Bei uns zog ein Berner Sennenhund als erster eigener Hund ein.
Ich hatte damals nur die Rassebeschreibungen gelesen und mich in Photos verliebt.
Der erste "richtige" Kontakt war zu den Hunden der Züchterin, als wir Iwan das erste Mal besucht haben.
Da er der letzte Welpe und schon 12 Wochen alt war, haben wir ihn Sonntag gesehen und Dienstag abgeholt.
Ich würde nicht pauschal sagen, dass Ersthundhalter keine großen Hunde haben "dürfen".
Man muss sich halt nur über diverse Sachen klar sein (Kosten für Futter und Tierarzt, Hundesteuer je nach Rasse, Versicherung .. das ist bei großen Hunden oft sehr viel höher).
Große Hunde müssen halt noch besser gehorchen, als kleine Hunde. Was nicht heißt, dass man kleine Hunde gar nicht erziehen muss, aber bei kleinen Hunden kann man Fehler oft über Kraft ausgleichen. Das geht bei einem 30kg+ Hund eben nur noch bedingt.
Und nur, weil jemand einen Kleinhund aus der Begleithundgruppe ein paar Jahre gehalten hat, finde ich den nicht fähiger für einen großen Hund, als einen Ersthundhalter.
Man kann doch - übertrieben gesagt - nicht an einem Pudel "üben", wie es wohl ist, einen Rottweiler zu halten?
Dann lieber sofort den Rottweiler von Welpe an mit der Unterstützung von Trainern und dem Wissen, dass das Arbeit erfordert, ihn zu einem guten Begleiter zu machen.
(Jetzt mal nur als Beispiel und vorausgesetzt, dass die Umstände im Allgemeinen passen ...)