Beiträge von Ingo35

    Hallo,


    Joschi ist jetzt 16 Monate alt (38 kg) und läuft seit einiger Zeit gut an der lockeren Leine neben mir. Auch das Vorbeigehen an anderen Hunden klappt endlich.


    Wir haben das lockere Gehen intensiv mit dem Clicker trainiert. Hund ist an richtiger Position = Click + Futter.


    Außerdem arbeite ich parallel am Fußgehen (Heelwork) und an diesen Doggie-Fit-Drehungen, was Joschis Bewusstsein für seine Position an meiner Seite echt gestärkt hat.


    Wenn Joschi zu weit vorlaufen will, dränge ich mich ebenso vor und blockiere ihm mit meinem Körper bzw. mit meinem Bein den Weg, so dass er neben mir gehen muss.


    (Mit Stehenbleiben und Richtungswechsel sind wir auch nicht weitergekommen, wobei besonders der Richtungswechsel ja mit einem Leinenruck verbunden und daher nicht so toll ist).


    Liebe Grüße und viel Erfolg,


    Ingo

    Das kommt wohl ganz auf den individuellen Hundecharakter an - wir haben Joschi immer die ganze Wohnung zur Verfügung gestellt.


    Wir haben ihn beim Alleinsein gefilmt, daher weiß ich:


    Als wir bei wenigen Minuten waren, lag er immer nah an der Wohnungstür.


    Als das Alleinebleiben immer besser klappte, lag er nur noch eine Weile vor der Wohnungstür, ist dort irgendwann kurz eingedöst und dann nach einer Weile in sein Bett getrottet.


    Jetzt - er ist jetzt 16 Monate alt - legt er sich gar nicht mehr vor die Tür, sondern geht gleich ins Bett, wenn er allein ist.


    Liebe Grüße,


    Ingo

    Hallo,


    ich hab das im letzten Jahr mit Joschi so ähnlich trainiert:


    http://www.youtube.com/watch?v=4Wuf-jvVMHM


    Ist ein ganz gutes Video, auch wenn ich Futter benutzt habe, das nicht nach mir riecht (Frikadellen direkt aus der Packung auf den Weg kippen, wenn der Hund gerade nicht guckt; oder mit Freunden üben).


    Werde ich so ähnlich in diesem Jahr wieder beginnen zu üben, auch bei uns hier liegt viel Essen auf der Wiese rum.


    Trainingsziel wäre es, wenn der Hund jedesmal dann, wenn er Fressbares auf dem Boden riecht / sieht, zu mir kommt und an meinem Bein klebt und dafür eine Bestätigung erhält.


    Liebe Grüße,


    Ingo

    LuckyHund:


    Kann den Kastrations-Chip (für 6 Monate) sehr empfehlen!


    Joschi hat auch den Chip (seit dem 24. November 2011, da ist er genau 1 Jahr alt gworden), er wirkt noch super und das extreme Geschnüffel, die Pipi-Leckversuche (hab ich ihm verboten) sind völlig weg.


    Joschi ist manchmal ein Rüpel, das hat sich nicht geändert, aggressiv gegenüber Rüden war er noch nie, ist aber bei älteren kleineren Rüden extrem unterwürfig (aktive Unterwerfung). Ob sich das ändert, wenn die Wirkung des Chips verflogen ist, darauf bin ich gespannt.


    Wenn die Hormone durchdrehen (habe mal gelesen, dass sie bei einem pubertierenden Rüden 7fach so hoch sind wie bei einem ausgewachsenen Rüden), ist der Chip eine tolle Lösung. Auch arbeite ich jetzt viel intensiver an der Erziehung als vorher (da wusste ich es nicht besser): Schnuppert Joschi sehr interssiert am Hinterteil einer Hündin, so verbiete ich ihn das ganz entschieden. Das war letztens und er hat es akzeptiert.


    Aber an einer läufigen Hündin war er dennoch letztens interessiert. Schnuppernderweise.


    Liebe Grüße,


    Ingo

    Liebe Foris,


    Joschi ist jetzt 16 Monate alt und scheint in seine zweite Angstphase gekommen zu sein (die erste war recht unbemerkt).


    Folgendes ist neu seit einigen Wochen:


    - er findet manche Menschen unheimlich (Leute, die etwas außergewöhnlich gehen, die große Gepäckstücke tragen, Jogger mit Kinderwagen) und wufft dann leise, knurrt leise warned, bellt ängstlich, auch sucht er dann Schutz hinter mir;


    - er hat Stress am Bahnhof und Angst vor alten Zügen (RE mit den Stufen), er hechelt, gähnt, hat den Schwanz eingezogen, will nur weg bzw. versteckt sich hinter mir;


    Kennt ihr das auch? Wie seid ihr damit umgegangen?


    Meine momentane Strategie: Ich bleibe immer ruhig und tue so, als wäre nichts.


    Ich suche die Situationen nicht bewusst, wir begegnen hier in der City von Köln nur halt oft außergewöhnlich gehenden Menschen und müssen auch jetzt wieder mehr mit der Bahn fahren und sind am Hbf Köln unterwegs.


    Freue mich über Tipps und Anregungen!


    Ingo

    Hallo,


    wir hatten das Problem auch extrem mit Joschi (in der heißen Pubertätsphase), hat sich viel gebessert, was ich gemacht habe:


    - Handfütterung: wenn man das wirklich konsequent macht, dann klappt es auch ;) wir haben mit Clicker gearbeitet (nach Thomas Baumann) und Joschi hat anfangs immer nur dann etwas von mir bekommen, wenn er aus EIGENINITIATIVE zu mir gekommen ist und mir seine Aufmerksamkeit schenkte (kein Locken meinerseits), in dem Moment, wo er sich mir zuwandte, Click und Futter; wenn ich für ihn Luft bin, gibt es auch nichts;


    - Schleppleine: damit der Hund sich nicht zu weit entfernt, "Stopp"-Kommando konditionieren,


    - Lieblingsspiele mit dem Hund nur draußen spielen: es hat eine Weile gedauert, bis ich erkannte, was Joschi am liebsten mag (wir spielen mit einem großen Stock, Reizangeltraining - bei diesen beiden Spielen merkt Joschi gar nicht, wenn anderen Hunde in unsere Nähe kommen, was ich super finde),


    - Verstecken / vom Hund weggehen: bin viel unberechenbarer geworden, im Wald oder Park verstecke ich mich, damit Joschi Panik bekommt, wenn ich plötzlich weg bin und er mich sucht, da sind ihm andere Hunde völlig egal, er sucht mich (wenn er mich gefunden hat, gibt es Lieblingsspiel); oder wenn er ungefragt zu anderen Hunden hinrennt und es ist sicher (keine Autos etc.), dann laufe ich in die entgegengesetzte Richtung weg und verstecke mich (Hund soll lernen: "Wenn ich einfach abhaue, ist auch Herrchen weg"),


    - gaaanz besondere Leckerlis: auf Fleischwurst steht Joschi auch nicht besonders, aber Frikadelle, Brot, Dönerfleisch, gibt es ab und zu für besondere Aufmerksamkeits-Leistung.


    Liebe Grüße,


    Ingo

    Hallo,


    war auch mal in einer Hundeschule, in der man mir - als Hundeanfänger - gesagt hat, der Hund soll immer links


    Wäre im Alltag praktisch (für Rechtshänder) und ist in der Begleithundeprüfung obligatorisch usw.


    Halte das aber für absoluten Quatsch! (Diese komische Hundeschule haben wir auch bald gewechselt).


    Denn wenn ich in der Stadt unterwegs bin, soll Joschi von der Straße abgewandt laufen (an der Mauer-Seite).


    Habe ihm auch die Kommando "Rechts" und "Links" beigebracht, er wechselt dann hinter mir die Seiten.


    Wenn wir im Park spazieren, dann ann ist die linke Seite unsere Standardseite, aber eben nur dort.


    Liebe Grüße,


    Ingo

    Hallo,


    das klingt nach einem Kontrollverhalten, hatte Joschi auch mal (er ist jetzt 15 Monate alt). Ich habe ihn einfach immer konsequent ignoriert - kein Anschauen (!), kein Ansprechen, kein Anfassen, dann wurde es ihm zu blöd, mir zu folgen.


    Und wir haben in unserer Wohnung einen kleinen Bereich, in den er nicht hineindarf und wo er mich auch nicht sieht (hinter einer Bücherwand). Das hat auch gut geholfen. Wenn ich dahinter verschwinde, geht er auf einen seiner Schlafplätze.


    Liebe Grüße,


    Ingo

    Hallo,


    das Problem hatte ich auch mit Joschi - wir waren erst in einer Hundeschule, wo anfangs immer gespielt wurde, jetzt machen wir Dogdance und Obedience, da wird auf dem Platz überhaupt nicht gespielt und Joschi akzeptiert dies mittlerweile.


    Anfangs war es schrecklich. Ich war Luft, er hat gebellt, in die Leine gebissen, sich auf dem Boden gerollt usw.


    Wie ich geübt habe: Bin mit Joschi oft zu einer Hundewiese gegangen und habe ihn im Abstand hingesetzt und nicht zu den anderen Hunden gelassen. Andere Hunde bedeuten nicht, dass er hinrennen und spielen darf. Das musste der erstmal lernen. Hat mehrere Monate gedauert.


    Und auf dem Hundeplatz war erst noch das Halti dran. Das brauchen wir aber jetzt nicht mehr. Nach dem Training wird auch nicht gespielt, sondern nur gearbeitet. Das hat Joschi jetzt verstanden.


    Liebe Grüße,


    Ingo