Beiträge von Maus1970

    Ob das normal ist kann man aus der Ferne schwer sagen. Über 2 Liter täglich sind bestimmt nicht wenig, aber auch keine Menge bei der automatisch die Alarmglocken klingen. Zur Sicherheit würde ich sie dem Tierarzt vorstellen. Dann seit ihr auf der sicheren Seite und könnt handeln, sollte doch etwas sein.

    LG

    Franziska mit Till

    Bei uns wird das Jagen in der Tat durch einen "Rückruf" unterbrochen. Je nach dem wie erregt er dann ist kommt er normaler Weise kurz an die Leine, wobei ich mich dann mit ihm beschäftige und viel anspreche damit er das keines Falls als Strafe erlebt. Sobald seine Erregungslage wieder auf "normal 0" ist leine ich ihn wieder ab. Das geht bei ihm sehr schnell und dauert häufig nicht mal 2 Minuten. Manchmal entspannt er sofort wieder und es geht ohne Leine, aber mit Ansprache weiter.

    LG

    Franziska mit Till

    Ich hatte das Eine und habe das Andere. :lol:
    Meinen ersten Hund Gino haben Rehe und Hasen überhaupt nicht interessiert; selbst wenn sie direkt vor ihm aufgesprungen sind. Das Schlimmste was in den knapp 17 Jahren die er gelebt hat diesbezüglich passiert ist war, daß er ganz zwei Mal ganze 3 Schritte hinterher gegangen ist.
    Mein jetziger Hund Till hingegen ist absoluter ein Vollblutjäger. Katzen, Eichhörnchen, Enten und ähnliches sind bei uns absolut kein Thema. Da bleiben wir alle ganz entspannt. Hasen und Rehe hingegen würde er gerne jagen. Allerdings haben wir es geschafft, daß er auch dort ableinbar und abrufbar ist. Allerdings muß ich da schon ein Auge auf ihn haben und schauen in welchem "Modus" er gerade ist.
    Welche Faktoren dabei eine Rolle gespielt haben und wie wir das erreicht haben?
    Ich denke bei uns war der entscheidende Punkt, daß wir ihn mit 8 Wochen bekommen haben und dann sofort von unserer Trainerin in der Hundeschule auf den richtigen Weg mit ihm geschickt wurden. Das Training war rein positiv aufgebaut und darauf ausgelegt, daß die Hunde eine große Freude entwickeln mit ihren Haltern zusammen zu arbeiten. Das hat uns (sowohl meinen Mann und mich, vor Allem aber Till) nachhaltig geprägt. Gerade für einen Hund einer normalerweise sehr eigenständigen Rasse, war das, meiner Meinung nach, sehr entscheidend.
    Der zweite, entscheidende Punkt ist eine adäquate Alternative; also ausreichend geistige Auslastung. Wenn wir unterwegs sind apportieren wir gerne zwischendurch, machen Suchspiele jeglicher Art oder Spiele zur Geruchsunterscheidung. Je nach Lust und Laune und wie es uns gerade gut tut. Das Highlight für ihn ist aber das Mantrainlingtraining in der Hundeschule. Da geht er richtig drin auf.
    Ein weiterer Punkt ist die körperliche Auslastung. Da fahren wir gerne Fahrrad und er tobt mit anderen Hunden. Hundekontakte sind ihm sehr wichtig.

    LG

    Franziska mit Till

    Zitat

    :smile: Dass er ein "WiederholungsTäter" in Sachen Hund+Leine ist hatte die TS ja inzwischen von Nachbarn? erfahren!

    "Wer Mist baut muss damit rechnen, dass er ihm auch unter die Nase gerieben wird" - einfach erbärmlich ist das Ganze, eine weinende Frau stehen zu lassen und sich zu verpissen und zu lügen...

    "Die Welt ist schlecht"... Menschen sind schlecht, manche, hoffentlich nur ganz Wenige, DIESER auf jeden Fall!

    Ja, das habe ich auch so verstanden. Die Frage ist nur ob er deshalb auch schon von irgendjemanden beim Ordnungsamt gemeldet wurde, oder ob alle darüber schweigend hinweg gesehen haben. Das wäre ja dafür entscheidend welche Konsequenzen er zu erwarten hätte.

    LG

    Franziska mit Till

    Also, ehrlich gesagt kann ich mir nicht vorstellen, daß es ein Ordnungsamt nicht interessiert, wenn ein Hund sich ungesichert und unkontrolliert im Straßenverkehr bewegt.
    Ob darauf hin nun eine großartige Strafe oder gar Auflagen erfolgen würden, weiß ich nicht.
    Aber ehrlich gesagt würde ich es wohl durchaus trotzdem dem Ordnungsamt melden. Auch wenn, realistischer Weise, nicht viel passieren wird, ist er dann zumindest schon einmal aktenkundig. Wenn die Geschädigten jedes Mal nichts sagen, weil nicht wirklich viel passiert ist, macht man es den Ämtern halt auch sehr schwer zu handeln. Denn die sind ja auf die Informationen angewiesen, die von den Bürgern kommen. Hat ein einzelner, gemeldeter Vorfall wohlmöglich noch kaum Konsequenzen, Mehrere haben es dann schon.
    Wenn sich ein Halter derart daneben benimmt wenn sein Hund Mist baut, sich in keiner Weise seiner Verantwortung stellt, sondern sich, im Gegenteil, durch Lügen, ihr zu entziehen versucht; halte ich es durchaus für gerechtfertigt ihn zu melden. ... Und wer weiß, vielleicht hat er auch deshalb gelogen, weil die Themenstarterin nicht die Erster wäre die ihn meldet und er befürchten muß dieses Mal mit wirklichen Konsequenzen rechnen zu müssen.

    LG

    Franziska mit Till