Beiträge von Maus1970

    Da kann ich dich gut verstehen. Wenn er die Lunge nun gebraten frisst habt ihr da ja eine gute Lösung gefunden. Ansonsten würde ich da die Augen offen halten. Du weißt ja was er heute frisst. Wenn ihm Morgen einfallen sollte, daß er nun Dieses oder Jenes auch nicht mehr möchte würde ich dem einen Riegel vorschieben. Der Napf käme nach kurzer Zeit weg und nur das verschmähte Fressen bei der nächsten Mahlzeit wieder "auf den Tisch". Erst wenn das aufgefressen ist gäbe es bei mir mehr. Bei Barf ist das ja relativ schwer zu praktizieren, weil die Nahrung relativ schnell schlecht wird und man dann etwas Anderes geben muß. Dann müsstest du gegebenenfalls überlegen ob Barf für euch die richtige Ernährungsform ist; sollte sich die Fressenssituation negativ entwickeln. (Mit Trockenfutter und auch mit Nassfutter wäre das ja wesentlich leichter zu praktizieren.)

    LG

    Franziska mit Till

    Was die Rückrufübungen angeht möchte ich euch folgenden Tip geben:
    Es ist vollkommen normal, daß en 6,5 Monate alter Hund draußen noch nicht unter stärkster Ablenkung (Spiel mit anderen Hunden) abrufbar ist. Außerdem beginnt die Pubertät und Flegelphase. Es ist super, daß ihr überall mit ihr den Rückruf trainiert. Allerdings solltet ihr jetzt ganz stark aufpassen, daß ihr euch euren Rückruf nicht wieder kaputt macht in dem ihr ihn häufig in Situationen anwendet in denen euer Hund ihn noch nicht befolgen kann. Optimaler Weise trainiert man den Rückruf so, daß man ihn nur in Situationen anwendet in denen man sich zu 100% sicher ist, daß der Hund hören wird. Mit jedem mal wo euer Hund euren Rückruf nicht befolgt lernt er, daß man ihn auch getrost ignorieren kann. Denn es passiert ihm ja nichts schlimmes wenn er nicht hört. Je häufiger das vorkommt desto mehr verfestigt sich das beim Hund. Es ist also extrem wichtig, daß ihr den Trainingsstand eures Hundes richtig einschätzt. Ansonsten gilt die Devise: "Lieber noch drei Mal zu leicht als einmal zu schwer".
    Ihr solltet Hundepfeife und "zu mir" also nur dann anwenden wenn ihr genau wißt, in dieser Situation wird unser Hund hören und den Schwierigkeitsgrad nur ganz langsam steigern. Wenn euer Hund momentan nicht hört und auch nicht von selbst nachkommt wenn er mit anderen Hunden spielt und ihr weiter wollt, würde ich momentan den Hund weder rufen noch weggehen; sondern ihn einfach einsammeln und anleinen wenn es weiter gehen soll und weiterhin fleißig und konsequent in einfacheren Situationen den Rückruf trainieren und ausbauen.
    Wenn ihr Hunde kennt von denen du zuverlässig weißt, daß sie keinerlei Futteraggressionen haben kannst du den Abruf von fremden Hunden auch so üben in dem du ein besonders gutes Leckerli in die Hand nimmst, dich neben deinen Hund stellst, es ihm vor die Nase hälst und in dem Moment dein "zu mir" rufst in dem dein Hund sich dir und dem Leckerli zuwendet. Dann darf er es fressen. Das ist der Anfang bei dem der Hund lernen kann, daß es sich lohnt Herrchen oder Frauchen auch beim Spielen mit anderen Hunden auf dem Schirm zu haben. :D Später kannst du dann immer einen Schritt weiter zurück gehen. Wenn er soweit ist, daß er sich wirklich vom anderen Hund abwendet und zu dir kommt, laß ihn ruhig wieder zum anderen Hund hin damit der Abruf nicht immer das Ende des Spaßes bedeutet. Wenn du weiter willst leine ihn weiterhin einfach an und gehe.

    LG

    Franziska mit Till

    Prima, das ihr jetzt einen guten Weg gefunden habt wie dein Hund die Lunge, die nun mal mit im Fleischpaket ist, doch noch gerne frisst.
    Ich würde auch zwischen generellem Mäkeln und der ein oder anderen Abneigung unterscheiden wollen. Wenn mein Hund beim Fressen die ein oder andere Abneigung hat kann ich gut damit Leben. Das muß es dann halt nicht unbedingt geben. Beim Mäkeln wäre bei mir allerdings Schluß. Da würde ich auch das Futter nach kurzer Zeit wegnehmen und zur nächsten Mahlzeit wieder hinstellen. Ich denke das Problem kann manchmal sein das Eine von dem Anderen zu unterscheiden. Außerdem kann sich, die eine oder andere Abneigung zu haben auch schleichend zur Mäkelei entwickeln. Der Hund zieht dann immer engere Grenzen bei dem was er fressen möchte oder nicht. Da heißt es dann von Seiten des Halters eingreifen und konsequent sein.

    LG

    Franziska mit Till

    Ich würde auch ausprobieren wie es ist wenn dein Hund mit bei dir im Schlafzimmer schläft. Zumindest bis er ganz bei dir angekommen ist. Man darf nicht vergessen, daß der Hund gerade eine ziemliche große Veränderung durchgemacht hat. Da kann es gut sein, daß ihm deine Nähe hilft sich zu entspannen. Biete ihm da eine Höhlenartige Schlafgelegenheit direkt neben deinem Bett. Das kann eine offene Autobox sein, du kannst aber auch mit Decken und einen Körbchen selbst etwas bauen. Es kann durchaus sein, daß das schon reicht.

    LG

    Franziska mit Till

    Zitat

    Ich habe das selbst dieses Jahr durchgemacht. Wir haben uns für einen neuen Hund entschieden, und wir sind glücklich damit.
    Die Entscheidung ist nicht einfach, und letztendlich musst du sie für dich treffen.
    Wirf doch eine Münze? Ich habe da von einer interessanten Methode gehört. Keine Ahnung ob es funktioniert, aber es hört sich plausibel an.
    Lege fest welche Antwort für Kopf oder Zahl steht. Dann wirf die Münze. Auf welches Ergebnis hoffst du? Dann hast du dich unterbewusst schon entschieden. Dann weißt du zumindest schon einmal, was du wirklich, wirklich willst. Und dann wird sich schon ein Weg finden.

    Das funktionier wirklich. Ich kann das bestätigen. Wenn ich mich nicht entscheiden kann und jemand der mir nahe steht sagt dann: "Dann entscheide dich so" weiß ich in dem Moment plötzlich genau was ich selbst möchte. In dem Moment wird es anscheinend so Real, daß ich möchte.

    LG

    Franziska mit Till

    Es tut mir sehr leid, daß euer Hund verstorben ist.
    Ich denke, daß es d e n richtigen Zeitpunkt, an dem man sich nach dem Tod eines Hundes, wieder einen neuen Hund holt nicht gibt. Sondern nur den richtigen Zeitpunkt für die betroffenen Menschen. Von daher würde ich dir raten nicht darauf zu hören was andere sagen, sondern nur auf dein Gefühl.
    Wenn du im Moment noch so viele Bedenken hast, ist das möglicher Weise ein Anzeichen dafür, daß du noch ein wenig Zeit brauchst. Vielleicht sieht das in ein paar Wochen schon anders aus, vielleicht brauchst du noch etwas länger. Das kannst nur du spüren. Für mich gibt es da kein richtig oder falsch; sondern nur ein Richtig oder Falsch für dich bzw. euch.
    Die Aussage der Tierheimmitarbeiterin nach so kurzer Zeit schon von "in Trauer versinken" zu sprechen finde ich deshalb schon etwas merkwürdig.
    Lasse dir die Zeit die du brauchst und habe keine Scheu einen neuen Hund aufzunehmen wenn es soweit ist. Dann wirst du auch keine Probleme haben sich einem neuen Hund zu öffnen.

    LG

    Franziska mit Till

    Bei uns ist es auch so, daß wir am Wochenende häufig mal andere Dinge mit unserem Hund machen als Alltags. Wir fahren gerne Fahrrad und machen dann Fahrradtouren mit ihm, laufen gerne mal woanders als üblich, ab und an mal einen Ausflug an den Hundestrand, oder legen eine Trail für ihn den er dann arbeiten darf. Die Runden sind dann ausgiebiger als in der Woche. Für uns ist das aber keine Belastung, sondern es ist einfach Hobby. Wir sind gerne mit ihm unterwegs und beschäftigen uns gerne mit ihm. Aber es bleibt trotzdem noch Zeit genug, daß wir Zweibeiner mal einfach unseren Interessen nachgehen. Da haben wir einen, für uns alle passenden Weg, gefunden. Es ist also keines Falls so, daß wir unseren Hund das komplette Wochenende über permanent bespaßen. :D

    LG

    Franziska mit Till

    Zitat

    Irgendwie hab ich das Gefühl man rennt hier gegen Wände..

    Alle Welt schreit "Kauf vom Züchter", dann tut man das, der Hund ist krank, man beschwert sich und dann heisst es "Pecht gehabt!"

    Kann ja irgendwie nicht richtig sein oder?

    Wenn ich mein Geld ausgebe, dann bitteschön für etwas was "Hand und Fuss" hat.. überspitzt gesagt, kauf ich ja auch nicht für 1000 Euro nen Fernseher und sag dann, huch das war aber jetzt sowas von ein "Montagsmodell", ist aber nicht so schlimm.. ist halt so"

    Fakt ist, man spart, man investiert Geld, und bekommt nichts dafür, wir zumindest nicht.. Fazit, kauf ich halt nicht mehr beim Züchter, wer kauft schon ein zweitesmal dort wo es mies gelaufen ist...

    Warum ich bei einem serösen Züchter kaufe obwohl auch ein Welpe vom Züchter gesundheitliche Problem haben kann und zudem noch wesentlich teurer ist?
    Ich kann dir einige gute Gründe nennen:

    1. Bei einem Welpen vom seriösen Züchter weiß ich, das beide Elternteile auf die wesentlichen Erkrankungen
    untersucht worden sind.
    2. Ich weiß, daß für die Aufzucht bestimmte wichtige Mindeststandarts gelten
    3. Ich weiß, daß die Hündinnen nicht als Gebärmaschinen mißbraucht werden, sondern unter guten Verhältnissen
    gehalten werden und nicht ein Leben lang für die "Welpenproduktion" leiden müssen.
    ... und hier heißt wissen wirklich wissen, weil es kontrolliert wird. Woanders bin ich auf das Glauben angewiesen, weil ich nur wenige Dinge durch eigene Anschauung wirklich beurteilen können werde. (Für meinen kurzen Besuch kann man mir viel vorspielen und man kann mir vieles erzählen was toll klingt Kontrollieren kann ich, ich als Welpenkäuferin, das nicht.)
    4. Weil es normal ist, daß auch, trotz größter Sorgfalt Lebewesen erkranken oder Gendefekte auftreten können;
    mir in dieser Hinsicht jedoch das wesentlich geringere Risiko lieber ist als das Größere.

    Ich gebe dir allerdings Recht, daß es unsagbar traurig ist wenn man, trotz aller Sorgfalt, einen Welpen mit erheblichen gesundheitlichen Problemen bekommt. Aber das ist nun einmal das Leben. Daran kann niemand etwas ändern. Leider.
    Außerdem stimme ich dir zu, daß es auch bei der Züchterwahl heißt: "Augen auf" Auch dort gibt es schwarze Schafe.

    LG

    Franziska mit Till