Ich find die Diskussion nach wie vor immer noch bereichernd.
Mir sind die Begriffe so egal, wie, welche von 800 Zeckenarten sich gerade an meinem Hund festgesaugt hat.
Manchmal kommt es mir so vor, als wird demnächst ein Numerus Clausus aufgestellt bei der Hundehaltung.
Zurück zum Wort "Korrektur" - wer hat das denn erfunden?
Die Laien, die ihren ersten Hund "aus dem Bauch raus erziehen" und sich im Rahmen eines Hobbys dann zusätzlich informieren?
Nö, der Laie sagt ganz einfach: "Wie kann ich meinem Hund beibringen, dass er....?"
- nicht wegläuft, nicht an der Leine zieht, Sitz macht, nicht zuviel bellt etc.
Wer hat sich denn dann den Schmarrn mit dem Wort "Korrektur" überhaupt ausgedacht?
Diejenigen, die einem die Leinenkorrektur oder eine Korrekturhalsung andrehen wollen.
Und warum?
Weil dieser Begriff ein Freibrief ist für jeden Mist, den ich mit einem Hund veranstalte, damit er so tut wie ich mir das vorstelle. Ich sag nur: "Kscht-Bang"
Fragt sich also, wer hier der Dummschlumpf ist bei dem Spiel.
Diejenigen, die angeblich Fachleute sind und Ahnung haben - und dafür einen "Nicht-Fachbegriff" in die Welt setzen.
Oder die anderen - weil sie Hilfe suchen, wenn sie ihrem Hund was beibringen möchten.
Wenn es normal läuft, braucht kein Mensch Wissen über Lern[b]theorien, weil er:
a) selbst ständig in einem Lernprozess ist und weiß, wie er am einfachsten lernt, damit etwas sitzt
b) es ihm selbst am meisten Spaß macht, wenn ein positives Feedback erfolgt, man ein Erfolgserlebnis hat.
Dabei ist es völlig egal, ob man ne gute Note oder den FS bekommt, jemandem eine Freude macht oder beim Tennisspielen den Ball trifft.