Bei uns war das Problem ein wenig anders gelagert. Mein damaliger Freund fand Hunde nicht doof, aber kannte den Umgang mit ihnen nicht und hatte richtig Respekt.
Ich war aber schon immer ein Hundenarr (bin auch mit Hund groß geworden) und hab ihn dann mit ins Tierheim geschleppt, einfach nur zum spazieren gehen. Wir sind dann einmal die Woche hingefahren, war immer ein schöner Nachmittag zusammen. Angefangen haben wir mit einem kleinen Hund, nach einer Weile hat er dann angeboten, dass wir ja auch mit zwei kleinen Hunden gehen könnten... die nächste Steigerung war dann ein großer Hund und nach einem Jahr ca. waren wir dann auch mit zwei großen Hunden (zB ein Kangal und ein DSH) unterwegs. Durch diesen regelmäßigen Umgang mit den Hunden hat er sie verstehen gelernt und seine Angst wurde kleiner.
Ein eigener Hund war trotzdem nicht geplant. Irgendwann saß dann Diego im Zwinger... ich wollte ihn. Hab aber meinen Freund entscheiden lassen, weil ich wollte, dass es wenn UNSER Hund wird und er die Entscheidung mitträgt. Ich hätte gedacht, dass er "nein" sagt, aber er hat sich für "Ja!" entschieden. Aber er meinte auch ganz deutlich, entweder dieser Hund oder keiner!
Es war guut, dass Diego UNSER Hund ist, die letzten Jahre waren hart, das hätte ich ihm ansonsten nicht antun können. Das ganze ist jetzt fünf Jahre her, wir sind mittlerweile verheiratet und das nach Diego ein neuer Hund einziehen wird, steht für meinen Mann gar nicht mehr zu Debatte! [=)]