Beiträge von sorcha

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    Was also kann man tatsächlich tun, wenn man direkt mit soetwas konfrontiert wird?
    Wer ist wann der richtige Ansprechpartner?

    Ich würde vermutlich sämtliche Behörden informieren, die mir einfallen. Polizei, Ordnungsamt, Finanzamt. Wer sich dann tatsächlich drum kümmert, können die unter sich ausmachen.
    Wenn ich ganz kaltblütig wäre (keine Ahnung, ob ich das wäre, in so ner Situation), würd ich mich naiv stellen und versuchen, soviele Infos wie möglich herauszubekommen. Ob sie vielleicht bald wieder Welpen hat, man hat ne Freundin, die sucht auch.... ob sie zufällig auch andere Mixe/Rassen hat oder bekommt.... ob man sich was "wünschen" kann... halt alles, was eindeutig zu nem Vermehrer passt. Wobei mir dabei wahrscheinlich schlecht werden würde.. aber dann hat man wenigstens schon ein paar Infos an der Hand, so dass einen die Behörden nicht wegschicken können.

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    Warum? Woher weißt du, dass die Käufer nicht gut ausgewählt werden in einem solchen Fall? Die Welpen solcher "Zufallswürfe" können dennoch gesund sein, und auch optimal medizinisch versorgt und liebevoll aufgezogen werden.

    Das glaubst du doch in diesem konkreten Fall hoffentlich selber nicht: :???:

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    Und dann kams: Die Frau sagte zu mir: entweder du nimmst sie heute mit oder nicht. Heute abend kommt noch wer und dann ist sie sicherlich weg. Die muss heute weg, sagte sie.


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    Bei all den TS-Hunden weiß auch niemand, wo sie herkommen, wer die Elterntiere sind. Dann dürfte man auch keinen Hund aus ´dem TS aufnehmen.

    Ja, auch beim Tierschutz sollte man die Augen auf halten und sich genau informieren. Wenn man das tut, unterstützt man die Tierschutzorganisation oder das Tierheim, nicht aber einen geldgierigen Vermehrer.

    Ich versteh es nicht. Wenn man sich ein Auto kauft, und sei es ein gebrauchtes, informiert man sich wie selbstverständlich, über Marke und bekannte Marotten, guckt sich andere Autos an, ggf auch andere Händler, macht eine Probefahrt, guckt auf den Kilometerstand und lässt das Auto vielleicht sogar in einer Werkstatt überprüfen. Da wird jeder sofort hellwach, wenn einem ein zu billig erscheinendes gutes Auto, jung = niedriger Kilometerstand, mit der Aussage "ich verkauf das für den Nachbarn" + "das muss heute noch weg, Sie müssen das sofort kaufen, in bar" angeboten wird, da muss ja was kaputt sein.
    Wieso funktioniert diese vernünftige Gedankenkette bei einem Lebewesenkauf nicht?!

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    Naja, was ich nach dem Master machen werde, kann ich natürlich noch nicht so genau sagen. Da ich Bio studiere und die Möglichkeiten im freien Markt gerade in der Ökologie durchaus beschränkt sind, kann ich mir gut vorstellen, in der Forschung zu bleiben, sprich, als wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Uni zu arbeiten. Das würde dann erst mal Promotion bedeuten...

    Dann würde ich mir nur überlegen, was du machen willst/kannst, wenn du 8-9 Std täglich arbeitest, und der Hund nicht mit kann - was in Bio ja wahrscheinlich ist, je nach Bereich, oder? Meines Wissens nach macht man gerade im Biobereich/im Labor auch häufig Überstunden. Kannst du dir eine HuTa oder einen festen Gassigeher leisten? Kannst du ihn woanders unterbringen? Etc. Ansonsten finde ich deine Überlegungen schon ganz gut ;)

    Bei einem Umzug musst du mit einrechnen, dass du dem Hund unter Umständen die Stubenreinheit nochmal beibringen musst. Hunde lernen ortsbezogen, dh wenn er bei dir stubenrein ist, heißt das nicht unbedingt, dass er es in einer neuen Wohnung auch ist.

    Und hast du schon eine Idee, was du nach dem Master machst? Wohin mit dem Hund, wenn du arbeitest?

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    aber ich hab garnicht mit bekommen das der rütter davon gesprochen hat... ich hab ihn nur von jagttrieb reden hörn :???:


    Das hat er nur kurz erwähnt, als er der Besitzerin gesagt hat, was er jetzt tun wird (bösen Radler spielen), und wie der Hund vermutlich reagieren wird (aufhören zu jagen/zu ihr laufen), und was sie dann tun soll (ihn trösten und bemitleiden, um das Angstgefühl vor dem wehrhaften Radfahrer zu bestärken).

    Brine, ich glaube, du hast das tatsächlich falsch verstanden, vielleicht erinnert es dich an andere Threads, die es ja wirklich zuhauf gibt? Ich finde das hier nämlich sehr moderat, im Gegensatz zu manch anderen Fehden hier im Forum ;)

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    Entweder ein Welpe aus guter Zucht ob VdH oder etwas anderes, mit gesunden Eltern und allen empfohlenen Test, um gesunde Welpen zu gewährleisten oder ein Welpe oder älterer Hund aus dem Tierschutz oder TH. Das ist das richtige und vernünftige, den Tieren zu liebe.


    Genau so meine ich das auch. Und solch ein Welpe kann nun mal nicht soo billig sein. Minus will keiner machen.

    Der Chip nennt sich Erziehung :gut:
    Nein, im Ernst, bringe deinem Kleinen Ruhe bei, dass er sich entspannen kann und soll bei dir, vor allem drinnen. Achte darauf, dass du ihn jederzeit aus aufgedrehter Aktivität herausholen kannst. Dann brauchst du wohl keine Angst haben.

    Du sprichst mir aus der Seele :gut:

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    Welche Diskussion denn? Sind Tiere die privat verkauft werden nicht so gut? Die Verkäuferin meint die Elterntiere sind HD - ES frei und die welpen gechipt und geimpft.ich werde mir natürlich alles schriftlich zeigen lassen und dann auch bezüglich entwurmung fragen.

    Welche Zuchstätte ist es denn?
    Es kommt drauf an, wie man "privat" meint. Privat als Gegensatz zu gewerblich ist gut, denn Zucht sollte immer das Hobby sein, und nicht den Lebensunterhalt einbringen, das geht zu Lasten der Tiere.
    Bei privat im Sinne von "keine Zucht", bzw. kein Verband ist Vorsicht angebracht, dort würde ich nicht kaufen. Wenn der Verkäufer nicht dem VDH angeschlossen ist, sollte er zumindest in einem seriösen Dissidenzverband sein, wie man die erkennt, ist allerdings ein wenig schwieriger.
    Hier sind gute Seiten, die sagen, worauf du unbedingt achten solltest:
    http://www.vdh.de/wie-finde-ich-…n-zuechter.html
    http://www.drc.de/zucht/welpenkauf.html