@ Srinele
Warum möchtest du denn gerne weniger über das Futter arbeiten? Was stört dich daran?
Ich habe einen Beagle der, rassetypisch, sehr sehr gerne frisst. Dem entsprechend arbeite ich bei ihm viel über Futter, weil es eben das ist was er liebt und ihn motiviert. Mich persönlich stört das nicht.
Entscheidend ist doch, in meinen Augen, daß man eine Belohnungs- oder Bestätigungsform findet die dem Hund aufzeigt, daß ihn das gewünschte Verhalten an sein Ziel bringt oder zumindest lohnend ist.
Bei meinem Hund ist das nun einmal in vielen Situationen, aber nicht in Allen, eine Belohnung durch Futter. Ich denke mir einfach dann ist das halt so. Deshalb würde es mich interessieren warum du es gerne ändern würdest.
Da mein Hund rassetypisch recht eigenständig und ein vollblutjäger ist war mir schon sehr wichtig, daß er sich draußen gut an mir orientiert. Im wesentlichen habe ich darauf geachtet, daß er einen bestimmten Radius einhält, Aufmerksamkeit auf mich mit Futter belohnt und ein "Anschaukomando" aufgebaut.
Allerdings habe ich bei meinem Hund das Glück, daß er, rasseuntypisch, schon eine Portion "Will to please" mitbekommen hat. Der größte "Schatz" den ich diesbezüglich bei ihm habe ist jedoch die Tatsache, daß er sehr gerne mit mir zusammenarbeit/ mit mir gemeinsam etwas tut und dabei für alles offen ist und alles ausprobiert sowie von seinem Charakter her ein Hund ist der sehr gerne aktiv ist und sich gerne bewegt und riesen Freude am gemeinsamen tun hat.
Das habe/mache ich mir zunutze in dem ich draußen immer mal wieder zwischendurch mit ihm beschäftige.
( Einfach ein wenig herum toben/albern, Suchspiele, Apportieren, ein wenig "Waldagility" etc.)
So hat er die Erfahrung gemacht, daß wir zusammen gemeinsam viel Spaß haben können und orientiert sich zwangsläufig gut an mir.
LG
Franziska mit Till