Beiträge von Moosmutzel

    Das klingt ähnlich wie bei uns. Eventuell kann man es mit Ypozane versuchen die Prostata zu beruhigen. Jedenfalls hatten wir es so gemacht. Wenn die medikamentöse Behandlung keinen langfristigen Erfolg bringt würde ich wohl den Suprelorin-Chip ausprobieren.

    Ich würde mit dem Tierarzt über die Möglichkeit der medikamentösen Behandlung (mit Ypozane) sprechen. Ob es da wohl Aussicht auf Erfolg gibt.

    Hier wird halt auch phasenweise wegen läufigen Hündinnen "durchgedreht". Wenn ich aber ein paar Verhaltensregeln beachte hält sich das ganze Theater in Grenzen, und auch die Prostata hat bis dato nicht wieder gelitten.

    Aber der andere Hund kann trotzdem aus dem Nichts angelaufen kommen?

    Es geht doch aber um die Handlungsfähigkeit.

    Die Reaktionszeit die mir bleibt misst sich daran wie schnell ich das Objekt entdecken kann.

    Und es ist im Dunkeln einfach weitaus schwieriger adäquat zu reagieren, bei einem Hund der unbeleuchtet daherkommt.

    Die Wahrscheinlichkeit, dass ich unangenehm überrascht werde ist bei einem unbeleuchtetem Hund im Dunkeln einfach höher.

    Ich möchte den fremden Menschen die Chance geben mich und meinen Hund rechtzeitig zu sehen, damit sie adäquat reagieren können und sich ggf. nicht über uns ärgern müssen.

    Und ich gebe zu, dass ich mir im Gegenzug dazu erhoffe, dass die Anderen es mir gleich tun und es somit mir erleichtern angemessenen zu reagieren.

    Bei uns im Wohngebiet ist eine Parkanlage in der sich gut ausgeleuchtete und stockdunkle Bereiche abwechseln, deswegen hat mein Hund beim Gassi in der Dunkelheit eben sein Leuchtband um. Wenn es hier ausnahmslos gut beleuchtete Wege gäbe würde ich wohl auch auf Beleuchtung verzichten. Außerdem teilen sich Fußgänger und Fahrradfahrer die Wege. Und im Feierabend"verkehr" ist hier unheimlich was los. Die Hundedichte ist auch ziemlich hoch und zum Glück fallen die meisten gleich auf weil sie eben beleuchtet sind.

    Mein Risiko-Nutzen-Empfinden sagt mir einfach, dass die Hundebeleuchtung von Nöten ist.

    Außerdem ist mir aufgefallen, dass meiner seitdem er im Dunkeln mit dem Leuchtie um den Hals unterwegs ist unbefangener läuft und schnüffelt als ohne Beleuchtung, sowohl an der Leine als auch ohne.

    Der Lichtekegel den das Halsband wirft leuchtet ihm ja den Weg und kommt nicht plötzlich und unerwartet von irgendwo her.

    Einmal an das Licht in der Dunkelheit gewöhnt läuft er ganz gelöst.

    Wenn natürlich ein ständiger Wechsel von Licht (vom Leuchtie zum Beispiel oder das einer Taschenlampe) und Dunkelheit der Umgebung (ohne Straßenlaternen), von hell auf "stockdunkel", stattfindet kann sich das Auge und das Sehen nicht an die verschiedenen Lichtverhältnisse anpassen.

    Die Anpassung des Sehens von völliger Dunkelheit (im Wald zum Beispiel) auf Licht und umgekehrt geht halt nicht von jetzt auf gleich, sondern braucht einige Sekunden Zeit.

    Also wenn man im Dunkeln (je nachdem wie die Umgebung mit Straßenbeleuchtung ausgestattet ist) wirklich mit eingeschalteter Taschenlampe und angleintem Hund unterwegs solls mir auch recht sein.

    Ob mit oder ohne Leuchte am Hund ist die Hauptsache für mich, dass ich den Verkehrsteilnehmer, und seinen vierbeinigen Begleiter, rechtzeitig zu sehen bekomme.

    Bei uns gibt es genug Halter die ihre Hunde im Dunkeln und ohne Beleuchtung in irgendeiner Art, frei herum rennen lassen.

    Ich habe auch ne ganze Weile gedacht ich könne ohne Beleuchtung am Hund und an mir (in dunkler Kleidung) auskommen. Habe aber schnell gemerkt wie asozial das sein muss nicht schnell, oder gut genug gesehen zu werden.

    Erst als ich selbst in der Situation war, in fast völliger Dunkelheit, ganz plötzlich und unvermittelt einem großen, dunklen Hund

    (ohne Halter weit und breit, den hab ich eh lange suchen können weil er in seiner dunklen Kleidung mit der Umgebung verschmolz)

    gegenüber zu stehen, checkte ich, dass es doch nett wäre, mich für andere sichtbar zu machen.

    Denn was ich von anderen verlange sollte ich selbst auch beherzigen.