Doch, ich denke schon, dass es schwieriger wird.
Hab neulich diesen Artikel dazu gelesen und fand ihn ziemlich aufschlussreich:
ZitatDie Klimaänderung der vergangenen Jahrzehnte hat bereits zu Reaktionen in der Natur geführt. Weil beispielsweise in vielen Regionen die Schnee- und Frostperiode kürzer wird, blühen auch Pflanzen früher, Tiere bringen ihren Nachwuchs früher zur Welt. Außerdem haben sich die Verbreitungsgebiete von Tier- und Pflanzenarten verschoben: Als Reaktion auf gestiegene Temperaturen sind beispielsweise Wanderungsbewegungen weg vom Äquator und in Richtung der Pole zu beobachten, an Land und auch in den Weltmeeren
Ein Bericht in der ZDF Mediathek handelt davon, dass die spezielle Flora in den Alpen immer mehr verschwindet und dort von "Grün" verdrängt wird. Damit ist ein ganzes Ökosystem weg.
Ich denke, dass wir das noch nicht in dem Ausmaße merken, dass wir gut daran tun, heimische Varianten zu wählen und es so vielleicht ein bisschen aufhalten können. Aber die Umweltbedingungen hier machen es den invasiven Neophyten immer leichter, sich auszubreiten. Viele der Neophyten hätten vor einigen Jahrzehnten keinen Winter hier überstanden und das Problem wäre nicht so groß geworden.
Eigentlich ein spannendes - wenn auch trauriges - Thema.
Wenn Donnerstag der GaLa-Bauer kommt, werde ich dennoch versuchen, so viel einheimisches wie möglich heraus zu schlagen - und ja, wir haben auch noch einige Exoten. Vor allem den Schmetterlingsflieder und den verbliebenen Kirschlorbeer, den wir einfach nicht entfernt bekommen haben. Letzteren wird hoffentlich der Profi mit weg machen ![]()