Beiträge von Lysaya

    @viszlina

    jetzt war ich gerade neugierig und hab mal Wikipedia gefragt:

    Zitat

    Nach dem eintägigen Schlüpfen sind die Jungen nackt und blind. Das Weibchen trägt die Eierschalen bis zu 25 Meter vom Nest weg. Ist ein Gewässer in der Nähe, werden sie dort hineingeworfen. Bis zum fünften Tag frisst das Weibchen den Kot, ab dem sechsten Tag trägt es ihn fort (siehe Bildserie). Ab dem vierten Tag beginnen sich die Augen der Jungen zu öffnen. Nach acht Tagen sind Bettelrufe zu hören, die das Männchen zur Beteiligung an der Fütterung anregen. Es hilft jedoch nur sporadisch und unregelmäßig. Bis zum zehnten Tag werden die Jungen vom Weibchen gehudert. Bei Gefahr können sie in der Regel mit 14 bis 17 Tagen das Nest verlassen. Manchmal sind sie dazu schon mit zehn Tagen fähig.

    Quelle: Zaunkönig – Wikipedia

    Wenn sie gestern wirklich das erste Mal zu hören waren, ist wohl von Tag 8/9 auszugehen.
    Kannst Du Dir vielleicht einen Sonnenschirm leihen vom Nachbarn?

    Seien wir doch mal ehrlich: Vieles, was heute Hunden beigebracht wird, dient doch eher dazu, Herrchen und Frauchen zu befriedigen als die Hunde selber. Da wird vieles auf die Hunde abgewälzt, was man selbst nicht erreicht hat...aber jedem das seine, solange niemand darunter zu leiden hat.

    Da möchte ich dann aber doch widersprechen.
    Vieles, was heute den Hunden beigebracht wird, ist einfach notwendig, um einen Hund in der Öffentlichkeit sicher führen zu können.
    Es hilft nichts, wenn Dein Hund eine noch so gute Bindung zu Dir hat, aber aus Neugierde (oder weil er schlicht nicht gelernt hat, dass z.B. ein Rückruf eben ein Rückruf ist) jeden Menschen anspringt. Wild über die Straße läuft, nicht an der Leine gehen kann und somit sich und andere gefährdet.
    Darauf haben hier einige hingewiesen.
    Das hat nichts mit Agility, Hundesport oder "abrichten" zu tun, sondern schlicht mit Alltagstauglichkeit.

    Wenn Deine Hunde nie vom Grundstück runter kommen, nie in der Öffentlichkeit geführt werden und Ihr damit so zufrieden seid, dann ist es doch in Ordnung.
    Ich hatte ja auch den Hinweis mit der Erziehung angebracht, denn für mich ist es einfach selbstverständlich, dass ich meinen Hund mal mit zu Besuch zu meinen Eltern nehme - und dazu muss er die Spielregeln "Verhalten an der Straße" halt kennen.
    DAS stelle ich mir mit vier aktiven Junghunden sehr schwierig bis unmöglich vor.

    Tut mir leid.
    Ich kann kein Posting "stehen lassen", wo solch haarsträubende Sachen erzählt werden, dass Tierärzte keine Ahnung haben, was sie da verabreichen und welche Dosierung angebracht wäre.
    Niemand hier hat gesagt, dass die Schulmedizin der einzig wahre Schluss ist.
    Es gibt sicher Fälle, wo man mit Naturheilkunde, Kräutern oder meinethalben auch Homöopathie etwas bewirken kann.

    Wir hören hier aber von einem sehr alten herz- und lungenkranken Hund. Da ist eine allgemeine Warnung vor diesem Wirkstoff und das Bejubeln von Zuckerkügelchen einfach völlig fehl am Platz - genauso wie Geschichten von Nachbarshunden, die steinalt geworden sind.
    Der erste Hund meiner Eltern bekam Enalapril. In einer Dosierung, die das 4-fache von dem war, was meine damals 80 Jahre alte Oma bekommen hat. Einfach weil Hunde anders verstoffwechseln. Der gleichalte - aber größere - Hund von einer Freundin bekam die halbe Dosis von dem, was unsere Hündin bekommen hat.
    Mag für den Laien komisch klingen, aber beiden Hunden - und der Oma ;) - ging es mit eben jenen Dosierungen gut.

    Wie ich schon sagte, wir hatten bei den Ohrentropfen eine Spannbreite von 6 bis 36 Tropfen. Das war nicht mal nach Gewicht gestaffelt. Und da verlasse ich mich dann eben auf meinen Tierarzt, statt selbst herum zu testen, ob jetzt nun 6 oder doch 36 oder vielleicht nur 20 Tropfen angebracht sind.

    Mir tut es leid um jedes Tier, das gehen muss. Aber in diesem Fall sehe ich einfach keine Schuld beim Tierarzt. Würde es mich so sehr belasten, würde ich nochmal das Gespräch mit ihm suchen und ihn nach den Beweggründen fragen. Vielleicht kann das die Verbitterung etwas auflösen und die Zweifel beheben ...

    Interessenten habe ich hier mit "Welpenkäufer" (oder Bewerber für Pflegehunde) gleichgesetzt.
    Und da liest es sich, als würdest Du eben jenen Käufern oder Pflegestellen verbieten, bestimmte Medikamente und Wirkstoffe bei den vermittelten Hunden einzusetzen. Und das aufgrund Deiner persönlichen Erfahrungen und eben auch den Erzählungen in diesem Thread.
    Aber vielleicht reden wir auch aneinander vorbei?

    Darin liegt - glaube ich - das Kommunikationsproblem.
    Mir fehlt hierauf die Antwort. Ich schätze, wir meinen zwei völlig unterschiedliche Sachen.

    Du hast jetzt mehrfach von dieser ominösen Liste geschrieben und dass Du "dem Hund leider nicht mehr helfen kannst, wenn man sich nicht daran hält".
    Also impliziert das irgendwie, dass Du da auf größerer Ebene versuchst, etwas zu erwirken.
    Aber lassen wir es gut sein an der Stelle.

    Einigen konnten wir uns ja auf "alles hat Wirkungen und Nebenwirkungen"

    Was das mit anderen Hunden zu tun hat, kann ich nicht nachvollziehen


    Gut, das können wir hier wohl alle nicht ...

    Kannst Du noch mal genau erklären, was Du meinst mit


    Zitat

    Meinen Interessenten gebe ich nunmehr für meine Hunde eine 'Verbot wegen Unverträglichkeit der Wirkstoffe' mit und werde Deine Medis und Wirkstoffe in meine "BlackList" aufnehmen.


    Interessenten habe ich hier mit "Welpenkäufer" (oder Bewerber für Pflegehunde) gleichgesetzt.
    Und da liest es sich, als würdest Du eben jenen Käufern oder Pflegestellen verbieten, bestimmte Medikamente und Wirkstoffe bei den vermittelten Hunden einzusetzen. Und das aufgrund Deiner persönlichen Erfahrungen und eben auch den Erzählungen in diesem Thread.
    Aber vielleicht reden wir auch aneinander vorbei?

    Nein, @Sarah1 ... aus dem Kontext lese ich leider immer noch das Gleiche, wie ich vorher gelesen habe. :ka:

    Vielleicht verstehe ich aber das "Interessenten" auch falsch?
    Du kannst natürlich Deinem TA sagen: "Nö, ich will nicht, dass mein Hund das und das bekommt."
    Aber ein generelles Verbot für TÄ wirst Du nicht erwirken, indem Du ihnen eine Liste vorlegst.
    Im Gegensatz zu Dir hab ich die Vorstellung, dass ein TA nicht wissentlich und willentlich Schaden zufügt.

    Natürlich stehen Dosierungen im BPZ und es gibt Vorschriften und Richtlinien. Aber die sind oftmals so weit gefasst, dass wir hier - ohne die Dosis und das Drumherum zu kennen - gar nicht urteilen können.

    Beispiel?
    Bei der Mittelohrentzündung von unserem Hund sollten wir Ohrentropfen geben.
    Die Dosierung war:
    3 - 7 mal tgl. / 2 - 5 Tropfen je Ohr

    Wir sprechen hier also von einer Spannweite von 6 (3xtgl. 2) bis zu 35 (7x5) Tropfen - je nach Indikation, Verlauf und Grunderkrankungen.
    Und das wird es bei vielen anderen Medikamenten ebenso geben.

    Der Hundehalter ist unbedarft und hat keine Ahnung von der Materie,

    Der Otto-Normal-Hundehalter hat auch keine Ahnung von Homöopathie. Zu diesen Zuckerkügelchen gibt es nicht mal BPZ. Da steht nur drin, dass man sie nicht einfach so nehmen darf, sondern sich Beratung bei einem kompetenten Naturheilpraktiker suchen soll. Weder zu Indikation noch zu Dosierung findet man da Angaben.
    Wenn man die Schulmedizin und TÄ verteufelt, weil der HH da ja keine Ahnung von hat, sollte man vielleicht nicht zu Sachen raten, die man normalerweise nicht mal sicher nachlesen kann - abgesehen von mehr oder weniger hilfeichen Erfahrungen in Hundeforen ...

    Meinen Interessenten gebe ich nunmehr für meine Hunde eine 'Verbot wegen
    'Unverträglichkeit der Wirkstoffe' mit und werde Deine Medis und Wirkstoffe
    in meine "BlackList" aufnehmen.
    Danke also, dein Post ist trotz aller Traurigkeit nicht umsonst.

    Es geht um diesen Absatz.
    Ob Du Dir zuhause eine Liste an den Kühlschrank pappst, es im Computer abspeicherst oder dem TA direkt sagst, das ist Dein Ding ... natürlich.
    Aber obiges Zitat legt nahe - zumindest versteh ich es so - dass Du Deinen Welpeninteressenten ein "Verbot gegen bestimmte Wirkstoffe" auferlegst.
    Und das ist zu kurz gedacht.
    Mag sein, dass die Dosis nicht stimmte - das kann ich nicht beurteilen, zum einen kenne ich die gegebene Dosis nicht und zum anderen wissen wir alle nicht, was den TA genau bewogen hat ... er kann sich hier ja leider nicht zum Vorfall äußern.
    Die Tierklinik hat gesagt, die Dosis wäre zu hoch ... evtl. stimmt das sogar für den Moment, in dem sie den Hund gesehen haben. Krankheiten verändern sich. Symptome verändern sich. Vielleicht war die hohe Dosierung notwendig - zumindest zu Anfang. Eventuell hätte es mehr Kontrollen geben müssen - was auch eine Pflicht des Hundehalters ist.

    Mich stört an dieser Warnung einfach die Formulierung, dass hier ein TA scheinbar willentlich und wissentlich einen kleinen Hund vergiftet hat. Und so klingt das in jedem einzelnen Beitrag. Hätte der gleiche TA mit Naturheilmitteln gearbeitet, dann könnten wir sicher lesen, dass er sich nicht ernsthaft für die Gesundheit interessiert hätte, sondern nur "experimentiert" hat. Für mich klingt die Warnung wie der Versuch, eine Erklärung zu finden.
    Das Schlimme ist, dass der nächste Hund des TE darunter evtl. zu leiden hat. Bei gleicher Diagnose glaube ich, dass ihm solche geradezu notwendigen Medikamente vorenthalten bleiben aufgrund dieser Erfahrung. Aber meines Wissens nach gibt es keine pflanzliche Alternative und dann wird der Hund noch eher und elendiger versterben.

    Kein Tod ist schön für die Hinterbliebenen. Weder Mensch noch Tier.
    Aber wir haben es nicht in der Hand.