Huhu Susanne,
wenn du es gern bildlich hättest, ok.
Also dein Beispiel 
Da läuft eine junge Frau mit blondem Straßenhund (;)) und schwarzem Hund durch die Gegend und unterhält sich wie so oft. Die Frau beobachtet gerne die Hunde aus Neugierde.
Man unterhält sich über dies und jenes (nicht zwingend über die eigenen Hunde), bis der Hund des Gegenüber (nein, ich sage nicht, dass meine Hunde perfekt erzogen sind, um Gottes Willen) Mist macht. Entweder rennt er zu jemand entfernten hin, jagt nen Radfahrer oder sonstiges.
Der Besitzer flucht, wie ich es gedanklich sicherlich genau so tun würde und bleibt dann aber ruhigt, sammelt den Hund wieder ein (würde ich auch machen) und gesellt sich wieder zu mir mit der Begründung, dass es der Hund leider immer macht, aber man bekommt es nicht raus, denn er war ja mal Straßenhund.
Mir geht es einfach darum, dass hier in letzter Zeit viele Leute mit Auslandshunden rumlaufen und ich vermehrt solche "Ausreden" höre mit dem Zusatz, dass der Hund daher nicht zu erziehen wäre.
Mich persönlich stört es, da ich denke, dass man mit jedem Hund arbeiten kann und nen Straßenhundleben keine Entschuldigung für alles ist.
Wenn ich nen Hund habe, der jagen geht, zu anderen Hunden rennt, Leute anspringt etc., sichere ich ihn eben erst an der Schleppe, um das Verhalten in den Griff zu bekommen und daher ärgern mich solche Pauschalaussagen, die ich her in der Gegend immer wieder höre.
Mir geht es nicht darum, dass Auslandshunde vielleicht mal ein oder zwei mehr Baustellen haben als nen Inlandshund, sondern darum, Faulheit mit dieser Tatsache zu rechtfertigen.
Verständlicher?
Und nein, ich habe keine perfekten Hunde, Luna werde ich nie überall ableinen können, etc., aber wir bemühen uns halt.