gut auf den Beinen war, mal schnell vorbei kam. Er hatte zwar nen Schlüssel, aber vorher klingeln, dann stand der Hund nicht im Weg 
Erfordert aber echt ne Menge Konsequenz. Ich nehme an, es geht auch, wenn man das nicht an einem Marathonwochenende durchübt, aber das war für uns echt praktisch und "Da gibt es Bonbons, wenn man klingelt" hatte sich bei den Kids ruckzuck rumgesprochen :)