Beiträge von Maus1970

    Auch hier bleiben die deppen mal kurz im Auto. Meistens mit meinem Mann weil der nie Bock hat mit rein zu gehen. Manchmal trennen wir uns weils dann schneller geht. :ka: und wenn ich 2,3 Kleinigkeiten brauche geh ich halt schnell. So what. Wobei uns auch schon jemand die heckscheibe einschlagen wollte und mein Mann das komplette Gespräch mit bekam dank Fahrersitz und offenem fester. War den beiden höchst peinlich als das Auto plötzlich fragen stelle |)

    Etwas ähnlich kurioses habe ich auch einmal erlebt. Auf dem Rückweg nach Hause ist mein Mann auch kurz 2,3 Teile einkaufen gegangen, weil es auf dem direkten Rückweg vom Spaziergang nach Hause lag. Das Auto war durch die Klimaanlage gut herunter gekühlt. Damit sich niemand Sorgen macht bin ich mit Till im Auto geblieben und habe auf dem Beifahrersitz gesessen, während Till im Kofferraum in seiner Box lag.

    ich bemerkte dann, daß jemand hinten am Wagen war und nach Till gesehen hat. Ich bin ausgestiegen und habe höflich gefragt ob es ein Problem gäbe, da ich vermutet hatte, daß ich nicht gesehen worden bin. Die Person sieht mich aus dem Auto aussteigen und fragt mich doch allen ernstes wie ich meinen Hund im Auto lassen könne, ob ich nicht wisse wie heiß es da drinnen werden würde. :shocked: :wallbash::wallbash::wallbash: Ähm, ja ich saß mit drinnen....... Das war so bizzar, daß es schon fast wieder lustig war. :lachtot:

    LG

    Franziska mit Till

    Hier ein Bild aus einem Video bei YouTube. Es zeigt das Training einer Staffel, die auch in Einsätze geht.

    Der Hund geht hier ungesichert auf die Straße, ohne dass jemand Einblick in die Straße hat. Die Hecke rechts ist höher als die Person. Flanker / Helfer ist auch keiner da.

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    Der Hundeführer kann erst in die Straße einblicken als der Hund schon fast auf der anderen Seite ist. Das ist jetzt natürlich ein Beispiel wie es NICHT sein soll !

    Grüße Bernd

    Ja, so soll es definitiv nicht sein.

    Solche Situationen lösen wir, in dem der Hund vor dem Bordstein ins "Sitz" geschickt wird, der Hundeführer soweit vorgeht, daß er die Kreuzung einsehen kann und dem Hund dann das Kommando zum Weiterarbeiten gibt, wenn er sich vergewissert hat, daß die Kreuzung gefahrlos passiert/gearbeitet werden kann.

    Till arbeitet sehr gerne an möglichst langer Leine. Offensichtlich mag er den größeren Bewegungsfreiraum. Allerdings variiere ich die Leinenlänge Situationsabhängig sehr stark. Angepasst an die Umgebung, den Trail und die Bedürfnisse des Hundes.

    Till kann also mit Beidem sehr gut umgehen. Um Beeinflussung durch den Hundeführer zu vermeiden trailen wir in aller Regel Blind oder Doubleblind.

    LG

    Franziska mit Till

    Mich würd ja interessieren, wie lange es etwa gedauert hat, bis sich die Auswirkungen des MTs auf eure Hunde bemerkbar gemacht haben?

    Also, wie lange ihr regelmäßig getrailt habt, bis euch die Veränderungen aufgefallen sind?

    Wir sind ja auch noch ganz neu beim Thema und sind aktuell noch am Gucken, ob das für Carlo überhaupt eine sinnvolle Art der Beschäftigung ist. Wir waren vor Corona drei oder vier Mal trailen, wobei sich das Problem aufgetan hat, dass er zu motiviert war, sich reingestresst hat und wir dann noch tagelang Spaß mit dem Stressabbau und erhöhter Reaktivität hatten.

    Dann gabs ja die lange Corona-Pause und vor zwei Wochen waren wir wieder trailen. In Absprache mit der Trainerin sind wir erst kurz vor Ende zur Gruppe gekommen, Herr Hund wurde vorher gefüttert und die Belohnung war auch kleiner und nicht so das übergeile Zeug.

    Seiner Motivation hat das keinen Abbruch getan, er war super fokussiert und im Lauf seiner drei kurzen Trails ist er immer ruhiger geworden. Er war zwar am nächsten Tag wieder ein wenig reaktiver, aber nicht so extrem. Wir probieren es jetzt mal so mit der entstressten Variante weiter, wenn es für ihn aber weiterhin zu viel ist, werden wir das Trailen wohl vorerst doch wieder lassen...

    Bei Till haben sich die Auswirkungen sehr schnell gezeigt. Schon vom ersten Training an zeigte sich, wie sehr ihn diese Aufgabe zufrieden macht und mit welcher Leidenschaft er dabei ist.

    Bei Mantrailing hatten wir nie das Problem, daß er sich zu sehr hineingesteigert hat.

    Vom Training anderer Dinge, wie Tricks oder neuen Kommandos kenne ich das von dir beschriebene Phänomen mit dem Futter auch sehr gut. Till erleichtert man das Erlernen ebenfalls sehr, wenn die Belohnung dabei nicht zu hochwertig ist. Seiner Motivation tut das ebenfalls keinen Abbruch. Er ist dann so darauf fixiert die Belohnung haben zu wollen, daß es ihm schwer fällt sich darauf zu konzentrieren, was ich ihm zeigen möchte. Wenn er die Dinge dann kann und nur noch abzurufen braucht, kann die Belohnung wieder hochwertiger sein.

    LG

    Franziska mit Till

    Hallo liebe Spürnasen :winken:

    Wir suchen grade das richtige Hobby für Hund & Halter und schauen uns demnächst auch Mantrailing an :applaus:

    Dabei sucht der Hund ja sehr eigenständig - merkt ihr davon auch etwas im Alltag, dass eure Hunde zum Beispiel beim Spaziergang eigenständiger werden?

    ich merke davon nix. Ja, sie hat generell schon Jagdtrieb, ist aber sehr führig und gehorsam dabei. Ich kann sie von Wild abrufen. Ich merke schon mal, dass sie eine Spur in der Nase hat, da reicht aber schon, wenn ich sie kurz anspreche, wenn ich das überhaupt tun muss.

    Ich bemerke eher das Gegenteil. Till hat ebenfalls definitiv starken Jagdtrieb. Durch das Mantrailing hat er, nach meiner Beobachtung, sehr gut gelernt ihn sinnvoll und vor allem gemeinsam mit mir auszuleben. Außerdem verschafft es ihm sehr viel Ausgeglichen- und Zufriedenheit, weil er seiner Veranlagung entsprechend gemeinsam mit mir arbeiten darf und dabei auch noch sehr viel Lob und Anerkennung erfährt.. Für ihn ist das, glaube ich, ein wenig so als würde man ihn für das Essen leckerer Torte auch noch mit Schokolade belohnen. :lachtot:
    Ich habe nur sehr positive Auswirkungen des Mantrailings auf Tills Entwicklungen bemerkt.

    LG

    Franziska mit Till

    12 Wochen ist schon sehr jung für einen Welpen um zu verreisen. ( von der fehlenden Impfung einmal abgesehen ) Prinzipiell sollte man bedenken, daß ein Welpe schon noch einmal etwas kaputt macht. Beispielsweise durch anknabbern. Sie müssen solche Dinge einfach noch lernen. Ebenso sind Hunde in diesem Alter selten zuverlässig stubenrein. Im Hotel oder Ferienapartment kann das schnell zu einem Problem werden. Im eigenen Ferienhaus, kann man da selbst abschätzen ob man das möchte. Ich würde so etwas wirklich auch sehr vom Welpen abhängig machen. Manche Welpen kommen sehr gut damit klar, Für andere wäre es eine Überforderung.

    Was die Temperaturen im Sommer in Griechenland angeht, so denke ich muß man den Hund diesbezüglich definitiv immer gut im Blick haben. Sowohl in Hinblick auf Hitzschlag als auch auf Sonnenbrand.

    Allerdings habt ihr durch die direkte Strandlage ja durchaus die Möglichkeit den Hund immer mal wieder zwischendurch ins Haus zu bringen und ihn später wieder zu euch zu holen, wenn ihr den Tag am Wasser verbringt.

    LG

    Franziska mit Till

    noda_flake

    Es freut mich sehr für euch, daß Cali sich so toll entwickelt und ihr etwas gefunden habt, bei dem er mit voller Leidenschaft dabei ist. Da geht einem immer das Herz auf, wenn man seinen Hund dabei beobachten darf, oder? Offensichtlich habt ihr das Richtige für euch gefunden. :gut:

    Bei Till war der Anfang sehr ähnlich wie bei euch, ebenso die Leidenschaft. Heute ist er 9 Jahre alt und es hat sich nichts daran geändert. :lol:  :gut:

    Das warten im Auto wird er auch noch lernen. Die Idee mit der eigenen Box halte ich für sehr gut. Alles, was ihm hilft zwischen den Trails zu entspannen und zur Ruhe zu kommen ist in dieser Situation, denke ich, wichtig für ihn.

    LG

    Franziska mit Till

    Ich werfe mal ein ziemlich langweiliges Video von uns ein. Nicht einschlagen beim schauen....aber vielleicht seht ihr ja auch was anderes als ich


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    Ich finde das Video ganz und gar nicht langweilig. Ich finde es interessant zu sehen wie intensiv und mit welcher Freude Kasper die Gegend abscannt. Seine Körperhaltung erinnert mich dabei sehr an Till. Bei ihm sieht das sehr ähnlich aus.

    LG

    Franziska mit Till

    Da wir eine private Gruppe sind, dürfen wir leider immer noch nicht wieder trainieren. :verzweifelt:

    Deshalb durfte Till in der letzten Zeit immer mal wieder sein Herrchen suchen. :D

    Da somit niemand da war, der mein Flanker hätte sein können, waren diese Trails automatisch Double Blinds.. Heute haben wir wieder getrailt. Till war sehr engagiert und sicher. Eine besondere Schwierigkeit war, daß wir direkt vor der Haustür gestartet sind. Dort ist mein Mann natürlich zuvor mehrmals lang gelaufen. Till mußte also gleich zu beginn alte von neuen Spuren unterscheiden. Dabei habe ich festgestellt, daß Till solche schwierigen Startsituationen offensichtlich entgegenkommen. Er ist sehr gut in den Trail gekommen. Alle Kreuzungen und Abzweigungen hat er sicher gearbeitet und war recht schnell unterwegs. Zwischendrin hat mein Mann einfach einmal die Straßenseite gewechselt- Ohne ersichtlichen Grund und ohne, daß dort eine Abzweigung oder ähnliches war. Till hat den Abgang also finden müssen, ohne daß ihm etwas angezeigt hat, daß eine Entscheidung ansteht, wie es zum Beispiel eine Kreuzung tun würde. Obwohl wir mittlerweile lange nicht mehr in der Gruppe trainieren durften, war ich von seiner Arbeit heute wirklich begeistert. Zu dem war er sehr klar in seiner Kommunikation mit mir. Ich wusste zu jeder Zeit was er gerade tut, was er sich gerade erarbietet. :bindafür:

    LG

    Franziska mit Till

    B