Beiträge von Maus1970

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    Ich tanze mit meinen Hunden und deshalb werden sie nie eine BH machen. Zum einen weil sie nicht gefordert wird und zum anderen, weil mich nervt, dass man bestimmte Kommandos nehmen MUSS und sogar in einer bestimmten Lautstärke sprechen soll. Was für ein Quatsch!
    Grundsätzlich finde ich aber, der Weg ist das Ziel. Das Training zur BH war für etliche Hundehalter, die ich kenne, toll, um als Team zusammenzuwachsen! der ein oder andere hat dann auch Blut geleckt und einfach mehr mit seinem Hund gemacht.

    LG,

    andrea

    Da stimme ich dir vollkommen zu. :gut: Für uns war die Hundeschulzeit auch eine sehr schöne Zeit, eben weil wir (Hund, Herrchen und ich) gemeinsam in einer tollen, entspannten Atmosphäre mit viel Spaß gelernt haben und als Team zusammengewachsen sind.
    Im Grunde war das aller Wichtigste was wir dort gelernt haben "mit Freude zusammen zu arbeiten und Spaß am Lernen." Gerade für einen Beagle ist das Entwickeln von Freude an der Kooperation mit seinem Halter ein sehr wichtiger Punkt, weil er rassetypisch eher eigenständig ist.
    Und genau das ist das Fundament, daß uns heute trägt. Mittlerweile leben wir das beim Mantrailing gemeinsam mit viel Freude aus. Aber auch Dummyarbeit hat seinen Platz bei uns im Alltag.
    Was die Begleithundeprüfung betrifft finde ich es in Ordnung wenn jeder Hund mit gutem Grundgehorsam besteht, auch wenn die Fußarbeit und die Sitzpositionen alles andere als Perfekt sind sondern einfach nur zuverlässig da. Wenn so gewertet wird, kann ich auch gut damit Leben, daß sie Eingangsprüfung für den Hundesport ist. Denn soweit sollte jeder Hund ausgebildet sein bevor er mit dem Sport ernsthaft beginnt.

    LG

    Franziska mit Till

    Natürlich kann jeder Hund Unterordnung lernen und ich finde eine Prüfung vor dem Einstieg in den Hundesport durchaus sinnvoll. Für mich ist ein guter Grundgehorsam die unerlässliche Voraussetzung und die Basis für den Hundesport. Aber ich fände Alternativen zur Begleithundeprüfung mit etwas anderen Schwerpunkten eben auch vollkommen in Ordnung und sinnvoll. Das hat dann für mich mit Faulheit nichts zu tun, sondern mit Prioritäten.

    LG

    Franziska mit Till

    Für mich ist der springende Punkt, daß die Begleithundeprüfung momentan noch alternativlos ist, wenn man in den Hundesport möchte. Und dafür enthält sie, zumindest in meinen Augen, einige Elemente, damit meine ich vor allem die lange du akribische Fußarbeit und die sehr korrekten Sitzpositionen die für die Eignung zum Hundesport so in dieser Form nicht relevant sind. Von daher fände ich es wichtig, daß sich der Hundesport auch für andere Prüfungen öffnet. Anders heißt ja nicht zwangsläufig mit weniger Niveau.
    Ich habe mit meinem Hund den Hundeführerschein gemacht und er steht mit Sicherheit so gut im Gehorsam, daß ich problemlos mit ihm im Hundesport arbeiten kann.

    LG

    Franziska mit Till

    Ich sehe das im Grunde sehr ähnlich wie Saltimbanco. Mich hat an der Begleithundeprüfung auch vor allem die ellenlange Fußarbeit und das, in meinen Augen, "übertriebene" bei Fuß gehen gestört. Deshalb habe ich für mich und Till auch den Hundeführerschein als Alternative gewählt. Er fragt genau das ab, was mir für den Alltag wichtig ist und lässt das weg was, in meinen Augen, unnötig ist damit der Alltag gut funktioniert.
    Im Grunde wird bei er Begleithundeprüfung und dem Hundeführerschein der gleiche Inhalt geprüft. Der Unterschied besteht lediglich in der Form.
    Deshalb finde ich persönlich es sehr schade, daß einzig die Begleithundeprüfung für die Teilnahme am Hundesport qualifiziert. Denn die Voraussetzungen um problemlos beim Sport mitarbeiten zu können erwirbt in Hund mit Sicherheit auch beim Hundeführerschein.

    LG

    Franziska mit Till

    Wie lange ein Hund alleine bleiben darf, darüber gehen die Meinungen, zum Teil sehr stark, auseinander. Für viele liegt die Grenze bei maximal 6 Stunden regelmäßiges allein bleiben 5 Mal die Woche. Besonders für einen jungen und entsprechend aktiven Hund.
    8-10 Stunden sind, in meinen Augen, definitiv zulange. Hunde sind soziale Lebewesen die den Kontakt und die Nähe zu ihrem "Rudel" brauchen. Da sind 8-10 Stunden 5 Mal die Woche ohne jeglichen Kontakt schon sehr viel, in meinen Augen, zu viel. Hinzu kommt, daß du nach der Arbeit ja auch noch immer Mal Termine haben wirst bei denen dein Hund nicht dabei sein kann. Auch wenn dein Hund dein größtest Hobby sein wird. Noch lebst du, mit deinen Geschwistern, bei deinen Eltern, so daß in diesen Fällen vielleicht immer jemand von den Anderen zu Hause ist. Aber du solltest bedenken, daß dich dein Hund hoffentlich 16 Jahre begleiten wird. Was wird sein, wenn du in 3 Jahren deine Ausbildung beendet hast? Irgendwann wirst du vermutlich ausziehen wollen. Dann wäre in solchen Situationen niemand mehr im Hause und der Hund wieder allein.
    Du solltest dich also schon damit auseinandersetzen, daß du eine Form von Betreuung brauchen wirst.

    Wie andere Berufstätige das machen? Da gibt es die unterschiedlichsten oftmals sehr individuellen, Lösungen.

    LG

    Franziska mit Till

    Ich denke auch, daß du mit deinem Hund durchaus Mantrailing machen kannst. Ein gemütliches dahinschlürfen ist es nicht, aber auch kein Dauerlauf. Die Hunde haben in der Regel großen Spaß an der Arbeit und nehmen sie sehr ernst. Dementsprechend gehen sie auch mit Elan und Einsatz an die Arbeit. Aber gerade wenn ihr erst mit dem Mantrailing beginnt habt ihr es in der Hand dem Hund die gewünschte Arbeitsgeschwindigkeit aufzuzeigen.
    In diesem Sinne viel Spaß beim Mantrailing

    LG

    Franziska mit Till

    Nein, ich bin nicht gekränkt. So wie du es jetzt schreibst kann ich es gut nachvollziehen. Gut das du das noch einmal richtig gestellt hast.

    Meine Antwort zu deiner ursprünglichen Frage hast du ja bekommen.

    LG

    Franziska mit Till

    Zitat

    Ich glaube, da hat sich etwas verselbstständigt!!! Ich habe in keiner Weise gesagt, dass der Hund tagsüber weggesperrt wird!!! In der Wohnung darf er sich tagsüber immer frei bewegen und wenn ich einkaufen gehe, dann kommt die Nachbarin hoch oder geht mit ihr in den Garten zum Spielen. Im Büro sind wir anfangs maximal 4 Std. danach geht`s Heim ins HomeOffice. Zwischendrin geht`s raus zum Spielen und Pipimachen. Es geht hier um nachts und auch nur solange, bis sich Hund und Katz aneinander gewöhnt haben!

    Sind wir später 8 Stunden im Büro bleibt die Box geöffnet!!! Also bitte erst noch mal gründlich lesen, bevor hier behauptet wird, dass ich den Welpen in einer Box halte!

    Das solltest du aber auch tun. :lol: Wo habe ich denn behauptet, daß du deinen Welpen in einer Box hältst?

    Ich habe dich doch gar nicht damit gemeint und auch nicht behauptet, daß du deinen Welpen in der Hundebox hältst; sondern meine prinzipielle Einstellung dazu geschrieben.
    2. Wenn du mir schon vorwirfst nicht genau zu lesen, dann solltest du vielleicht auch genauer schreiben.

    Zitat von dir:

    Zudem soll Welpi mit ins Büro. Das ist der erste Bürohund hier und ich bin in einem Großraumbüro. Sie soll daher die Box mit dem Schlafen verbinden und auch tagsüber dort ruhig liegen. Am Anfang wird die Box geschlossen, wenn sie das Prinzip verstanden hat, dann darf sie natürlich auch hier herumlaufen.

    Hier hast du doch selbst geschrieben, daß die Tür am Anfang geschlossen bleibt. Also bleibt der Welpe, wenn auch nur zunächst, auch tagsüber in der geschlossenen Box, oder? Von nur wenigen Stunden mit ausgiebigen Spiel- und Pipipausen und dann Homeoffice steht da nichts; kann ich deshalb wo auch weder gelesen haben noch wissen, oder?

    Hätte mich alles gar nicht gestört wenn du mir nicht so eine unhöfliche, vorwurfsvolle Antwort gegeben hättest.

    LG

    Franziska mit Till

    Unser Hund hat in der ersten Zeit auch in seiner Autobox bei geschlossener Tür geschlafen. Die Box stand direkt neben dem Bett. Und zwar nicht aus Bequemlichkeit sondern aus Sicherheitsgründen. Unser kleiner Mann hat in der ersten Zeit nämlich wirklich alles angeknabbert, inklusive Stromkabel usw. Ich hatte einfach Angst, daß er, während wir schlafen, auf Entdeckungstour geht, ohne das wir ihn hören, und sich an etwas Gefährlichem zu schaffen macht. Als unser Beagle mit 8 Wochen zu uns kam wog er gerade mal 3100 Gramm hatte absolut weiche Samtpfötchen, das gepaart mit nicht karrendem Teppichboden und einem sportlichem Hundebaby... Da war mir die Gefahr zu hoch eben nicht davon aufzuwachen wenn der kleine Mann mal auf Entdeckungsreise geht. Das gesamte Schlafzimmer Welpen sicher zu machen war aus baulichen Gründen leider nicht möglich. Von daher haben wir diese Option gewählt, ohne daß das etwas mit Faulheit zu tun hatte. In den ersten Tagen hat unser Hund auch tagsüber gerne in der Box geschlafen. Aber da gab es keine geschlossene Tür, nicht mal für eine Sekunde. Da hieß es dann aufpassen und ihm zeigen was er darf und nicht. So war diese Phase dann auch recht schnell vorüber und nach etwa 2 Wochen zog die Box endgültig ins Auto um, wofür sie auch gekaut wurde, und unser Welpe in einen neuen Korb. :lol: Das er sich dann auch seinen Platz im Bett erobert hat erwähne ich nur mal der Vollständigkeitshalber. :lachtot: Einen Welpen auch tagsüber in eine Box zu sperren finde ich nicht in Ordnung. Schon gar nicht über einen längeren Zeitraum. Ich denke da sollte man wirklich andere Möglichkeiten finden.

    LG

    Franziska mit Till

    Zitat


    Das hatte ich mir gedacht :D deshalb hoffe ich, hier noch ein paar andere Ansichten zu bekommen. Mir selbst würde gerade kein Problem einfallen, das so gravierend wäre, sodass kein Zweithund infrage käme. Andererseits ist z.B. der Rückruf bei uns noch ziemlich locker (unter vierbeiniger Ablenkung).

    Für mich wäre ein zuverlässiger Rückruf, auch unter extremer Ablenkung, ein absolutes muß bevor ich an einen Zweithund denken würde. Außerdem sollte der erste Hund, in meinen Augen, die wichtigsten Kommandos zuverlässig ausführen. Für mich wären das "Sitz", Aus geben, Abbruchkommando und ein "Bleib". Und dieses alles auch unter großer Ablenkung. Ich muß mich im allgemeinen auf meinen ersten Hund definitiv verlassen können bevor ich an einen Zweiten denken würde. Ich bin der Meinung nur so habe ich de Zeit dem Zweiten alles zu zeigen und ihn zu erziehen. Ein Beispiel: Es ist Besuch da. Beide Hunde sollen während einer Mahlzeit in ihrem Korb liegen. Ich empfinde es dann schon als sehr wichtig, daß zumindest der Ersthund das problemlos kann und ich nicht zwei Hunde immer wieder in den Korb verfrachten muß; die sich wohlmöglich noch immer wieder Gegenseitig zum Aufstehen animieren.

    LG

    Franziska mit Till