SavoirVivre
Ich verstehe den Hintergrund ja, sagte ich doch :)
Aber es ist doch etwas anderes, wenn ich mir vor der Hundeanschaffung ernsthaft überlege, ob ich dann nicht mehr spazieren gehen kann, weil irgendwo Eltern rumlaufen könnten, die eine Krise kriegen.
Dann kaufe ich mir demnächst auch keinen SUV, weil das bei einem Unfall gefährlicher wäre als ein Fahrrad?
Ich verstehe ja, dass man sich Gedanken macht, dass der Hund keine Gefahr für Kinder sein darf (für niemanden). Dafür sorgt man entweder durch entsprechende Sicherung (Hund wegsperren, anleinen, Kraft, ...) oder Erziehung. Bestenfalls beides.
Aber meine Hunde sind immer noch "mein" Hobby. Immer unter der Prämisse, dass ich mich vernünftig drum kümmer, sie erziehe, etc.
Klar kann man bedenken äußern wegen der Größenverhältnisse von Kind und Großhund.
Aber pauschal zu raten, den Hund nach der "Außenwirkung" zu wählen, find ich halt komisch.
Denn hier klang das eher nach "mit großem Hund geht sowas auf keinen Fall!"
Wir haben mit Iwan damals unsere Tochter von der Ferienfreizeit abgeholt. Während mein Berner völlig gechillt inmitten der Kinder gelegen hat und sich ab und zu ein Pausenbrot hat füttern lassen, sprangen drei Chihuahua kläffend durch die Gruppe Kids und haben sogar zugezwickt. Es ist immer eine Frage der Erziehung, des Umgangs und der Einschätzung. Die Chi-Halterin war übrigens der Ansicht, dass mein Berner sofort weg gesperrt gehört, der würde böse gucken ...