Beiträge von Maus1970

    Es tut mir leid, daß es eurem Hund so schlecht geht.
    Leider wird dir hier wohl niemand helfen können, weil Ferndiagnosen über das Internet leider unmöglich sind.
    Ich kann dir nur raten dir so schnell wie möglich noch die Meinung eines zweiten Tierarztes einzuholen. Eventuell von einer Tierklinik.

    LG

    Franziska mit Till

    Zitat

    Mein Welpe ist jetzt fast 6 Monate alt und er würde wahrscheinlich elendig zugrunde gehen, wenn ich ihn 6-8 Stunden alleine lassen würde. Das wäre für ihn die absolute Hölle. Nie und nimmer kriegt jemand einen Welpen nach ein paar Wochen dazu, so lange problemlos alleine zu sein, ohne Mist zu bauen, zu kläffen, zu jaulen und alles vollzumachen, weil er noch gar nicht einhalten kann. Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich das auch ziemlich herzlos finde, so einen jungen Hund täglich so lange alleine zu lassen. Das geht gar nicht. Und mal eben so "dran gewöhnen" ist auch nicht drin, das kann Monate dauern und sitzt selbst dann manchmal nicht. Da verstehe ich nicht, warum man sich gegen einen erwachsenen Hund sträubt. Er muss ja nicht aus dem Tierheim sein, such dir doch einen von privat. Ich habe meine beiden auch von Leuten, die keine Zeit mehr hatten und sie nicht mehr behalten konnten.
    Die Goldi-Hündin war täglich bis zu 12 Stunden alleine und ist vor Fettleibigkeit fast geplatzt, und der Aussie war bis zu 8 Stunden allein und hat die Einrichtung zerlegt.

    Was macht ihr dann, wenn du nachmittags nach Hause kommst und die Nachbarn dir erzählen, dass dein Hund 8 Stunden am Stück gebellt und gejault hat? Was dann? Du musst trotzdem am nächsten Tag in die Schule.

    Meine beiden großen Hunde habe ich als erwachsene bekommen, und es ist einfach herrlich, wenn sie schon stubenrein sind, schon gelernt haben alleine zu sein und schon eine gewisse Erziehung haben. Nie mehr hole ich mir einen Welpen. Das ist so wahnsinnig viel Arbeit und kostet etliche Nerven. Ich muss jetzt noch (!!) jede Nacht wenigstens einmal mit ihm raus und tagsüber hält er höchstens mal 3-4 Stunden ein. Höchstens! Das würde ich dir zwar zutrauen, aber wie gesagt, es wird nicht klappen, ihn nach ein paar Wochen den ganzen Tag alleine zu lassen.


    Ich finde du wiedersprichst dir gerade ein wenig selber. Auf der einen Seite schreibst du wie schlecht es deinen Hunden ging als sie noch bei ihren Vorbesitzern waren und solange am Tag alleine bleiben mussten. Auf der anderen Seite sagst du, daß sie sich doch besser einen erwachsenen Hund auswählen sollte. In meinen Augen geht das aber am eigentlichen Problem vorbei. Denn auch für einen erwachsenen Hund sind 5 Tage die Woche 7-8 Stunden alleine bleiben, in meinen Augen, zu viel. Das schreibst du im fettmarkierten Absatz ja auch selbst.
    In sofern wäre es doch dann nahezu egal ob sie einen Welpen oder einen erwachsenen Hund wählt. Für beide wäre es nicht gut solange allein zu bleiben. Das Problem, daß hier, in meinen Augen, zunächst gelöst werden müsste wäre es eine Betreuung für den Hund während der Schulzeit zu finden. Dann wäre es auch kein Problem mehr einen Welpen aufzunehmen, wie die Themenstarterin es sich wünscht.


    LG

    Franziska mit Till

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    Ich frag mich grad ob ich im falschen Film bin!? Fremden KINDERN wird auf die Finger geschlagen, es ist in Ordnung wenn ein Fremder ein KIND anschreit damit es aufhört zu quengeln und dem eigenem KIND wird eins auf den Hintern gegeben wenn es bockt- aber wehe, wehe du erziehst deinen HUND nicht ausschließlich über positive Verstärkung, dann ist das Geschrei groß... Leute, merkt ihr's noch???

    Das sehe ich genau so. Wir Erwachsenen müssen Vorbilder sein. Auch und gerade bei den eigenen Kindern. Wir sollten ihnen vorleben wie man gewaltfrei Konflikte löst.

    LG

    Franziska mit Till

    Ich finde es schon sehr traurig, dass sich einige Erwachsene nicht anders gegen Kinder durchzusetzen wissen als ihnen einen Schlag auf die Finger zu geben.
    Ein einfaches, sofortiges festhalten oder herausnehmen der Hand die in die Tasche will zusammen mit einem enerigschen "Nein" hätte in dieser Situation den gleichen Effekt.
    Allerdings finde ich es auch absolut nicht in Ordnung, wenn Mütter in solchen Situationen nicht die Verantwortung für ihre Kinder übernehmen.

    LG

    Franziska mit Till

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    Gerade Beagle brauchen eigentlich den Freilauf, um ihrem Bewegungsdrang nachzukommen. Übers Feld flitzen, toben, und das täglich! Viele Leute verstecken sich hinter dem Argument: Das ist ein Beagle, der kann nicht freilaufen, da sie nicht bereit sind viel Arbeit zu investieren.

    Ich bin selber Studentin und noch recht jung und habe mir einen Hund angeschafft, aber bewusst einen ruhigen, der auch mal zufrieden ist wenns wenig Bespaßung gibt. Darum habe ich mich auch für einen älteren Hund entschieden, da konnte ich mir vorher den Charakter anschauen und gucken ob er zu meinem Leben passt. Nen Welpen kann man später ja noch bekommen wenn es besser in die Lebensumstände passt.

    Das kann ich nur bestätigen. Ich habe eine jungen Beagle der mit 8 Wochen bei uns eingezogen ist. Er ist wirklich ein Engel und absolut unkompliziert. Ich kann ihn von Wild und Wildspuren abrufen. Aber er ist definitiv kein Hund der nebenher läuft sondern der beschäftigt werden will.

    LG

    Franziska mit Till

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    Ich finde die Eingewöhnungszeit zum Alleine bleiben viel zu kurz für einen Welpen.
    Gibt genug Hunde die erst mit ca. 8 Monaten einige Stunden alleine bleiben können, mein Rüde konnte erst mit 7 Monaten vier Stunden entspannt daheim bleiben.
    Wenn man nicht ein paar Monate Zeit für einen Welpen hat, sollte man wirklich zu einem älteren Hund tendieren.
    Klar ist ein Welpe schön, aber es ist wie ein Baby welches man eine lange Zeit nicht unbeaufsichtigt lassen kann.
    Zur Rassewahl wurde schon einiges genannt. Ich finde auch dass es geeignetere Rassen gibt und auch die "leichteren" Rassen nicht zu unterschätzen sind.
    Ich kann dir nur ans Herz legen dich bei verschiedenen Tierschutzorgas zu erkundigen, da sitzen auch viele kleinere Hunde die noch mit ca. 1 - 3 Jahren ziemlich jung sind ;)

    Oder eben für einen Welpen eine Betreuung organisieren. Da ich 6-7 Stunden tägliches alleine bleiben prinzipiell für sehr viel halte würde ich diese Alternative so wie so bevorzugen.

    LG

    Franziska mit Till

    Klar, kann ich verstehen warum du die 2erRasse so toll findest. :D
    Schön, daß du dich, was die Rasse betrifft, beraten lassen möchtest. :gut:
    Aber bitte, bitte tue es deinem Hund nicht an solange allein bleiben zu müssen. Du hast ja noch ein Jahr Zeit dich umzuhören wer deinen Hund betreuen kann während du in der Schule bist.

    LG

    Franziska mit Till

    Hallo holly17!

    Ich habe selbst sein 2,5 Jahren einen kleinen Beagle zu Hause und er ist mein absoluter Traumhund und wir sind total glücklich mit ihm.
    Hier sind schicke ich dir mal zwei Links von Threads in denen ich ein wenig von ihm und unserem Leben berichte.

    https://www.dogforum.de/erfahrungsaust…Beagle&start=70

    https://www.dogforum.de/till-unser-son…or-t137388.html

    Trotzdem würde ich dir nicht zu einem Beagle raten. Das hat folgenden Grund. Ein Beagle braucht nicht nur Auslauf und Spielen, sondern vor Allem auch viel zielgerichtete Arbeit (und natürlich viel liebevolle Konsequenz).
    Das ist ein sehr großes Gesamtpaket mit dem "Hundeanfänger" dann häufig schlicht weg überfordert sind. Da ist es sinnvoller sich zunächst einen Hund auszuwählen der auf Grund seiner rassetypischen Eigenschaften weniger ersthafte Arbeit braucht und mit Auslauf und Spielen zufrieden ist. Denn gerade beim ersten Hund muß man erst lernen Hunde wirklich zu verstehen. Sich dann auch noch in ernsthafte Arbeit mit dem Hund einzufinden ist sehr sehr viel. In deinem Leben wird sich in den nächsten 15 Jahren, die dein Hund hoffentlich lebt, noch vieles ändern. ( Studium? Ausbildung?, Umzug? eigene Familie/ Kinder? ), Von daher macht es in deinem Alter einfach Sinn einen Hund auszuwählen der nicht so hohe Ansprüche an Auslastung und Arbeit stellt. So kannst du sicherstellen, daß du deinem Hund auch in Zeiten großer Veränderungen in deinem Leben gerecht werden kannst.
    Verstehe mich bitte nicht falsch. Es geht also absolut nicht darum, daß ich dir nicht zutraue dauerhaft die Verantwortung für einen Hund zu übernehmen und dich für zu jung halte, oder glaube, daß es dir nicht ernst ist.

    Was Rasseberatung angeht bin ich nicht besonders firm, aber ich weiß, das die D:O:G:S Hundeschulen von Martin Rütter kostenlose Rasseberatung anbieten. Bestimmt gibt es da eine Hundeschule auch in Berlin an der du dich zur Rasseberatung anmelden könntest.

    6-7 Wochen sind schon eine gute Zeit für einen Welpen um in seinem neuen zu Hause anzukommen und eine Bindung zu dir aufzubauen. Allerdings finde ich es für einen Hund definitiv zu lang wenn er täglich 6-7 Stunden alleine bleiben muß. Besonders für ein junges Tier. An deiner Stelle würde ich schauen ob du da nicht eine Betreuung für deinen Hund, für die Zeit die du in der Schule bist, organisieren kannst.
    Was das stubenrein werden angeht gibt es große Unterschiede. Meiner war mit 8 Wochen komplett stubenrein. Es gab vielleicht 4-5 mal ein Malheur. Beim letzten war er noch keine 12 Wochen alt. Das lag daran, daß er von seiner Wurfkiste aus jederzeit selbständig in den Garten konnte. So hat seine Mutter ihm gleich beigebracht wie das so funktioniert. Andere Hunde brauchen da länger.

    LG

    Franziska mit Till

    Die Geschichte ist zwar ein wenig OT, hat aber mit Hundenamen zu tun, und ich finde sie recht lustig. Deshalb möchte ich sie gerne erzählen.

    Mein Hund heißt Till. Vor einiger Zeit habe ich beim Spazierengehen ein älteres Ehepaar getroffen, daß Hunde gerne möchte und meinen Hund niedlich fand. Wir haben uns eine Zeit lang unterhalten. Till lief frei und blieb in meiner Nähe. Als ich weiter wollte rief ich meinen intensiv schnüffelnden Hund mit seinem "Superwort". Bei uns ist das "Pronto" Wenn ich das rufe benutze ich es immer ohne seinen Namen vorweg zu rufen. Rufe also nur "Pronto". Darauf hin die Frau ganz aufgeregt zu ihrem Mann: "Jetzt weiß ich wieder wie der Hund heißt: "Pronto" :D

    LG

    Franziska mit Till