Wir kann Kim ja auch mal nach einem solchen Grillplatz fragen. Dann haben wir eventuell zwei Alternativen und können uns entscheiden.
LG
Franziska mit Till
Wir kann Kim ja auch mal nach einem solchen Grillplatz fragen. Dann haben wir eventuell zwei Alternativen und können uns entscheiden.
LG
Franziska mit Till
Das wäre wahrscheinlich sinnvoll. Gerade bei so vielen Hunden. Ich könnte Kim @'Brizo mal fragen ob sie das etwas geeignetes kennt. Sie wohnt dort ganz in der Nähe und hat da ja vielleicht einen Insider Tipp.
LG
Franziska mit Till
Bei uns läuft das etwas anders. Till ist ja, wohl auch rassebedingt, auch ein recht eigenständiger Typ. Auch uns war es sehr wichtig, daß er mit viel Spaß und Freude gelernt hat und haben alle Kommandos durchweg positiv aufgebaut so wie das Befolgen sehr gut belohnt. ( Da wir ihn mit 8 Wochen bekommen haben und er Beagletypisch verfressen ist, lief das alles recht unkompliziert; da er keine schlechten Vorerfahrungen gemacht hatte und dem entsprechend offen war und man ihn mit Futter immer sehr gut belohnen kann. ) Unser Training war so aufgebaut, daß der Hund dabei möglichst keinen Fehler macht und jedes Kommando beim ersten Mal sofort ausgeführt wird. So hat er sich von Anfang an angewöhnt ein Kommando sofort zu befolgen und ist gar nicht auf die Idee gekommen, daß man ein Kommando auch mal ignorieren oder erst beim zweiten oder dritten Mal ausführen kann. Um das zu erreichen haben wir die Anforderungen immer so gewählt, daß wir sicher sein konnten, daß Till sie auch erfüllen kann und sie dann immer weiter gesteigert. Das Schwierigste daran war seinen Trainingsstand immer richtig einzuschätzen und ihn weder zu über-noch zu unterfordern. Aber bei uns hat das sehr gut funktioniert. Freilauf konnte er trotzdem die ganze Zeit über haben. Bei ihm ging der Folgetrieb glücklicher Weise nahtlos in den Gehorsam über. Wenn wir uns trotzdem mal nicht sicher waren ob er kommen würde wenn wir ihn aus dem intensiven Spiel abrufen, haben wir es halt sein gelassen und sind hingegangen und haben ihn angeleint. Oder aber wir sind langsam weiter gegangen. Dann ist er immer sofort nachgekommen. Aber auch das hat dann geklappt seit dem er etwa 5 Monate alt war.
LG
Franziska mit Till
Es wird wohl niemand von uns die weiße Sonntags-Ausgeh-Uniform anziehen, oder?
Das sehe ich genau so.
Ich finde das sehen wir an diesem Tag mal einfach nicht so eng, oder?
@itchy_gecko
Tobt Biene gerne herum? Till liiiiebt den Mops. Ich glaube die beiden werden sehr viiiiel Spaß zusammen haben.
LG
Franziska mit Till
Till hat mit Welpen auch absolut keine Probleme. Er passt sich ihnen auch sehr gut an.
LG
Franziska mit Till
So, das "Sitz" habe ich beim abendlichen Gassi sein lassen. Es war ein sehr harmonischer, stressfreier Spaziergang. Ich werde es die nächste Zeit sein lassen. Im Grunde bräuchten wir es eh nicht, ich wollt`s halt eig. beibehalten- ein gut erzogener Hund kann es schließlich, "Sitz" ist Standart.
Ich bin verblüfft, wie locker es einige hier doch sehen und wie sehr dem Hund entgegegen gekommen wird. In meinem Gehirn spukt zwar immer noch die Vorstellung vom "Hier" mit perfekten Vorsitz, doch im Grunde verabschiedete ich mich davon schon. Ares und ich, wir haben uns einander angepasst und ich kann zufrieden sein.
Die bestehenden Kommandos funktionieren gut, es bedarf noch einiges an Übung, doch er ist ja erst ein Jahr.Der Meinung bin ich nach wie vor. Glaub`mir, bei Ares habe ich ALLES positiv und doch konsequent aufgebaut und es hat sich in vielerlei Hinsicht ausgezahlt. In der Vergangenheit glaubte ich, alle Kommandos- auch das "Hier" mit Vorsitz- kriege ich dadurch hin. Nur bei diesen hier von mir geschilderten "Sitz" z.B. musste ich mir eingestehen, dass wir so nicht weiterkommen. Es war kein Fortschritt erkennbar, absoluter Stillstand...
Unser Fokus liegt ohnehin nicht auf "Steh" und solchen Kommandos. Ich lege eher Wert auf den Rückruf, Impulskontrolle/Frustrationstoleranz und der Orientierung an mir. Die "Befehle" sollen dennoch i-wann zuverlässig sitzen.Schmerzen oder Unwohlsein schließe ich aus. Vor dem gefüllten Napf sitzt er wie eine 1.
Ja, wenn es nass ist oder piekst sucht er sich zuerst ein gutes Plätzchen, bevor er sich hinhockt. Da bin ich tolerant, in eine Pfütze oder in Brennnesseln würde ich mich auch nicht reinsitzen.
Das mit der Trainerin...ich glaube nicht, dass es noch Einfluss hat.Vielen Dank für eure Erfahrungen!
Wir haben uns bei der Erarbeitung des Grundgehorsams sehr stark an dem orientiert was im Alltag wichtig ist und die Kommandos entsprechend aufgebaut. Beim "Fuß" beispielsweise war für uns das Entscheidende, daß er auf Kommando zuverlässig neben mir geht und auch bleibt, egal welche Ablenkung kommt. Und genau so haben wir es auch aufgebaut. Ob er mich dabei permanent anschaut, nun exakt in Kniehöhe geht ist dabei unerheblich. Im Alltag brauche ich es um ihn neben mir an Menschen, Fahrrädern etc vorbei zu führen. Dafür ist die Form irrelevant. Entscheidend ist, daß er bei mir bleibt. Beim Rückruf ist es ähnlich. Sein Rückruf heißt für ihn: Drehe sofort um und bewege dich in Überschallgeschwindigkeit zu Frauchen, egal was du gerade tust, tun wolltest oder jemals getan hast.
Ob er sich nun exakt im Vorsitz vor mir hinsetzt, sich schief neben mich setzt, vor mir stehen bleibt ist mir dabei egal. Entscheidend ist für mich, daß ich mich darauf verlassen kann, daß er kommt, ohne wenn und aber auch wenn er Wild sieht oder riecht.
Aber es gibt eben auch Teams die großen Spaß daran haben sich solche Formen wie das exakte Fuß gehen und den perfekten Vorsitz zu erarbeiten und für die das eine tolle Form der Zusammenarbeit und geistiger Auslastung ist. Für andere Teams, wie für uns und unser Nasentier, gibt es halt andere Formen der Arbeit die wesentlich besser passen und wo wir es dann auch Formvollendet genau nehmen, einfach weil es uns liegt.
LG
Franziska mit Till
Genau und das beschreibt der Text (Link). Dass du Till überall hin mitnehmen kannst, er alles mit macht und du dann auch noch zu deinem und seinem Spaß etwas Sport machen kannst. Damit leistet er so viel mehr als Hund aus dem Auto, auf den Platz, Hund rein ins Auto und kaum mehr.
Etwas anderes meinte ich damit gar nicht.
Hat sich halt nur wieder Liv mit nem Doof-Kommentar reingemischt.Edit: Und ich hab nicht einmal gesagt, dass mein Hund das alles könnte und so viel mehr leistet. Mit dem ist das alles Management!
Ah, ok dann beziehst du dich eher auf die Teams für die es außer ihrem Hundesport kaum etwas anderes Gemeinsames gibt und für die auch nichts Anderes zählt als die Leistung auf dem Platz. ( Was wohl aber nur auf einen sehr geringen Teil der Hundesport treibenden Teams zutreffen dürfte ) Was diesen Personenkreis angeht stimme ich dir absolut zu.
Ich habe dich zunächst so verstanden als würde für dich Hundesport treiben zwangsläufig bedeuten, daß das Mensch-Hundteam ansonsten nichts anderes Gemeinsames erlebt und der Hund seinen Menschen nicht im Alltag begleitet.
LG
Franziska mit Till
Ja und das ist das, was einige Leute, deren Hund ja "gearbeitet wird!" nicht verstehen... dass ein Familien- und Begleithund, der wohlerzogen und unauffällig all diese letztgenannten Dinge mit macht, viel mehr und viel vielseitiger leistet als der sogenannte "Sporthund".
http://friendshipfordogs.com/2014/12/16/nur-ein-familienhund/
Mein Hund wird auch "gearbeitet". Aber daraus besteht doch nicht sein/unser ganzes gemeinsames Leben. Ja, wir machen Mantrailing und für uns Dummyarbeit, Nasenarbeit etc. Trotzdem begleitet er uns auch ansonsten durch unserLeben und ist unser Begleiter ergo Begleithund mit dem wir (mein Mann und ich) gemeinsam fremde Städte erkunden, mit Bus und Bahn fahren ab und an auf Feiern gehen etc. Das eine schließt doch das andere nicht aus. Ein Hund mit dem man Hundesport betreibt verbringt sein Leben doch nicht zwangsläufig auf dem Hundeplatz.
Zu dem mag ich den Ausdruck "wird gearbeitet" nicht sonderlich. Ich bevorzuge: Ich mache Hundesport mit meinem Hund. Denn genau so ist es. Wir machen den Sport gemeinsam, nicht ich etwas mit ihm.
LG
Franziska mit Till
Ich machen bei der Ausführung von Kommando keinerlei Kompromisse. Für mich machen Kommandos nur dann Sinn, wenn sie zuverlässig sofort und ohne wenn und aber ausgeführt werden. Nur dann kann ich sie nutzen um meinen Hund im Freilauf zu dirigieren und zu führen. Was nutzt es mir wenn mein Hund zwar genau weiß was ich von ihm möchte, im Ernstfall aber selbst entscheidet ob er hört oder nicht? In meinen Augen nutzt es dann nicht wirklich etwas.
Till hat seine Kommandos mit viel Freude positiv aufgebaut erlernt. Er weiß genau was ich von ihm möchte. Auch ihm gegenüber ist es fairer und einfacher wenn ich konsequent bin und immer das selbe, erlernte Verhalten, einfordere.
Das hört sich jetzt, glaube ich, härter an als ich bin.
Natürlich weiß ich das es keine 100% gibt, ein Hund keine Maschine ist; und ich verlange auch wirklich keinen Kadavergehorsam. Aber wenn ich ihn abrufe ist "sofort herkommen" angesagt und bei "Sitz" eben hinsetzen. Darüber verhandeln wir nicht.
Allerdings gehe ich in sofern auf ihn und seine Bedürfnisse ein in dem ich die Wahl meines Kommandos darauf abstimme.
Ein Beispiel: Till ist ein sehr bewegungsfreudiger, aktiver Hund. Wenn er zu weit vor ist fällt es ihm wesentlich leichter zu mir zurück zu rennen, da ist das rennen an sich schon selbstbelohnend, als irgendwo auf mich zu warten, obwohl er das auch kann und macht.
Deshalb nutze ich schon eher den Rückruf als ein "Sitz" auf Distanz. Warum auch nicht? In meinen Augen spricht nichts dagegen, solange Beides zielführend ist. Oder warum muß ein Hund beim größten Matsch unbedingt "Platz" machen, wenn ein "Steh" den gleichen Zweck erfüllt? Aber wichtig ist, sich dann im Vorfeld zu überlegen welches Kommando ich gebe.
LG
Franziska mit Till