Um auf die Ausgangsfrage zurückzukommen: dieser Antagonismus ist mir auch ein ewiges Rätsel.
Ich sehe darin, Hunde oder andere Tiere sorgsam zu züchten, also ihnen und ihren "Familien" ein möglichst gutes Leben und dem Nachwuchs einen optimalen Start zu bieten, nichts anders als nachhaltigen, langfristigen Tierschutz. Was, finde ich auch "der Tierschutz" anerkennen sollte, statt Fronten aufzubauen, wo eigentlich keine sind.
Und dass es daneben Menschen gibt, die denen helfen ,denen dieser optimale Start leider versagt geblieben ist, finde ich ebenfalls ganz toll und anerkennenswert.
Und da bekanntlich ohnehin nicht jeder Hund in jede Lebenssituation paßt, sehe ich auch die Konkurrenz nicht, die da oft künstlich heraufbeschworen wird - sondern eher einen berechtigten Platz für beides nebeneinander.
Ganz genau so sehe ich es auch:
Der Tierschutz hilft den Hunden die heute Hilfe benötigen, versorgt werden müssen und ein liebevolles zu Hause brauchen.
Der Züchter sorgt dafür, dass die nächste Generation Hunde so gesund an Leib und Seele aufwächst wie nur irgend möglich
In meinen Augen beides Tierschutz der an zwei verschiedenen Enden anknüpft.
In meinen Augen muss, sollte und darf es da keine gegenseitigen Animositäten geben. Für mich ist nichts von Beiden besser oder schlechter als das Andere. Wünschenswert wäre es, in meinen Augen, zu überlegen an welchen Punkten man sich verknüpfen und gegenseitig unterstützen kann um noch mehr für die Tiere zu erreichen.
Schwarze Schafe gibt es bei beiden in gleicher Anzahl und egal ob Welpe vom Züchter oder Hund aus dem Tierschutz. Bei der Hundeanschaffung heißt es in beiden Fällen: "Augen auf und Verstand an°
LG
Franziska mit Till