Beiträge von Maus1970

    Warum muss man eigentlich immer in Schubladen und in schwarz/weiß denken. Das Leben ist doch nun mal bunt und Hunde und Halter sehr verschieden. Da kann es doch d e n einen, richtigen Weg nwohl kaum geben.
    Wichtig ist es doch mit seinem Hund ein gutes Team zu werden und s e i n e n Weg zu finden.
    Was ich w e i ß ist das i c h bei meinem Hund mit klaren Ansagen nichts werden würde, weil er als Jagdhund zu sehr darauf geprägt ist für Freude auch mal etwas zu ertragen und ich mit klassischen Konditionieren und den klassischen Lerntheorien bisher sehr gut gefahren bin.
    Was nicht bedeuten muss, dass es bei anderen auch so sein muss. Aber "verkehrt" können sie auch nicht sein.

    LG

    Franziska mit Till

    Unser Beagle Rüde heißt Till. Wobei es eine lustige Geschichte dazu gibt wie er zu diesem Namen kam.
    Als wir ihn mit 5 Wochen kennengelernt und uns für ihn entschieden haben, sagte uns der Züchter er bräuchte einen Namen mit A. Spontan haben wir uns für Anton entschieden.
    Als wir ihn dann mit 8 Wochen abgeholt haben sagte uns der Züchter, dass es nur ein kleines Problem gäbe. Anton würde nun Till heißen. Natürlich fragten wir nach dem Warum. Er erklärte, dass er und seine Frau den Zwinger von ihrer, vor etwa 6 Monaten verstorbenen Mutter, weiterführen würden und Tills Wurf der erste ist der unter seiner Frau als Zwingerinhaberin geboren wurde. Deshalb gingen sie davon aus, dass es, da ihr erster Wurf, ein A-Wurf sein müsste. Als er dann beim Zuchtwart die Papiere beantragt hat, wurde ihm am Telefon erklärt, dass es ein T-Wurf ist weil der Zwinger weiter geführt wurde. Also musste er sich spontan 7 Namen mit T ausdenken. Na, ja herausgekommen ist dabei ... Till. ;)

    Mein erster Hund hieß Gino und war ein Golden Retriever. Den Namen hatte er schon vom Züchter.

    LG

    Franziska mit Till

    @ Srinele
    Warum möchtest du denn gerne weniger über das Futter arbeiten? Was stört dich daran?
    Ich habe einen Beagle der, rassetypisch, sehr sehr gerne frisst. Dem entsprechend arbeite ich bei ihm viel über Futter, weil es eben das ist was er liebt und ihn motiviert. Mich persönlich stört das nicht.
    Entscheidend ist doch, in meinen Augen, daß man eine Belohnungs- oder Bestätigungsform findet die dem Hund aufzeigt, daß ihn das gewünschte Verhalten an sein Ziel bringt oder zumindest lohnend ist.
    Bei meinem Hund ist das nun einmal in vielen Situationen, aber nicht in Allen, eine Belohnung durch Futter. Ich denke mir einfach dann ist das halt so. Deshalb würde es mich interessieren warum du es gerne ändern würdest.

    Da mein Hund rassetypisch recht eigenständig und ein vollblutjäger ist war mir schon sehr wichtig, daß er sich draußen gut an mir orientiert. Im wesentlichen habe ich darauf geachtet, daß er einen bestimmten Radius einhält, Aufmerksamkeit auf mich mit Futter belohnt und ein "Anschaukomando" aufgebaut.
    Allerdings habe ich bei meinem Hund das Glück, daß er, rasseuntypisch, schon eine Portion "Will to please" mitbekommen hat. Der größte "Schatz" den ich diesbezüglich bei ihm habe ist jedoch die Tatsache, daß er sehr gerne mit mir zusammenarbeit/ mit mir gemeinsam etwas tut und dabei für alles offen ist und alles ausprobiert sowie von seinem Charakter her ein Hund ist der sehr gerne aktiv ist und sich gerne bewegt und riesen Freude am gemeinsamen tun hat.
    Das habe/mache ich mir zunutze in dem ich draußen immer mal wieder zwischendurch mit ihm beschäftige.
    ( Einfach ein wenig herum toben/albern, Suchspiele, Apportieren, ein wenig "Waldagility" etc.)
    So hat er die Erfahrung gemacht, daß wir zusammen gemeinsam viel Spaß haben können und orientiert sich zwangsläufig gut an mir.

    LG

    Franziska mit Till

    Ich finde es auch absolut nicht in Ordnung wenn Hundehalter so ignorant sind und ihre Hunde auf Bitte hin nicht abrufen. Besonders wenn deren Hund wesentlich größer ist als der Hund dessen Halter um Rückruf bittet. Das die Themenstarterin den Hund beim aufstampfen mit dem Fuß aus Versehen getroffen hat ist zwar alles andere als toll, würde ich persönlich aber unter "Kann passieren" abbuchen. Ich meine der Husky muß dann ja schon ganz schön nahe an der Themenstarterin und ihrem Hund dran gewesen zu sein, wenn sie ihn beim Aufstampfen trifft.
    Wie es nun rechtlich aussehen würden wenn sie gezielt getreten hätte, kann ich leider nicht sagen.

    Aber ich finde es auch immer sehr schwierig zu entscheiden was man in solchen Situationen tun soll und bin mir da ehrlich gesagt auch häufiger unsicher.
    - Eigenen Hund von der Leine lassen? In manchen Situationen vielleicht das mittel der Wahl; aber wohl doch in den aller Wenigsten, denn letztendlich hat man seine Gründen den eigenen Hund angeleint zu haben und die sind ja nicht plötzlich gegenstandslos nur weil ein anderer Hund ankommt.
    - Den fremden Hund anleinen? Für die Hunde eine unagressive und friedliche Lösung. Nur müßte man da immer eine zusätzliche Leine parat habne, da sonst der eigene Hund frei laufen würde. Was wiederum zu Problemen führen würde. Außerdem kann man damit schnell massive Probleme mit dem Halter bekommen. (versuchter Diebstahl etc.
    - Blocken? Muß man sich trauen und können.
    -Hund anschreien, verscheuchen? Puscht den eigenen Hund auch mit hoch und belegt fremde Hunde negativ. Also auch ehre Kontraproduktiv.
    ...
    Ich finde das schon recht schwierig. Da mein Hund mit fremden Hunden absolut keine Probleme hat und fremde Hunde sehr sicher einschätzen kann und sich dem entsprechend verhält leine ich ihn in solchen Situationen in aller Regel ab und komme nur sehr sehr selten in solche Situationen.

    LG

    Franziska mit Till

    Zitat

    Ich finde so Plastikboxen genau so wenig gut wie Faltboxen im Auto. Sie sind selten sicher da sie kaputt gehen können oder der Hund fliegt gleich samt Box durchs Auto...

    Ich halte die Plastikboxen eigentlich für eine sehr sichere Alternative. Nach dem was ich gelesen habe sind sie schon robust und stabil. Von der Passform her sind sie so konzepiert, daß sie optimal in eine Limosine passen. (Für Kombis halte ich sie in der Tat, auf Grund ihrer Form, in der Tat her weniger geeignet) Hin und her fliegen können die Boxen da nicht, weil sie durch die Rücksitzbank gehalten werden.
    Ich versuche Morgen mal ein Foto zu machen auf dem man das ganz gut sehen kann. Ich habe jetzt leider keines da.

    LG

    Franziska mit Till

    Zitat

    Dein Glaube an das Gute im Menschen ehrt Dich :gut: Ist ganz ehrlich gemeint.
    Nur leider, leider ist das nicht immer die Realität :sad2:

    Ich wollte damit auch nur mal anregen darüber nachzudenken, dass es immer zwei Seiten einer Medaille gibt und nicht alles ist so offensichtlich, wie es manchmal scheint :smile:

    Da hast du schon recht. Das sehe ich auch so. Aber ich bin halt mal von Regelfall ausgegangen.

    LG

    Franziska mit Till

    Zitat

    Ja, ich bin Jogger. Und ja - wenn ein Hund nicht von mir ablässt wenn ich laufe und mich verfolgt - dann schubse ich ihn (je nach Hund auch sehr energisch) weg. Für manch einen Hundebesitzer sieht das dann nach treten aus.
    Aber ganz ehrlich? Wenn mein Hund andere Leute belästigt (egal ob Jogger oder nicht) , dann habe ich ihn so zu sichern das dies eben nicht passieren kann.
    Also sehe ich hier zumindest auch eine Teilschuld bei der Besitzerin/Pflegestelle.

    Meine Hündin läßt Jogger in Ruhe - und oftmals kommt eine positive Rückmeldung.
    Mein Pflegehund würde gern hinterher - also muß ich ihn entsprechend sichern! Punkt.

    Weiß einerw as der Jogger für Erfahrungen gemacht hat mit Hunden? Auch ein kleiner Hund kann beissen, und auch das tut weh!
    Das entschuldigt die Tat nicht. Aber ich finde es einfach nicht in Ordnung jetzt so zu tun als wäre es allein die Schuld des Joggers der mit voller Absicht einen kleinen Hund ermordet hat...

    Das ganze gehört in die Hände von Justizia. Nur die kann dann ermitteln was tatsächlich passiert ist, und eine (hoffentlich) angemessene Strafe finden.


    Das sehe ich genau so. :gut:

    LG

    Franziska mit Till

    Zitat

    Zu dem Vorfall an sich kann und möchte ich mich jetzt nicht äußern, ich war nicht dabei.

    Aber Deine Aussage wirft bei mir jetzt doch eine Frage auf. Warum wird von Vornherein davon ausgegangen, dass Hund und Halter Schuld an der Situation waren? Ich habe schon oft genug erlebt, dass Jogger, Radfahrer, Fußgänger etc. frontal auf Menschen mit Hund zu- und ganz dicht am Hund vorbeigelaufen sind, dass ich dachte: muss das jetzt sein, muss man sich dermaßen distanzlos verhalten, nur weil es ein Hund ist. Auch Hunde haben eine Individualdistanz, bei Menschen wären diese Leute nicht so dreist gewesen und dann heißt es wieder, sollte es zu einem Vorfall kommen, der Hund ist Schuld". Also, warum geht man bei einer Situation, die man nicht persönlich miterlebt hat, davon aus, dass immer Hund und Halter Schuld sind?

    Da hast du schon Recht. Aber es ist doch auch so, daß man im Regelfall dafür sorgt, daß der eigene Hund nicht so nahe an fremde Menschen herankommt, daß die ihn treten können, oder? Sollte jemand selbstgewählt so dicht an einem Hund vorbei laufen gehe ich mal davon aus, daß der ihn dann nicht tritt. Von daher bin ich mal davon ausgegangen, daß der Hund ausgebüchst ist. :smile:

    LG

    Franziska mit Till