Ist dir überhaupt bewusst, was du da für einen Hund zuhause hast? Wie schon gesagt wurde: Ein Aussie weiß eben nicht, wann Schluss ist. Das ist ein Hund, der gerne über seine Grenzen hinausschießt und es nichtmal merkt, wenn der Mensch an dieser Stelle nicht einschreitet.
Du nimmst ihm doch nicht seine Kindheit... Es sagt doch auch keiner, dass du nie mit ihm spielen darfst. Es ist deine Aufgabe, ihn auf ein schönes, angenehmes Leben vorzubereiten und das tust du sicherlich nicht, indem du dir ein Nervenbündel heranziehst.
Du wolltest Rat und hast welchen bekommen. Was in Büchern steht ist die eine Sache, die Aussagen hier beruhen auf Erfahrungswerten und dass alle hier das gleiche sagen, kommt nicht von irgendwoher. Wirst du dich im Aussieforum anmelden oder mal im Aussie-Klönschnack-Thread nachfragen, wirst du genau die gleichen Antworten bekommen. Und das hat seinen Grund. Glaube mir, du wirst es irgendwann bereuen, wenn du einen Hund wie den Aussie zum Hibbel erziehst.
Ich suche schon die ganze Zeit ein Video bei Youtube, dass mich total an diesen Fred hier erinnert. Es ging um eine Frau mit Aussie, bei der in etwa das gleiche Thema aufkam. Sie hat den Hund machen lassen. Nach etwa einem Jahr meldete sie sich zurück und zeigte dieses Video, mit dem Wissen, dass sie alles falsch gemacht hatte. Dieser Hund konnte nicht mehr richtig einschlafen, er hat gewimmert, gejault, sich vor lauter Stress die Pfoten angeknabbert, hat auf einem Ball rumgebissen, weiter gejammert, hat seine Decke zerkaut und dabei geheult... Ganz schlimm anzusehen war das. Und das nur - und das sagte sie selber - weil sie ihm nie beigebracht hatte, gezielt Ruhe zu halten.