Beiträge von Lysaya

    Sieht nach Epulide aus.

    Hatte mein Rüde auch und ich hab es bei der Zahnreinigung wegmachen lassen.

    Die Hündin meiner Freundin hat das auch, da ist es sehr groß geworden, sodass sie sich da öfter drauf gebissen hat.

    Laut Tierarzt muss man das im Auge behalten, dass es nicht zu groß wird.

    Gefährlich sind die Dinger wohl nicht.

    Beim GSS würde ich vor allem auch noch auf die Abstammung achten und auf keinen Fall von irgendeinem Bauernhof kaufen.

    Ich kenne einige GSS und alle, die nicht vom VDH kommen, sind die reinsten Nervenbündel.

    Das ist bei der Größe nicht schön und wird auch für Euren Mops sicher eher unangenehm.

    Und ein 50-60kg Hund, der Schutztrieb und Wachtrieb hat, sensibel ist UND dünne Nerven hat, das will glaub ich keiner ...

    Wir haben heute einen Tierarzttermin.

    Letzt Woche waren wir schonmal wegen einer andere Sache beim Tierarzt, da haben wir das angesprochen. Sie sagte, dass Bruno in der Frühpubertät/ Frühreif wäre und sich so Respekt verschaffen möchte. Dieses nicht schöne Verhalten sollen wir nicht dulden, mehr kam erstmal nicht.

    Ich werf auch mal "anderen Tierarzt suchen" in den Raum.

    Das klingt mir zu sehr nach Dominanzgehabe und wenig hilfreich.

    Tierärzte (außer die mit dem Zusatz Verhaltenstherapie) sollen sich vorrangig um die körperlichen Ursachen kümmern, denn das haben sie gelernt und da sind sie gut drin. Solche pauschalen Erziehungs-Tipps, ohne die Situation und den Hund richtig zu kennen, halte ich für ziemlich fragwürdig.

    In der Praxis reagiert der Hund ja noch mal anders als zuhause und da wäre mir ein guter Trainer (Euren halte ich da nicht für) tausend Mal lieber.

    Der kommt dann wenigstens zu Euch und guckt sich das richtig an.

    In Fällen, wo man weg muss und weder Kinder noch Hund mitnehmen kann, würde ich dafür sorgen, dass Hund und Kinder in der Zeit getrennt sind. Entweder hören die Kinder zuverlässig, dass sie den Hund in z.B. der Küche zu lassen haben und da nicht rein gehen oder aber ich würde den Hund in der Zeit in der Küche (oder einem anderen Bereich) einschließen, damit die Kinder nicht dran kommen.

    Unsere Tochter war bei unserem ersten Hund ungefähr so alt wie Euer jüngstes Kind und da gab es die Regel: "wenn Du mit dem Hund allein bist, dann bleibst Du in der ersten Etage, außer es passiert ein Unglück." Iwan war derweil im Erdgeschoss, Treppe mit einem Gitter abgesichert.

    So häufig kommt das doch eigentlich nicht vor, dass man Situationen hat, wo man wirklich weder Kind noch Hund mitnehmen kann.

    Naja, die Wünsche sind das hier.

    entspannt, relaxed, familienfreundlich, anhänglich, wenig bewegungsfreudig und groß

    Klingt für mich irgendwie nach der eierlegenden Wollmilchsau.

    Und die Rassen, die in Betracht gezogen werden, sehe ich da alle nicht so recht.

    Hovawart kenne ich auch nur ziemlich aktiv und wachsam (also nicht zwingend entspannt).

    Hovawart halte ich charakterlich für nicht geschaffen in der Konstellation.

    Da ist ein Baby geplant, das sicherlich auch mal Besuch bekommen möchte.

    Es soll nicht viel "Action" mit dem Hund stattfinden, aber der Hovawart ist eine Gebrauchshundrasse.

    Das passt meiner Meinung nach genauso wenig wie der Große Schweizer.

    https://www.mein-haustier.de/hunderassen/hovawart/

    Zitat:

    Der Hovawart ist ein intelligenter, selbstständiger und ausgesprochen mutiger Hund. Der kraftvolle Naturbursche hat einen starken Wachtrieb und ist Fremden gegenüber eher misstrauisch. Dabei ist er nicht aggressiv, sondern ein ausgeglichener Hund, der niemals leichtfertig angreifen würde. Er hält sich gerne im Hintergrund und greift dann in das Geschehen ein, wenn es ihm passend erscheint. Aus diesem Grund, sind eine konsequente Erziehung und eine gute Sozialisierung unerlässlich. Die Rasse benötigt einen souveränen und selbstsicheren Besitzer. Wenn ihr Zweibeiner Unsicherheit oder Angst ausstrahlt, übernehmen die Hunde die Führung. Der Hovawart braucht ein Zuhause mit einer Familie, die er beschützen kann und der er treu ergeben ist. Seinen Bezugspersonen gegenüber ist er verschmust und verspielt, zeigt aber keinen bedingungslosen Gehorsam. Er bleibt bis ins hohe Alter sehr lebhaft und bewegungsfreudig.

    Seh ich echt nicht bei einer Familie mit Säugling / Kleinkind.

    Jedenfalls nicht, wenn man nicht schon Erfahrung mit der Sorte Hund hatte.